Am 11.10.2021 fand der 6. Bayerische Fachtag Demenz im Congress Centrum in Würzburg statt. Bei der hybriden Veranstaltung war eine Teilnahme sowohl in Präsenz als auch virtuell möglich. Das Team von digiDEM Bayern war vor Ort und freute sich über viele spannende Vorträge und Diskussionen sowie den persönlichen Kontakt mit den Teilnehmenden.

Autofahren, einkaufen gehen, das eigenständige Leben in der häuslichen Umgebung – Dinge, die für die meisten Menschen selbstverständlich sind, werden durch eine Demenzerkrankung plötzlich zu großen Herausforderungen. Ab einem gewissen Krankheitsstadium besteht daher die Gefahr, dass Menschen mit Demenz seltener bei Entscheidungen einbezogen werden. Dadurch wird ein menschliches Grundbedürfnis – die autonome Lebensweise – gefährdet. Unter dem Motto „Autonomie und Demenz“ widmete sich der 6. Bayerische Fachtag Demenz in Würzburg der Frage, wie Autonomie und Demenz vereinbar sind und welchen Einfluss die Erkrankung auf die autonome Lebensführung von Betroffenen hat.

Eröffnet wurde der Fachtag von Staatsminister Klaus Holetschek, der virtuell aus München zugeschaltet war. In Vorträgen, Dialogforen und im persönlichen Gespräch konnten sich Teilnehmende anschließend mit dem Thema auseinandersetzen. Abgerundet wurde die Veranstaltung mit einer Podiumsdiskussion bestehend aus pflegenden Angehörigen, Wissenschaftler*innen, Demenzexpert*innen und Jurist*innen.

digiDEM Bayern war mit dem gesamten Team vor Ort und mit einem Stand vertreten. Im direkten Austausch mit Besucher*innen konnte das Projekt vorgestellt und auf die Bedeutung der Gewinnung von Versorgungsdaten hingewiesen werden. Besucher*innen konnten sich zudem Informationsmaterialien über das Forschungsregister und die digitalen Angebote von digiDEM Bayern mitnehmen. Der persönliche Kontakt mit bestehenden und die Gewinnung neuer Forschungspartner*innen standen dabei im Vordergrund.

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