Hohe diagnostische Trennschärfe auch bei sieben Fragen

Ein deutsches Team aus Wissenschaftler*innen hat sich mit der diagnostischen Genauigkeit des IQCODE-Fragebogens befasst. Seit seiner Einführung wurde der IQCODE zu einem der am häufigsten verwendeten und am besten wissenschaftlich untersuchten informantenbasierten Screening-Instrumenten. Mit seiner Hilfe gelingt es, kognitiv gesunde Menschen und Menschen mit Demenz in verschiedenen Fortschrittsstadien klar voneinander …

Wie sich die Demenz-Früherkennung verbessern lässt

1989 entwickelt, eignet sich der IQCODE-Fragebogen besonders gut für alle Bevölkerungsgruppen unabhängig von Bildungsniveau oder dem beruflichen Status. Sowohl in der Forschung als auch in der klinischen Praxis kommen Demenz-Screeningtests wie zum Beispiel der Mini-Mental-Status-Test (MMST) häufig zum Einsatz. Die Screeningtests, bei denen nicht die Untersuchung der Betroffenen selbst, sondern …

Demenz bleibt oft unerkannt

Die Rate an Menschen mit nicht diagnostizierter Demenz ist hoch. Dabei kann Demenzscreening das Erkennen der Erkrankung erheblich verbessern. Der jüngste Welt-Alzheimer-Report legte 2021 eindrucksvolle Zahlen vor. Weltweit werden 75 Prozent der Menschen mit Demenz nicht diagnostiziert. In einigen Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen können es sogar 90 Prozent …

Demenz zeitgerecht diagnostizieren

Die Diagnosestellung von Demenz erfolgt häufig mit deutlicher zeitlicher Verzögerung. Zwei Studien aus Deutschland begründen wissenschaftlich, warum es wichtig ist, dass Demenzdiagnosen zeitgerecht gestellt werden. Gerechnet ab dem Zeitpunkt der ersten Symptome dauert es bis zu zwei Jahre, bis die Demenzdiagnose gestellt wird. Zu diesem Ergebnis kam ein Team von …

Schneller zur Demenzdiagnose mit einem Früherkennungsinstrument

Je rascher eine Alzheimer-Demenz oder eine andere Form von Demenz erkannt wird, desto zügiger lernen Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen mit den Krankheitssymptomen umzugehen. Und desto zeitnaher können Behandlungs– und Unterstützungsmöglichkeiten in die Wege geleitet werden. 75 Prozent der Menschen mit Demenz weltweit leben ohne eine gesicherte Diagnose, so …

Höhere Gesundheitsausgaben: Was Demenz kosten kann

Um die Kosten von Demenz abzuschätzen, haben schwedische Wissenschaftler*innen die Mehrkosten untersucht, die das Gesundheitssystem tragen muss: Ein hoher Versorgungsbedarf entsteht bereits zehn Jahre vor einer formellen Demenzdiagnose. Das Ziel der schwedischen Studie war es, die Gesundheitskosten zu erforschen, die in Zusammenhang mit Demenz und über einen Zeitraum von 17 …

Typ-2-Diabetes und Demenzrisiko: Gefragt ist Wachsamkeit

Ärztinnen und Ärzte sollten die kognitiven Fähigkeiten von Typ-2-Diabetes-Patient*innen auch in den Jahren nach der ersten Diagnosestellung gut beobachten. Der Grund ist ein späterer Anstieg von Demenzerkrankungen. Dies stellt eine neue wissenschaftliche Studie aus Deutschland vor. Wissenschaftler*innen aus Deutschland haben jetzt nachgewiesen, was bislang kaum erforscht war. Sie untersuchten, zu …

Wie Therapiehunde bei Demenz helfen

Hunde gelten als treuer Begleiter des Menschen. Was die Vierbeiner bei der Therapie von Menschen mit Demenz bewirken, untersuchte ein Forscherteam aus Norddeutschland. Ob in Heimen oder anderen Pflegeeinrichtungen: Der Einsatz von Hunden bei der Therapie ist bewährte Praxis und hat seinen Grund. Schreitet die Demenzerkrankung fort, sind Pflegende und …

Autofahren mit 70plus? Screening-Tests haben Vorhersagekraft für Verlust des Führerscheins

Inwieweit lässt sich mit neuropsychologischen Screening-Tests vorhersagen, ob Menschen mit Demenz ihren Führerschein abgeben müssen? Eine Studie bei einer Gruppe von Älteren aus der Schweiz verschafft darüber wissenschaftliche Klarheit. Für Hausärzte ist es oft eine Herausforderung, mittels neuropsychologischer Screening-Tests bei älteren Menschen das Risiko vorherzusagen, wann diese Menschen ihren Führerschein …