Wie bitte…? Besser geht’s mit Hörgerät!

Das Risiko, eine Demenz zu entwickeln, ist deutlich niedriger, wenn Menschen mit leichter kognitiver Störung (MCI) ein Hörgerät tragen. Mit einem Hörgerät verbessert sich nachweislich der Gehörsinn sowie die Kommunikation und es verringert sich die kognitive Belastung. Das bedeutet: Persönliche und soziale Schwierigkeiten werden gelindert. Dennoch verzichten zum Beispiel in …

Eingeschränktes Hör- und Sehvermögen kann zu Demenz führen

Ältere Menschen, die gleichzeitig sowohl beim Hören als auch beim Sehen beeinträchtigt sind, haben ein erhöhtes Demenzrisiko. Zu diesem Ergebnis gelangten Wissenschaftler*innen in den USA. Durchgeführt wurde die Studie in den USA bereits zwischen 1992 und 1999 und mit einer Nachbeobachtungszeit von bis zu acht Jahren. Im Mai 2022 wurden …

Was Menschen mit Demenz glücklich macht

Japanische Forscher*innen haben die Alltagswünsche von Menschen mit Demenz erforscht. Kennen pflegende Angehörige oder auch Pflegefachkräfte deren emotionale Bedürfnisse, können diese in der Pflegeplanung einbezogen werden. Damit auch die individuellen Alltagswünsche älterer Menschen mit Demenz berücksichtigt werden können, haben Forscher*innen in der Präfektur Aichi in Zentraljapan vertiefende Interviews mit Menschen …

Hohe diagnostische Trennschärfe auch bei sieben Fragen

Ein deutsches Team aus Wissenschaftler*innen hat sich mit der diagnostischen Genauigkeit des IQCODE-Fragebogens befasst. Seit seiner Einführung wurde der IQCODE zu einem der am häufigsten verwendeten und am besten wissenschaftlich untersuchten informantenbasierten Screening-Instrumenten. Mit seiner Hilfe gelingt es, kognitiv gesunde Menschen und Menschen mit Demenz in verschiedenen Fortschrittsstadien klar voneinander …

Wie sich die Demenz-Früherkennung verbessern lässt

1989 entwickelt, eignet sich der IQCODE-Fragebogen besonders gut für alle Bevölkerungsgruppen unabhängig von Bildungsniveau oder dem beruflichen Status. Sowohl in der Forschung als auch in der klinischen Praxis kommen Demenz-Screeningtests wie zum Beispiel der Mini-Mental-Status-Test (MMST) häufig zum Einsatz. Die Screeningtests, bei denen nicht die Untersuchung der Betroffenen selbst, sondern …

Demenz bleibt oft unerkannt

Die Rate an Menschen mit nicht diagnostizierter Demenz ist hoch. Dabei kann Demenzscreening das Erkennen der Erkrankung erheblich verbessern. Der jüngste Welt-Alzheimer-Report legte 2021 eindrucksvolle Zahlen vor. Weltweit werden 75 Prozent der Menschen mit Demenz nicht diagnostiziert. In einigen Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen können es sogar 90 Prozent …

Demenz zeitgerecht diagnostizieren

Die Diagnosestellung von Demenz erfolgt häufig mit deutlicher zeitlicher Verzögerung. Zwei Studien aus Deutschland begründen wissenschaftlich, warum es wichtig ist, dass Demenzdiagnosen zeitgerecht gestellt werden. Gerechnet ab dem Zeitpunkt der ersten Symptome dauert es bis zu zwei Jahre, bis die Demenzdiagnose gestellt wird. Zu diesem Ergebnis kam ein Team von …

Schneller zur Demenzdiagnose mit einem Früherkennungsinstrument

Je rascher eine Alzheimer-Demenz oder eine andere Form von Demenz erkannt wird, desto zügiger lernen Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen mit den Krankheitssymptomen umzugehen. Und desto zeitnaher können Behandlungs– und Unterstützungsmöglichkeiten in die Wege geleitet werden. 75 Prozent der Menschen mit Demenz weltweit leben ohne eine gesicherte Diagnose, so …

Höhere Gesundheitsausgaben: Was Demenz kosten kann

Um die Kosten von Demenz abzuschätzen, haben schwedische Wissenschaftler*innen die Mehrkosten untersucht, die das Gesundheitssystem tragen muss: Ein hoher Versorgungsbedarf entsteht bereits zehn Jahre vor einer formellen Demenzdiagnose. Das Ziel der schwedischen Studie war es, die Gesundheitskosten zu erforschen, die in Zusammenhang mit Demenz und über einen Zeitraum von 17 …