Alzheimer nach der Menopause – eine wachsende globale Herausforderung

Frauen erkranken häufiger an Alzheimer und anderen Demenzen als Männer. Ein wesentlicher biologischer Faktor dabei ist die Menopause, nach der der schützende Einfluss von Östrogen auf das Gehirn entfällt. Eine aktuelle Studie aus China hat nun systematisch ausgewertet, wie sich die weltweite Krankheitslast bei Frauen nach der Menopause (postmenopausal) von …

Frühzeitig oder spät: Wie beeinflusst der Zeitpunkt der Menopause das Demenzrisiko?

Ob die Menopause früh oder spät eintritt, könnte eine Rolle für das spätere Demenzrisiko spielen. Diese Frage hat ein US-amerikanisches Forschungsteam in einer der bislang größten Studien zu diesem Thema untersucht. Mehr als 10.000 Frauen über Jahrzehnte begleitet In die Analyse wurden 10.832 Frauen aus dem Schwedischen Zwillingsregister einbezogen, bei …

„Gehirnnebel“ in den Wechseljahren – gibt es einen Einfluss auf die mentale Leistungsfähigkeit?

Viele Frauen berichten in den Wechseljahren von Gedächtnislücken, Konzentrationsschwäche und einem Gefühl „wie in Watte gepackt zu sein“, das oft als „Gehirnnebel“ (engl. Brain Fog) bezeichnet wird. Ob diese Beschwerden mit messbaren Veränderungen der Denkleistung einhergehen, hat ein Forschungsteam aus Großbritannien nun in einer groß angelegten Studie untersucht. 14.000 Frauen …

Schlafprobleme nach der Menopause – Studie untersucht Zusammenhang mit kognitiven Beeinträchtigungen

Schlechter Schlaf ist nach der Menopause weit verbreitet. Dass schwere Schlafprobleme auch mit Gedächtniseinbußen und nachlassender Denkleistung zusammenhängen könnten, hat ein internationales Forschungsteam in einer groß angelegten Studie untersucht, die Daten aus neun lateinamerikanischen Ländern ausgewertet hat. Mehr als 1.000 Frauen aus neun Ländern An der Studie nahmen 1.185 Frauen …

Hormontherapie in den Wechseljahren: was die Forschung über das Alzheimer-Risiko weiß

Die Frage, ob eine Hormontherapie in den Wechseljahren das Alzheimer-Risiko beeinflusst, beschäftigt Forschung und Medizin seit Jahrzehnten und lieferte bislang widersprüchliche Ergebnisse. Ein internationales Team aus New York und Florenz hat nun in der bislang umfangreichsten Zusammenfassung des Forschungsstands erstmals ausgewertet, ob es einen Unterschied macht, wann Frauen mit einer …

Digital Update: Harnwegsinfektionen bei Menschen mit Demenz – wie digitale Technik frühzeitig warnen kann

Harnwegsinfektionen gehören zu den häufigsten gesundheitlichen Komplikationen bei Menschen mit Demenz. Betroffene werden 3,4-mal häufiger deswegen stationär behandelt als kognitiv gesunde Menschen und erleiden dabei schwerere Verläufe, darunter ein erhöhtes Risiko für Verwirrtheitszustände und beschleunigten kognitiven Abbau. Eine aktuelle Übersichtsarbeit aus den USA hat nun untersucht, welche digitalen Lösungen für …

Wie Virtual Reality (VR) Menschen bei leichten kognitiven Beeinträchtigungen helfen kann

Bei leichten kognitiven Beeinträchtigungen (MCI) zeigen Betroffene bereits messbare Einschränkungen des Gedächtnisses oder anderer kognitiver Fähigkeiten, sind im Alltag aber noch weitgehend selbstständig. Da Medikamente dabei bislang nur begrenzt wirksam sind, rücken nicht-medikamentöse Ansätze zunehmend in den Fokus der Forschung. Virtuelle Realität (VR) ist einer davon. Ein Forschungsteam der Hunan …

Vaskuläre Demenz: Eine unterschätzte Gefahr

Schlaganfall, Bluthochdruck, Diabetes: Durchblutungsstörungen im Gehirn sind die Grundlage der vaskulären Demenz, der zweithäufigsten Demenzform weltweit. Eine aktuelle Übersichtsarbeit der Weltorganisation für die Erkrankung Schlaganfall (World Stroke Organization) verdeutlicht nun die globale Bedeutung dieser Erkrankung und zeigt, dass vaskuläre Veränderungen bei fast jedem dritten Demenzfall eine entscheidende Rolle spielen. Während …

Aufschieben und Informationsvermeidung: Was dieses Verhalten über kognitive Gesundheit verrät

Zwei aktuelle Studien richten den Blick auf alltägliche Verhaltensweisen, die auf den ersten Blick wenig mit einer Demenz zu tun haben: das Aufschieben von Aufgaben und die gezielte Vermeidung von Gesundheitsinformationen. Beide Befunde legen nahe, dass solches Verhalten wertvolle Hinweise auf kognitive Risiken liefern kann und gleichzeitig den Weg zur …

Wie Depression und Demenz zusammenhängen

Depression und kognitive Beeinträchtigungen gehören zu den häufigsten Erkrankungen im höheren Lebensalter. Oft treten sie auch gemeinsam auf. Eine aktuelle Studie aus Südkorea hat systematisch untersucht, wie beide Erkrankungen miteinander verknüpft sind und welche Konsequenzen das für Diagnose und Behandlung hat. Das Forschungsteam wertete dafür Längsschnittstudien, Laborbefunde, Bilddaten und klinische …