Demenzrisikofaktor Schichtarbeit?

Eine niedrigere Schlafqualität und ein gestörter Schlaf-Wach-Rhythmus – haben Schichtarbeitende tatsächlich ein höheres Demenzrisiko? Chinesische Wissenschaftler*innen haben nun eine Bewertung des Demenzrisikos bei Schichtarbeitenden vorgenommen. Nichts geht über einen erholsamen Schlaf. Doch zunehmend wird in vielen Berufen rund um die Uhr gearbeitet, was häufig Schichtarbeit bedeutet. Einige Studien deuten darauf …

Formel gegen das Fortschreiten einer Demenz

Wie wirksam sind kognitive Trainings unter Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien bei Menschen mit leichten kognitiven Beeinträchtigungen oder leichter Demenz? Eine Wissenschaftlerin und ein Wissenschaftler aus Südkorea fanden in einer im Herbst 2022 veröffentlichten Übersichtsarbeit Überraschendes heraus. Sie empfehlen eine bestimmte Trainingsmethode, die das Fortschreiten einer Demenz verzögern kann. Sprachgewandtheit, …

Wie „DEMAND“ passgenau die Demenzversorgung stärkt

Das Digitale Demenzregister Bayern (digiDEM Bayern) stellt ein neues digitales Angebot vor. Menschen mit Demenz sowie ihren pflegenden An- und Zugehörigen hilft der neue Online-Fragebogen „digiDEM Bayern DEMAND®“, die eigenen Versorgungsbedarfe zu erkennen. Zugleich liefert der Fragebogen einen kompakten Überblick über vielfältige Unterstützungsangebote, die passgenau informieren. Die Wissenschaftler*innen der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) haben …

Palliativpflege Fehlanzeige?

Insbesondere im ländlichen Raum ist die Palliativ- und Hospizversorgung von Menschen mit Demenz ein wichtiges Thema. Denn es mangelt sowohl an Hospizen als auch an Demenz-Wissen, fanden kanadische Wissenschaftler*innen heraus. Dass es in ländlichen Gebieten oft an leicht zugänglichen Gesundheitsdienstleistungen mangelt, ist seit vielen Jahren bekannt. Was aber nur wenige …

Demenzdiagnostik vereinheitlichen

Eine Studie über Demenzdiagnostik in Schweden kommt zu einem überraschenden Ergebnis. Menschen mit Demenz, die auf dem Land leben, werden häufiger vollständig diagnostisch untersucht als Patient*innen in der Stadt und in mittelgroßen Gemeinden. Das im Jahr 2007 ins Leben gerufene Schwedische Demenzregister (SveDem) verfolgt das Ziel, Menschen mit Demenz ab …

„Streben nach gerechteren Maßnahmen“

Sterblichkeitsrate, Arztbesuche oder Krankenhausaufenthalte: Inwiefern spiegeln sich Unterschiede in der Qualität der Demenzversorgung auf dem Land und in der Stadt in der wissenschaftlichen Literatur wider? Forschende aus Kanada haben Unterschiede herausgefunden. Kanadische Forschende wollten es ganz genau wissen: Inwiefern spiegeln sich Unterschiede in der Qualität der Demenzversorgung auf dem Land …

Wohin nur – hausärztliche oder neurologische Praxis?

Demenzpatient*innen auf dem Land bevorzugen den Besuch in einer hausärztlichen Praxis. Demgegenüber konsultieren Menschen mit Demenz, die in der Stadt leben, häufiger ärztliches Fachpersonal aus den Bereichen Neurologie oder Neuropsychiatrie. Zu diesem Ergebnis kamen Forschende der Universität Bremen, die die Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen von 1,7 Million gesetzlich Versicherten analysierten. Bei unserem …

digiDEM Bayern-Studie: Qualität der meisten Demenz-Apps ist unzureichend

Ein Forschungsteam der FAU Erlangen-Nürnberg und des Digitalen Demenzregisters Bayern (digiDEM Bayern) hat erstmals deutschsprachige Apps für Menschen mit Demenz und für pflegende An- und Zugehörige auf wissenschaftliche Evidenz und Nutzerqualität bewertet und kommt zu zwei ernüchternden Ergebnissen. Für die meisten Demenz-Apps, die auf dem sogenannten Selbstzahlermarkt zu haben sind, gibt es keine wissenschaftlichen Belege für deren …

Kampf gegen die Tabuisierung

Obwohl die Zahl der Demenzerkrankten weltweit stetig zunimmt, ist Demenz in der Gesellschaft nach wie vor ein großes Tabuthema. Betroffene haben Vorbehalte, öffentlich über die Erkrankung zu sprechen, was sich negativ auf die Gesundheit auswirkt, aber auch auf die Bereitschaft, sich Hilfe und Unterstützung zu suchen. Ein Team australischer und …

Demenzfrüherkennung mit Hilfe von „Deep Learning“

„Deep Learning“ ist eine spezielle Art der maschinellen Informationsverarbeitung. Werden auf diese Weise zum Beispiel digitale, individuelle Sprachaufnahmen analysiert, lassen sich aus den vorhandenen Daten Rückschlüsse ziehen und Prognosen stellen. Eine Studie aus dem Jahr 2021 kommt in Punkto Demenzfrüherkennung zu interessanten Ergebnissen. Immer öfter kommen in der Früherkennung von Erkrankungen …