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Es gibt offenbar Areale in der Netzhaut, die auf Veränderungen bei leichter Alzheimer-Krankheit (AD) hinweisen könnten. Ein internationales Forscherteam veröffentlichte dazu einen Artikel in der Zeitschrift Nature.

Frau blickt nach oben, zu sehen ist ihr linkes Auge.

Die Wissenschaftler untersuchten die Unterschiede in zehn Netzhautschichten zwischen 19 Patienten mit leichter Alzheimer-Krankheit (AD) und einer Kontrollgruppe von 24 Probanden. Die mittlere Dicke jeder einzelnen Schicht wurde verglichen. Dabei zeigte die äußere Segmentschicht bei Patienten mit AD eine signifikante Verdünnung. Wenn die Schichten Punkt für Punkt verglichen wurden, wiesen Patienten mit AD im Vergleich zur Kontrollgruppe in unregelmäßigen Regionen der gesamten Netzhaut und Nervenfaser, Ganglienzellen, inneren Kern- und äußeren Segmentschichten eine statistisch signifikante Verdünnung auf. Diese Ergebnisse können zukünftige Auswirkungen auf die Verbesserung der Diagnoseverfahren von AD haben.

Der vollständigen Artikel findet sich hier:
http://dx.doi.org/10.1038/s41598-019-49353-0

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