Häusliche Ergotherapie steigert Lebensqualität

Häusliche Ergotherapie kann dazu beitragen, die Lebensqualität von Menschen mit Demenz sowie von pflegenden An- und zugehörigen zu verbessern. Zu diesem Ergebnis kam eine Übersichtsarbeit, in der Studien unter anderem aus Deutschland, Australien, den Niederlanden, Hongkong und Brasilien ausgewertet wurden. Anziehen, Körperpflege betreiben oder etwas essen und trinken: Menschen mit …

Höheres Sterblichkeitsrisiko bei schweren Symptomen

Je schwerer die verhaltensbezogenen und psychologischen Symptome (BPSD) bei Menschen mit Demenz sind, desto mehr steigt das Sterblichkeitsrisiko an – insbesondere bei Menschen mit mittelschwerer und schwerer Demenz. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler*innen der Lund Universität in Schweden. Mit ihrer Studie aus dem Jahr 2020 unterstreichen die Forschenden aus Schweden …

Verhaltensbezogene und psychologische Symptome wirksam reduzieren

Forschende aus China haben in einer Übersichtsarbeit nachgewiesen: Nicht-medikamentöse Therapien können verhaltensbezogene und psychologische Symptome (BPSD) bei Menschen mit Demenz reduzieren – und die negativen Reaktionen der pflegenden An- und Zugehörigen auf die Symptome verbessern. Nicht nur auf die Gesundheit von Menschen mit Demenz wirken sich die verhaltensbezogenen und psychologischen …

Psychosoziale Therapien als Alternative

Musiktherapie und einige Techniken des Verhaltensmanagements haben das Potential, verhaltensbezogene und psychologische Symptome bei Demenz zu verringern. Dies ist eines der Ergebnisse einer Studie über den Vergleich von psychosozialen Therapien als alternative Behandlungsmöglichkeiten. Arzneimittel, die verhaltensbezogene und psychologische Symptome bei Demenz (englisch für „Behavioural and Psychological Symptomes“, BPSD) eindämmen sollen, …

Demenzsymptome unterschiedlich stark verbreitet

Wie verbreitet unterschiedliche Demenzsymptome wie Euphorie, Apathie, oder Reizbarkeit sind, haben Wissenschaftler*innen aus Südkorea erforscht. In ihrer Untersuchung haben sie auch die Art und den Schweregrad einer Demenz berücksichtigt. Euphorie, Apathie, Aggressivität oder Reizbarkeit: Die verhaltensbezogenen und psychologischen Demenzsymptome (englisch für „Behavioural and Psychological Symptomes“, BPSD) sind vielfältig. Wissenschaftler*innen aus …

„Herausforderndes Verhalten“ bei Demenz?

Oft ist die Rede von „herausforderndem Verhalten“ bei Menschen mit Demenz und von sogenannten verhaltensbezogenen und psychologischen Symptomen. Wir erklären, was sich hinter den Begriffen verbirgt. BPSD ist die Abkürzung für „Behavioural and Psychological Symptomes“. Der englischsprachige Fachbegriff hat sich in der Fachwelt längst durchgesetzt. Im Deutschen sind damit die …

Ehrenamt stärkt die eigene geistige Leistungsfähigkeit

Ehrenamtlicher Einsatz in der Freizeit tut gut: Er stärkt zum Beispiel den Zusammenhalt in einem Verein, hilft der Umwelt und unterstützt ältere Menschen. Was bisher kaum wissenschaftlich untersucht war, ist der gesundheitliche Nutzen für die ehrenamtlich Tätigen selbst. Ein Forschungsteam der FAU Erlangen-Nürnberg und des Digitalen Demenzregisters Bayern (digiDEM Bayern) hat …

Unser neues Video: der Fragebogen digiDEM Bayern DEMAND®

Sehen Sie sich unser neues Video für pflegende An- und Zugehörige an.

Die eigenen Bedarfe erkennen und sich Hilfe suchen – schreitet die Demenz fort, steigt damit auch der Pflegebedarf. Pflegende An- und Zugehörige stehen dann häufig vor einer großen Herausforderung. Wie kann der zunehmende Pflegebedarf gedeckt werden? Unterschiedliche Unterstützungsleistungen können helfen.

Aber welche Leistungen gibt es überhaupt? Welche Hilfen werden in welcher Situation benötigt? Der Fragebogen digiDEM Bayern DEMAND® hilft pflegenden An- und Zugehörigen, die eigenen Versorgungsbedarfe zu erkennen. Der Fragebogen nimmt dabei Bezug auf 16 ausgewählte Unterstützungsangebote. Die individuellen Bedarfe werden auf einer Seite zusammengefasst und können ausgedruckt werden. Dies ist der Grundstein für eine weitergehende Beratung zum Beispiel durch Fachstellen für pflegende Angehörige. Nehmen Sie sich 15 Minuten Zeit, Ihre eigenen Versorgungsbedarfe zu erfassen.

Was kostet Demenz?

Mehr als die Hälfte der Kosten, die Demenz weltweit verursacht, fällt auf Leistungen zurück, die von pflegenden An- und Zugehörigen erbracht werden. Auch weitere beeindruckende Erkenntnisse haben Wissenschaftler*innen in einem „Kostenmodell für Demenz“ im Auftrag der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zusammengefasst. Für die Gesellschaft und die Gesundheitssysteme stellt Demenz eine große Herausforderung …

Bei der Pflege auch Positives erleben

Wenn An- und Zugehörige Menschen mit Demenz pflegen, erleben die Betreuenden nicht nur Stress oder das Gefühl mangelnder Anerkennung. Vielmehr erfahren sie auch Positives. Dies hat ein Forschungsteam des Uniklinikums Erlangen und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) in einer aktuellen Studie wissenschaftlich belegt. Pflege muss nicht immer belastend sein. Sie kann auch ihre positiven …