Ehrenamt stärkt die eigene geistige Leistungsfähigkeit

Ehrenamtlicher Einsatz in der Freizeit tut gut: Er stärkt zum Beispiel den Zusammenhalt in einem Verein, hilft der Umwelt und unterstützt ältere Menschen. Was bisher kaum wissenschaftlich untersucht war, ist der gesundheitliche Nutzen für die ehrenamtlich Tätigen selbst. Ein Forschungsteam der FAU Erlangen-Nürnberg und des Digitalen Demenzregisters Bayern (digiDEM Bayern) hat …

Unser neues Video: der Fragebogen digiDEM Bayern DEMAND®

Sehen Sie sich unser neues Video für pflegende An- und Zugehörige an.

Die eigenen Bedarfe erkennen und sich Hilfe suchen – schreitet die Demenz fort, steigt damit auch der Pflegebedarf. Pflegende An- und Zugehörige stehen dann häufig vor einer großen Herausforderung. Wie kann der zunehmende Pflegebedarf gedeckt werden? Unterschiedliche Unterstützungsleistungen können helfen.

Aber welche Leistungen gibt es überhaupt? Welche Hilfen werden in welcher Situation benötigt? Der Fragebogen digiDEM Bayern DEMAND® hilft pflegenden An- und Zugehörigen, die eigenen Versorgungsbedarfe zu erkennen. Der Fragebogen nimmt dabei Bezug auf 16 ausgewählte Unterstützungsangebote. Die individuellen Bedarfe werden auf einer Seite zusammengefasst und können ausgedruckt werden. Dies ist der Grundstein für eine weitergehende Beratung zum Beispiel durch Fachstellen für pflegende Angehörige. Nehmen Sie sich 15 Minuten Zeit, Ihre eigenen Versorgungsbedarfe zu erfassen.

Was kostet Demenz?

Mehr als die Hälfte der Kosten, die Demenz weltweit verursacht, fällt auf Leistungen zurück, die von pflegenden An- und Zugehörigen erbracht werden. Auch weitere beeindruckende Erkenntnisse haben Wissenschaftler*innen in einem „Kostenmodell für Demenz“ im Auftrag der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zusammengefasst. Für die Gesellschaft und die Gesundheitssysteme stellt Demenz eine große Herausforderung …

Bei der Pflege auch Positives erleben

Wenn An- und Zugehörige Menschen mit Demenz pflegen, erleben die Betreuenden nicht nur Stress oder das Gefühl mangelnder Anerkennung. Vielmehr erfahren sie auch Positives. Dies hat ein Forschungsteam des Uniklinikums Erlangen und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) in einer aktuellen Studie wissenschaftlich belegt. Pflege muss nicht immer belastend sein. Sie kann auch ihre positiven …

Ermutigung durch vorausschauende Pflege- und Versorgungsplanung

Eine spezielle Schulung kann die Pflegenden von Menschen mit Demenz, die in Pflegeheimen leben, ermutigen. Denn ein Team von internationalen Forschenden hat gezeigt, dass das „mySupport“-Programm sich positiv unter anderem auf Entscheidungsfindungen auswirkt. Wer Menschen mit Demenz pflegt, übernimmt eine große Verantwortung. So müssen zum Beispiel stellvertretend wichtige Entscheidungen getroffen …

Warum Pflegekurse hilfreich sind

Wie wichtig Pflegekurse sind, zeigt eine aktuelle Studie aus Taiwan. Forschende haben in einer Beobachtungsstudie herausgefunden: Sind Pflegende geschult, kann dies die Anzahl der Besuche von Demenzpatient*innen in der Notaufnahme und die Häufigkeit von Krankenhausaufenthalten reduzieren. Demenz ist eine vielschichtige Erkrankung, die einerseits Pflegende herausfordert. Andererseits führt sie zu Kostensteigerungen …

Der Umzug kann noch warten

Ein erfolgreiches Case Management – zu deutsch auch als Fallmanagement bezeichnet – mit bedarfsgerechter Versorgung kann den Umzug von Menschen mit Demenz in ein Pflegeheim verzögern. Zu diesem Schluss gelangen drei unserer Kolleg*innen am Interdisziplinären Zentrum für Health Technology Assessment (HTA) und Public Health (IZPH) an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Veröffentlicht wurde die …

Demenzrisiko reduzieren mit einem Hörgerät

Hörgeräte und Cochlear-Implantate beugen einem Rückgang der kognitiven Fähigkeiten vor. Diesen Zusammenhang zwischen der Nutzung von Hörgeräten und dem kognitiven Abbau haben Forschende der National University of Singapore und des National University Hospital in einer aktuellen Studie gezeigt.   Demnach sinkt das Risiko, langfristig kognitiv abzubauen, um 19 Prozent, wenn Hörgeräte getragen …

Der Ball ist rund – und das Demenzrisiko erhöht

Fußball macht Spaß, Fußball ist der beliebteste Sport der Welt. Was aber viele nicht wissen: Fußballprofis haben ein 1,62-mal höheres Risiko, an einer Demenz zu erkranken als die Allgemeinbevölkerung. Dieser größeren Gefahr sind allerdings nur die Feldspieler ausgesetzt, nicht aber die Torhüter. Die aktuelle Studie aus Schweden umfasste 6007 männliche, in …

Viele Krankenhausaufenthalte sind vermeidbar

Aus welchen Gründen werden Menschen mit Demenz in das Krankenhaus eingewiesen? Wissenschaftlerinnen der Universität Bremen und der Psychiatrischen und Psychotherapeutischen Klinik der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) haben den aktuellen Stand der Forschungsliteratur erfasst. Doch sie wissen auch: Krankenhausaufenthalte können vermieden werden, wenn die rechtzeitige ambulante Versorgung von Menschen mit Demenz gestärkt werden würde. …