Gehirntraining: Handy für Männer, Zeitung für Frauen? 

Zeitung lesen, Kreuzworträtsel lösen oder eine neue Sprache lernen – geistig anregende Freizeit-Aktivitäten können Studien zufolge das Risiko senken, im Alter eine Demenz zu entwickeln. Nur: Was genau hilft am besten, welches Hobby sollte man sich vielleicht zulegen? Mit dieser Frage befasst sich eine aktuelle Studie aus Großbritannien.  Hintergrund der …

Apps für pflegende Angehörige

Smartphones und Tablets sind aus dem Alltag kaum noch wegzudenken. Die Zahl der mobilen Apps steigt rasant, auch im Gesundheitsbereich. Spanische Forscher*innen haben Apps untersucht, die speziell für pflegende Angehörige entwickelt wurden. Sie wollten überprüfen, ob die Anwendungen wirklich auf die Bedürfnisse dieser Zielgruppe zugeschnitten sind.  Diese Bedürfnisse, so Marina …

Zu selten und oft zu spät: Palliativversorgung bei Demenz

Wenn keine Heilung mehr möglich und die Lebenserwartung nur noch begrenzt ist, können Menschen palliativ versorgt werden. Oberstes Ziel ist es dann, Beschwerden zu lindern und eine größtmögliche Lebensqualität zu erreichen. In Bezug auf Demenzerkrankungen ist aber häufig unklar, in welchen Fällen und ab wann eine solche Versorgung sinnvoll ist. …

Pflegende Angehörige leiden häufig unter Angstzuständen

Wie soll es nur weitergehen? Wie soll ich das alles schaffen? Die Versorgung eines pflegebedürftigen Familienmitglieds ist für Angehörige häufig eine große körperliche und emotionale Belastung. Kein Wunder, dass sie häufig mit Angstzuständen einhergeht. Mit diesem Zusammenhang befasst sich auch eine aktuelle Studie spanischer und britischer Forscher*innen.  Frühere Untersuchungen hätten …

Demenz und Inkontinenz – ein Tabu

Viele Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen sind davon betroffen, doch aus Scham wird selten darüber gesprochen: Der Gang zur Toilette wird im Laufe der Erkrankung zum Problem, Betroffene werden häufig inkontinent. Eine britische Studie nennt mögliche Ursachen, beschreibt die Auswirkungen auf den Alltag und schlägt Lösungen vor. Die Autor*innen …

Von der Wissenschaft in die Gesellschaft: Demenz-Prävention geht jeden an

Ein gesunder Lebensstil kann das Demenzrisiko deutlich senken – vor allem im mittleren Lebensalter zwischen 40 und 75 Jahren. Dieser Zusammenhang ist inzwischen gut erforscht. Doch wie erreicht man mit dieser weitreichenden wissenschaftlichen Erkenntnis die breite Gesellschaft? Dazu hat ein europaweites Netzwerk von Demenz-Forscher*innen ein Positionspapier erarbeitet. Die Interdem-Forscher*innen um …

Höheres Demenzrisiko durch dauerhafte Nachtschichten?

Wie wirkt sich Schichtarbeit auf die Gesundheit aus? Zu den möglichen Folgen zählen laut aktuellen Studien Krebs, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Forschung über einen Zusammenhang zwischen Schichtarbeit und Demenz ergab bislang kein einheitliches Bild. Dänische Wissenschaftler*innen wollten dem näher auf den Grund gehen. Die Wissenschaftler*innen um Jeanette Therming Jørgensen von …

Passivrauchen kann geistigen Abbau beschleunigen

Chinesische Forscher*innen haben einen Zusammenhang zwischen Passivrauchen und geistiger Leistungsfähigkeit bei Frauen ab dem mittleren Alter herausgefunden. So zeigten Frauen, die 45 Jahre oder älter waren und mehr als 40 Jahre lang in ihrem Zuhause Passivrauch ausgesetzt waren, einen deutlichen Rückgang der Leistungsfähigkeit. Dabei waren einige Bereiche besonders betroffen, andere …

Laute Wohnumgebung als Demenz-Risikofaktor

Autos, Züge, Baustellen – auch Lärm aus der Umgebung kann das Risiko steigern, im Alter eine Demenz zu entwickeln. Das zeigt eine Studie über die Auswirkungen von Umgebungslärm in der US-Metropole Chicago. Lernschwierigkeiten bei Kindern sowie Hörschäden, Schlafstörungen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Erwachsenen – das sind einige der möglichen Gesundheitsschäden, die …

Alzheimer-Prävention: der aktuelle Forschungsstand

Wie kann man einer Alzheimer-Erkrankung vorbeugen? Dazu gibt es zahlreiche Studien. Ein internationales Forscherteam hat einen Großteil der aktuellen Untersuchungen zuammengefasst. Ihre Analyse enthält 21 Empfehlungen, gestaffelt nach wissenschaftlicher Aussagekraft. Nach Aussage der Forscher*innen um Jin-Tai Yu von der Universität Shanghai handelt es sich um die bisher umfangreichste Übersichtsarbeit zur Vorbeugung …