Wie gehen Menschen mit Demenz mit ihrer Erkrankung um?

Menschen mit Demenz sind im Verlauf ihrer Erkrankung mit zahlreichen Veränderungen, Verlusten und Ängsten konfrontiert. Um Lebensfreude, Sinn und das Alltagsleben nach Möglichkeit zu erhalten, ist es wichtig, wie Betroffene mit ihrer Situation umgehen. Welche Bewältigungsstrategien wenden sie an? Das haben norwegische Forscher*innen analysiert. Guro Hanevold Bjørkløf und Kolleg*innen werteten …

Demenz-Diagnose per Videosprechstunde?

Ein Arzt-Gespräch per Videosprechstunde – für viele Menschen ist diese Vorstellung noch immer ungewohnt. Dabei wird der Bereich der Telemedizin immer weiter ausgebaut und auch durch das neue Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG) gestärkt. US-Forscher haben die Rolle der Telemedizin bei neurologischen Erkrankungen untersucht – darunter auch Demenz. Hintergrund und Nutzen der Telemedizin …

Was hilft gegen Schlafstörungen von Menschen mit Demenz?

Menschen mit Demenz leiden im Verlauf ihrer Erkrankung häufig unter Schlafstörungen. Nächtliches Aufwachen, exzessives Schlafen am Tag oder lange Einschlafphasen stellen für die Betroffenen und ihre Angehörigen eine große Belastung dar. Wo die Ursachen liegen und welche Therapien sinnvoll sind, erläutern Experten des Münchner Klinikums rechts der Isar. Ungefähr die …

Leben mit Demenz: „Der Blick der Anderen“

Was bedeutet es, mit einer Demenzerkrankung zu leben? Wie verändert der fortschreitende Verlust von Erinnerungen und Fähigkeiten das Verhältnis zum eigenen Körper, die Beziehung zu Mitmenschen und das Leben im Alltag? Um das besser zu verstehen, haben Forscher*innen aus den Niederlanden zahlreiche Aussagen von Menschen mit Demenz ausgewertet. Für viele …

digiDEM Bayern im Podcast

Seit kurzem ist das Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG) in Kraft, das zum Beispiel Apps auf Rezept und Videosprechstunden ermöglicht. In einem Podcast äußern sich Expert*innen des Medical Valley, das auch an digiDEM Bayern beteiligt ist, über das neue Gesetz und die Digitalisierung im Gesundheitswesen. Ab 17:54 min. spricht Prof. Dr. med. Peter …

Demenz im Pflegeheim: Dämpfende Arzneimittel erhöhen Risiko von Sturzereignissen mit Verletzungsfolge

Wenn eine Demenzerkrankung weit fortgeschritten ist, lässt sich der Übergang in ein Pflegeheim häufig nicht mehr vermeiden. Aufgrund ihrer Symptome und zum Teil begleitender Erkrankungen erhalten Menschen mit Demenz dort oft eine Vielzahl von Medikamenten, die sich auch auf die Sturzgefahr auswirken können. Forscher*innen des Universitätsklinikums Erlangen / der Friedrich-Alexander-Universität …

Keine angemessene Versorgung von Menschen mit Demenz in ihrer letzten Lebensphase

Wie werden Menschen mit Demenz in ihrer letzten Lebensphase versorgt? Woran sterben sie – und wo? In einer aktuellen Untersuchung zeigen Wissenschaftler*innen der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg gravierende Defizite auf: Es gibt keine angemessene Palliativversorgung für Betroffene.    Für ihre Studie untersuchten André Kratzer M.Sc. und Kolleg*innen die Situation von 116 Menschen mit …

Pflegende Angehörige nutzen selten Unterstützungsangebote

Es gibt zahlreiche Entlastungsangebote für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz. Doch sie werden nur selten in Anspruch genommen, wie eine Studie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg zeigt. Woran liegt das? Linda Karrer M.SC. und Kolleg*innen haben untersucht, welche Faktoren eine Rolle bei der Frage spielen, ob Angehörige Entlastungsleistungen nutzen. Dazu werteten …

Pflege bei Demenz: Frauen stärker als Männer belastet, Kinder stärker als Ehepartner

In Deutschland leben zurzeit rund 1,7 Millionen Menschen mit Demenz. Etwa zwei Drittel von ihnen werden zuhause von Angehörigen versorgt, von Deutschlands „größtem Pflegedienst“. Doch diese werden durch die Belastung häufig selbst krank und zum „zweiten unsichtbaren Patienten“. Welche Faktoren spielen eine Rolle im Hinblick auf die Pflegebelastung? Wie entwickelt …

Demenz wird oft erst spät diagnostiziert

Eine rechtzeitige Demenz-Diagnose ist aus mehreren Gründen wichtig: Betroffene können noch selbstbestimmt über anstehende Fragen entscheiden. Sie können – ebenso wie ihre pflegenden Angehörigen – frühzeitig Unterstützungsangebote in Anspruch nehmen und die nächsten Schritte planen. Doch die Erkrankung wird häufig erst spät erkannt, wie eine Untersuchung der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg zeigt. …