Vor Vertretern von Pflegeeinrichtungen, Ärzteschaft und ehrenamtlichen Helfern stellte Professor Dr. med. Elmar Gräßel am 02.12.2019 im Landratsamt Cham das „Digitale Demenzregister Bayern“ vor. Der Leiter des Zentrums für medizinische Versorgungsforschung am Universitätsklinikum Erlangen freute sich über eine gelungene Veranstaltung mit regem Austausch. Gerade die Teilnahme von Menschen aus den ländlichen Regionen Bayerns ist für das Forschungsprojekt wichtig, um mögliche Defizite in der Versorgung erkennen zu können.

Das Landratsamt Cham trat daher als Mittler zwischen digiDEM Bayern und den örtlichen Einrichtungen auf. Landrat Franz Löffler betonte: „Am Ende des Tages geht es darum, dass das Leben für alle lebenswert bleibt. Für Erkrankte und für Pflegende.“ Die Digitalisierung könne helfen, Krankheit und Therapie zu erforschen. „Unser Landkreis eignet sich als Gesundheitsregion plus hervorragend für eine Teilnahme an der Studie,“ so Löffler. Diese Ansicht teilten offenbar eine ganze Reihe der Besucher: nach dem Vortrag meldeten sich bereits neue Kooperationspartner für digiDEM Bayern an.

Andreas Nagel, Anna Kirchner, wissenschaftliche Mitarbeiter digiDEM Bayern, Landrat Franz Löffler, Prof. Dr. med. Elmar Gräßel und Peter Fleckenstein, Leiter der GesundheitsregionPlus im Landkreis Cham
v.l.: Andreas Nagel, Anna Kirchner, wissenschaftliche Mitarbeiter digiDEM Bayern, Landrat Franz Löffler, Prof. Dr. med. Elmar Gräßel und Peter Fleckenstein, Leiter der Gesundheitsregion plus im Landkreis Cham (Bildrechte: Landratsamt Cham)