Zeit von der Demenzdiagnose bis zum Tod – Ergebnisse eines bevölkerungsbasierten Registers: digiDEM Bayern

Hintergrund: Demenzerkrankungen sind progredient und gegenwärtig nicht kurativ, sodass Demenzen als lebenslimitierende Erkrankungen betrachtet werden können. Gleichwohl versterben die Betroffenen in den seltensten Fällen an der Demenzerkrankung selbst. Häufige Todesursachen sind Komplikationen des respiratorischen Systems, kardiovaskulären Komplikationen oder Schlaganfälle. Die mediane Überlebenszeit nach der Diagnosestellung lag in bisherigen Studien bei …

Zeit von der Demenzdiagnose bis zum Heimübertritt – Ergebnisse aus einem Bevölkerungsregister: digiDEM Bayern

Hintergrund: Demenz gilt als eine der Hauptursachen für eine Pflegebedürftigkeit im Alter. Von den aktuell 1,8 Millionen Menschen mit Demenz in Deutschland werden etwa 70% von An- und Zugehörigen in der häuslichen Umgebung versorgt. Aufgrund der Progredienz und einer Zunahme der Pflegebelastung folgt auf die Phase der häuslichen Pflege häufig …

Demenzdiagnose: Wie hoch ist die Lebenserwartung?

Niederländische Forschenden haben sich in einer großen Übersichtsarbeit mit zwei zentralen Fragen befasst: Wie hoch ist ab dem Zeitpunkt der Demenzdiagnose die verbleibende Lebenserwartung eines Menschen mit Demenz und wieviel Zeit vergeht von der Diagnosestellung bis zur Aufnahme in ein Pflegeheim? Ist die Demenzdiagnose gestellt, stehen die Betroffenen, ihre pflegenden An- …

„Das Herz wird nicht dement“

Die meisten Menschen kennen Dr. Sarah Straub (38) von zahlreichen Auftritten als Musikerin in ganz Deutschland. Doch sie ist auch Spezialistin für frontotemporale Demenz und behandelnde Neuropsychologin am Universitätsklinikum Ulm. Dort forscht sie über Menschen mit Demenz und deren pflegende An- und Zugehörige. Als Künstlerin und als Demenzexpertin versteht sich als …

MAKS®-Therapie mit MSD-Gesundheitspreis ausgezeichnet

Die MAKS®-Therapie wurde mit einem MSD-Gesundheitspreis 2024 ausgezeichnet. Das aus mehreren Komponenten bestehende MAKS®-Programm hilft Menschen mit leichter bis mittlerer Demenz nachweislich, ihre kognitiven Fähigkeiten so lange wie möglich zu erhalten. Die nicht-medikamentöse Aktivierungstherapie trägt dazu bei, das Fortschreiten einer Demenz zu verlangsamen und Symptome einer Demenz zu lindern. Für den Preis …

Ambulant betreute Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz – Erkenntnisse aus Praxis und Wissenschaft

Der Großteil der Pflegebedürftigen sehnt sich nach einem Zuhause, das ihnen größtmögliche Freiheit und Unabhängigkeit ermöglicht. Ambulant betreute Wohngemeinschaften sind eine weitere Alternative für Menschen mit Demenz, die nicht mehr selbstständig zu Hause leben können. Dies gilt insbesondere dann, wenn der Umzug in eine stationäre Einrichtung nicht gewünscht ist. In …

Ermutigung durch vorausschauende Pflege- und Versorgungsplanung

Eine spezielle Schulung kann die Pflegenden von Menschen mit Demenz, die in Pflegeheimen leben, ermutigen. Denn ein Team von internationalen Forschenden hat gezeigt, dass das „mySupport“-Programm sich positiv unter anderem auf Entscheidungsfindungen auswirkt. Wer Menschen mit Demenz pflegt, übernimmt eine große Verantwortung. So müssen zum Beispiel stellvertretend wichtige Entscheidungen getroffen …

Der Umzug kann noch warten

Ein erfolgreiches Case Management – zu deutsch auch als Fallmanagement bezeichnet – mit bedarfsgerechter Versorgung kann den Umzug von Menschen mit Demenz in ein Pflegeheim verzögern. Zu diesem Schluss gelangen drei unserer Kolleg*innen am Interdisziplinären Zentrum für Health Technology Assessment (HTA) und Public Health (IZPH) an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Veröffentlicht wurde die …

Umzug ins Pflegeheim – aber wann?

Wann genau ist es der richtige Zeitpunkt für den Umzug in eine Pflegeeinrichtung? Weder für Menschen mit Demenz noch für die pflegenden Zu- und Angehörigen gibt es eine Einheitslösung. Hilfreich ist es, auf bestimmte Warnzeichen zu achten. Irgendwann steht jeder pflegende Angehörige vor der weitreichenden Entscheidung: Kann ich den an …

Schmerz-Verhalten unterscheidet sich je nach kognitiver Beeinträchtigung

Pflegeheim-Bewohner*innen mit kognitiven Beeinträchtigungen oder Demenz leiden Studien zufolge häufig unter Schmerzen. Wenn die Betroffene darauf nicht mehr mit Worten hinweisen können, werden Laute, Gesichtsausdrücke oder Körperhaltungen zur Einschätzung von Schmerzen wichtig. Ein US-amerikanisches Forschungsteam hat untersucht, ob sich solche Verhaltensweisen je nach Ausmaß der kognitiven Beeinträchtigung unterscheiden. Studien zufolge …