Positiver Effekt von Psychoedukation auf pflegende Angehörige

Persönlich oder auch webbasiert informieren, bilden und unterstützen: Sogenannte psychoedukative Maßnahmen wirken sich positiv auf die Gesundheit und die Lebensqualität der pflegenden Angehörigen von Menschen mit Demenz aus. Forschende haben in mehreren wissenschaftlichen Studien herausgefunden, dass psychoedukative Maßnahmen – also Schulungs-, Bildungs- und Unterstützungsangebote – Stress und Ängste reduzieren, besonders …

Häusliche Pflege hat auch ihre positiven Seiten

Müdigkeit, Stress, wenig Freizeit oder das Gefühl mangelnder Anerkennung: Angehörige, die zum Beispiel Menschen mit Demenz in ihrem häuslichen Umfeld pflegen, empfinden ihre Tätigkeit oft als überfordernd oder psychisch belastend. Erstmals in Deutschland hat ein Forschungsteam des Uniklinikums Erlangen und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) in einer aktuellen Studie die positiven Seiten …

Auch an „die Dritten“ denken

Bei der Vorbeugung kognitiver Beeinträchtigungen spielt der Zahnersatz eine sehr wichtige Rolle. Mehr noch: „Die Dritten“ wirken als Schutzfaktor für die kognitiven Funktionen von Patient*innen mit Demenz und neurodegenerativen Erkrankungen. Zu diesem Schluss kommt eine systematische Übersichtsarbeit aus Indien. Nicht nur die Ernährung und die Zahngesundheit üben einen zentralen Einfluss …

Wie demenzsensibel behandelt der Zahnarzt?

Inwiefern sind zahnärztliche Praxisausstattung und Beratungsabläufe angemessen an die Behandlung von Patienten mit Demenz angepasst? Welche besonderen Umstände liegen bei der zahnärztlichen Behandlung von Menschen mit Demenz vor? Mit diesen und weiteren Fragen befasste sich ein Team von Forschenden der Universitätsmedizin Göttingen. Ziel der Studie war es, mehr Erkenntnisse über …

Nach der Demenzdiagnose nicht auf den Zahnarztbesuch verzichten

Ist die Diagnose Demenz erst einmal gestellt, brechen viele Betroffene ihre zahnärztliche Versorgung ab. Das haben Forschende in zwei Studien aus Schweden und Kanada herausgefunden. Wissenschaftler*innen aus der Schweiz und aus Deutschland empfehlen spezielle Schulungskonzepte für eine verbesserte Mundhygiene. Schreitet die Demenz voran, fällt es den Betroffenen immer schwerer, ihre …

Kognitive Verschlechterung wirkt sich auf Mundgesundheit aus

Gedächtnisverlust, Aufmerksamkeitsdefizite oder die Verschlechterung der motorischen Fähigkeiten: Für ältere Menschen mit Demenz stellte die regelmäßige Mundhygiene eine Herausforderung dar. Wie es um aktuell um die Mundgesundheit, den Zusammenhang zwischen Parodontalstatus und Demenz und den Bedarf an Mundpflege bei Menschen mit Demenz steht, erforschte ein Team von italienischen Forscher*innen. Sie …

Risikofaktor vernachlässigte Mundhygiene

US-amerikanische und kanadische Wissenschaftler*innen haben nachgewiesen: Es gibt einen Zusammenhang zwischen speziellen Bakterien im Mundraum und dem Auftreten von Demenzen unterschiedlicher Formen. In ihrer Studie untersuchten sie auch die Sterblichkeit von Alzheimer-Patienten. Als einer der zentralen Hauptübeltäter für Entzündungen gilt das Bakterium Porphyromonas gingivalis (P. gingivalis), das oft Parodontitis und …

Neues aus Norwegen: Digitale Hilfsmittel für Menschen mit MCI und Demenz 

Tragbar, umweltfreundlich und für viele Zwecke zu gebrauchen: Inwiefern sich digitale Hilfsmittel für Menschen mit MCI und Demenz weiterentwickelt haben, beschreibt eine Studie aus Norwegen. Wie wichtig es ist, Wissen zu überprüfen und neues Wissen zu schaffen, zeigt eine aktuelle Studie aus Norwegen. Dort interessierten sich Forscher*innen dafür, inwiefern sich das …

Pflegekosten bei der häuslichen Pflege senken 

„More at Home with Dementia“ ist ein niederländisches, mehrteiliges Schulungsprogramm für mitbewohnende pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz. Wie kosteneffektiv das Programm ist, haben Forschende der Universität Groningen evaluiert. Die Gesamtkosten für die Demenzversorgung in den Niederlanden lagen im Jahr 2017 bei 9,5 Prozent der gesamten Gesundheitskosten. Um die Kosteneffektivität …

Höheres Sterbe- und Demenzrisiko bei sozialer Isolation 

Die soziale Integration älterer Erwachsener sollte einen höheren Stellenwert einnehmen. Dies wünschen sich die Autor*innen einer schwedischen Studie. Darin haben sie den Zusammenhang von Einsamkeit und sozialer Isolation mit Sterblichkeit untersucht. Die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Beschränkungen haben vielen Menschen vor Augen geführt, welche Folgen Einsamkeit und soziale Isolation haben …