Demenzrisiko opioidhaltige Schmerzmittel

Menschen zwischen 75 und 80 Jahren haben ein größeres Risiko an Demenz zu erkranken, wenn sie Opioide einnehmen. Dies belegt eine Studie aus Israel, in der die Gesundheitsdaten von insgesamt 14 Prozent der Gesamtbevölkerung analysiert wurden. Trotz einer steigenden Anzahl an Opioidverordnungen bei älteren Erwachsenen gab es bisher nur wenige …

Höhere Gesundheitskompetenz fördert zeitgerechte Demenzdiagnose

Japanische Wissenschaftler*innen zeigten: Eine zeitgerechte Demenzdiagnose setzt entsprechend Demenzwissen und die Bereitschaft voraus, sich regelmäßiger Früherkennung zu unterziehen. Um für den Umgang mit Demenz gerade in Zeiten der Digitalisierung gerüstet zu sein, bedarf es bestimmter Fähigkeiten, die sich unter dem Begriff Gesundheitskompetenz zusammenfassen lassen. Gesundheitskompetenz bedeutet, sich Informationen zu beschaffen, …

Technologieeinsatz führt zum Lernerfolg

Praktiker im Gesundheits- und Sozialwesen müssen angemessen ausgebildet sein und sich der Herausforderungen bewusst sein, die Demenz mit sich bringt. Was sich positiv auf das Demenzwissen, die Fähigkeiten und die Einstellungen von Pflegefachkräften auswirken kann, sind technologiegestützte Bildungsangebote. Ob sich demenzspezifisches Wissen bei Praktikern im Gesundheits- und Sozialwesen mit technologiebasierten …

Digital aufgesetzte Gesundheitskampagnen fördern Wissen zur Demenz

Wie erfolgreich sich Wissenslücken rund um die Demenzvorsorge schließen lassen können, zeigt eine Studie aus dem belgischen Flandern. Sie belegt, dass sich durch öffentliche Gesundheitskampagnen der Wissensstand zu Demenz erhöht. Belgische Wissenschaftler*innen untersuchten, wie erfolgreich die Erweiterung des Wissenshorizontes sein kann. 65 Prozent der Bevölkerung Flanderns in Belgien wussten zunächst …

Öffentlichkeitswirksam sensibilisieren

Was und wie denken die Menschen über Demenz? Zwei Studien kommen zu dem Schluss: Um die Erkrankung zu verstehen und der Stigmatisierung entgegenzuwirken, sind weitreichende öffentliche Aufklärungskampagnen notwendig. Zwei Studien haben sich damit befasst, inwiefern die Öffentlichkeit über Demenz informiert ist, ob sie weiß, was genau die Erkrankung bedeutet und …

Plädoyer für größeres Demenzwissen

Was ist Demenz überhaupt, welche Herausforderungen haben Betroffene zu meistern und wie wirkt sich die Erkrankung auf die Familien aus? Eine aktuelle niederländische Studie ergab: Das Wissen über diese und weitere Fragen rund um die demenzielle Erkrankung ist unzureichend. An der Studie nahmen 655 zufällig ausgewählte Einwohner der Gemeinde Groningen …

DemenzGuide: die App für Angehörige

Eine Demenzdiagnose stellt Betroffene und Angehörige vor eine völlig neue Situation. Der im Laufe der Erkrankung zunehmende Betreuungs- und Pflegebedarf fordert die Angehörigen besonders heraus. Außerdem müssen sich die meisten mit demenztypischen Verhaltensweisen wie beispielsweise Antriebslosigkeit, nächtlicher Unruhe oder wechselhafter Stimmung des Betroffenen auseinandersetzen. Dies kann sich unter anderem negativ …

Über digiDEM Bayern (Langfassung)

Über digiDEM Bayern digiDEM Bayern baut ein digitales Demenzregister für Bayern auf, um den Langzeitverlauf der Erkrankung besser zu verstehen und die Versorgungssituation von Menschen mit Demenz und deren Angehörigen in ganz Bayern zu verbessern. Dafür werden Menschen mit leichten kognitiven Beeinträchtigungen oder Demenz und ihre pflegenden Angehörigen zu ihrer …

Mit VR-Brille und Tablet für bessere Lebensbedingungen

Digitale Technologien werden bei Demenzerkrankungen immer wichtiger und stoßen auf zunehmendes Interesse. Niederländische Forscher*innen haben nun versucht, Belege über die Wirksamkeit technischer Möglichkeiten zur Verbesserung des Selbstmanagements und der sozialen Teilhabe zu sammeln. Digitale Technologien ermöglichen die soziale Teilhabe, erleichtern das Selbstmanagement und tragen zur Verbesserung der Lebensbedingungen von Menschen …

Wie bitte…? Besser geht’s mit Hörgerät!

Das Risiko, eine Demenz zu entwickeln, ist deutlich niedriger, wenn Menschen mit leichter kognitiver Störung (MCI) ein Hörgerät tragen. Mit einem Hörgerät verbessert sich nachweislich der Gehörsinn sowie die Kommunikation und es verringert sich die kognitive Belastung. Das bedeutet: Persönliche und soziale Schwierigkeiten werden gelindert. Dennoch verzichten zum Beispiel in …