75% der Menschen mit Demenz weltweit leben ohne eine gesicherte Diagnose, so der jüngste Welt-Alzheimer-Report 2021. Eine deutsche Studie berichtet einen ähnlichen Anteil. Demzufolge haben 60% keine gesicherte Diagnose. Ein wesentliches Instrument, um mehr Demenzerkrankungen zu erkennen, sind digitale Angebote.

Deshalb stellt das Team von digiDEM Bayern im kommenden Webinar ein neues, wissenschaftlich gesichertes digitales Angebot vor, die ”Beurteilung der Gedächtnisleistung”. Dabei handelt es sich um ein weltweit anerkanntes Screening-Instrument für eine zeitgerechte Diagnostik von demenziellen Erkrankungen. Ziel ist es, die kognitiven Veränderungen innerhalb der vergangenen beiden Jahre zu erfassen, um frühzeitig handeln zu können. Das Angebot ist kostenfrei auf digiDEM-bayern.de abrufbar.

Das neue Angebot ermöglicht es Bezugspersonen von Menschen mit Demenz, deren Gedächtnisleistung zuverlässig zu beurteilen. Damit bietet der Fragebogen eine sehr gute Einstiegsorientierung hin zu einer weiterführenden Diagnostik. Wird ein bestimmter Wert erreicht, ist die umfassende ärztliche Diagnostik in einer spezialisierten diagnostischen Einrichtung, zum Beispiel einer Gedächtnisambulanz, nötig.

Je rechtzeitiger Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen Gewissheit erlangen, desto früher lassen sich Behandlungsmöglichkeiten umsetzen und Unterstützungsmaßnahmen planen und koordinieren. Der Fragebogen zur Beurteilung der Gedächtnisleistung ist in seiner Qualität vergleichbar mit anderen diagnostischen Fragebögen wie zum Beispiel dem Mini Mental Status Test (MMST).

Im Webinar erfahren Sie mehr über die wissenschaftlichen Grundlagen des neuen digiDEM Bayern-Angebotes, seine Stärken sowie die hohe Zuverlässigkeit und Gültigkeit der Ergebnisse der Beurteilung der Gedächtnisleistung.

Dienstag, 05.04.2022, 11.00-11.45 Uhr

Michael Zeiler

Wissenschaftlicher Mitarbeiter M. Sc.

Jana Rühl

Wissenschaftliche Mitarbeiterin M. Sc.

2 Comments

  1. Sehr geehrte Damen und Herren, das Schriftbild Ihrer Seiten ist sehr blass bei Tageslicht. Für ältere Menschen wäre ein kräftigeres Schwarz mit mehr Kontrast meiner Meinung nach besser lesbar. Was meinen Sie?
    Vielen Dank!
    Mit freundlichen Grüßen
    Heidingsfelder

    1. Sehr geehrter Herr Heidingsfelder,

      Dankeschön für Ihre Beobachtung, die wir gerne an die entsprechende Stelle weitergeben werden.

      Freundliche Grüße

      Ihr digiDEM Bayern-Team

      Ilona Hörath

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