Keine Angst vor „Digitaler Demenz“

Die erste Generation von Anwenderinnen und Anwendern digitaler Technologien erreicht inzwischen ein Alter, in dem das Risiko für Demenzerkrankung steigt. Doch wie hat sich die langjährige Techniknutzung auf ihren kognitiven Fähigkeiten ausgewirkt: War sie ein Training für das Gehirn oder hat sie ihm eher geschadet? Forschende aus den USA (Texas) …

Gemeinsam Singen: Balsam für die Seele bei Demenz

Gemeinsames Singen schenkt Menschen mit Demenz Freude, Orientierung und soziale Nähe – eine aktuelle Übersichtsarbeit zeigt, wie Gesangsangebote besonders wirkungsvoll gestaltet werden können. Singen verbindet – und das gilt ganz besonders für Menschen, deren Gedächtnis langsam nachlässt. Eine aktuelle Übersichtsarbeit hat 23 Studien weltweit unter die Lupe genommen, um herauszufinden, …

Die Zukunft des Wohnens – neue Versorgungsformen für Menschen mit Demenz

Die Lebenserwartung steigt – und damit auch die Anzahl an Menschen, die altersbedingte Erkrankungen bekommen und pflegebedürftig werden. Gleichzeitig gibt es immer weniger Menschen, die diesen Pflegebedarf informell abdecken können: also weniger An- und Zugehörige, die sich um ihre Liebsten kümmern. Wie kann eine zukünftige Versorgung unter diesen Rahmenbedingungen aussehen? …

Scham, Wut und Hilflosigkeit – Angehörige im Umgang mit sexuell unangemessenem Verhalten bei Demenz

Sexuell unangemessene Verhaltensweisen gehören zu den herausforderndsten Begleiterscheinungen einer Demenzerkrankung, werden im Pflegealltag jedoch häufig als Tabuthema erlebt. Eine aktuelle internationale Übersichtsarbeit hat nun systematisch untersucht, wie pflegende Angehörige diese Situationen erleben und welche Auswirkungen sie auf Alltag, Beziehung und Pflege haben. Sexuell unangemessene Verhaltensweisen bei Demenz umfassen unter anderem …

Wenn der Schlaf zur Belastung fürs Gehirn wird: Schlafapnoe erhöht Alzheimer-Risiko

Unruhiger und gestörter Schlaf ist mehr als nur eine Belastung im Alltag – er könnte auch langfristige Folgen für die Gehirngesundheit haben. Eine aktuelle Studie einer Forschergruppe aus New York untersuchte den Zusammenhang zwischen obstruktiver Schlafapnoe (OSA), einer Erkrankung, bei der es in der Nacht zu Atemaussetzern kommt, und dem …

Können Hörgeräte vor Demenz schützen?

Hörverlust gehört zu den häufigsten gesundheitlichen Veränderungen im höheren Lebensalter. Etwa jede dritte Person über 65 Jahren ist betroffen. Seit einigen Jahren vermuten Forschende zudem einen Zusammenhang zwischen Schwerhörigkeit und einem erhöhten Risiko für kognitive Beeinträchtigungen und Demenz. Doch kann die Versorgung mit Hörgeräten tatsächlich helfen, geistigen Abbau zu verlangsamen …

Wie soziale Medien bei der Krankheitsbewältigung helfen können

Eine Demenzerkrankung wirkt sich nicht nur auf die geistige Leistung oder die Fähigkeit, aus, den Alltag zu bewältigen. Sie kann auch Auswirkungen auf die eigene Identität haben, die sich in Form von Veränderungen in beruflichen, familiären und sozialen Rollen kennzeichnen. Diese Persönlichkeitsveränderungen bergen dabei häufig Ängste und Unsicherheiten über die …

Digitale Gesundheitsanwendungen – Versorgung der Zukunft?

Mit dem am 19. Dezember 2019 in Kraft getretenen Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG) können digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) durch Ärztinnen und Ärzte verschrieben und durch die gesetzliche Krankenversicherung finanziert werden. Seit Beginn der Versorgung durch DiGA stehen jedoch zwei Themen im Zentrum einer Auseinandersetzung zwischen den beteiligten Akteuren: die wissenschaftlich nachgewiesene Wirksamkeit sowie …

Frühzeitig Vorsorgen für eine Versorgung nach den eigenen Wünschen

Wie kann die medizinische und pflegerische Versorgung von Menschen mit Demenz besser an ihren Wünschen und Werten ausgerichtet werden? Eine aktuelle systematische Übersichtsarbeit des digiDEM Bayern Teams zeigt: Advance Care Planning (ACP) kann hierzu einen wichtigen Beitrag leisten, wenn es frühzeitig und strukturiert umgesetzt wird. ACP bezeichnet einen kontinuierlichen Prozess …

Wie viel kostet die Pflege für An- und Zugehörige?

Sehr häufig werden Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen durch Familienmitglieder, Freunde oder Nachbarn betreut und gepflegt – meistens zu Hause und unbezahlt. Diese Betreuung durch nicht-professionelle Personen wird auch informelle Pflege genannt. Während die Kosten informeller Pflege für Demenz bereits gut erforscht sind, fehlen bislang belastbare Daten zu Menschen mit MCI. Aus …