Was digitale Unterstützung für pflegende An- und Zugehörige leisten kann

Wer einen Menschen mit Demenz zu Hause begleitet, trägt eine enorme Last. Eine aktuelle Übersichtsarbeit aus China hat 16 weltweit durchgeführte Studien mit insgesamt 750 pflegenden An- und Zugehörigen ausgewertet und untersucht, ob digitale psychologische Angebote diese Belastung spürbar verringern können. Unter digitalen psychologischen Angeboten verstehen die Forschenden Programme, die …

Alzheimer nach der Menopause – eine wachsende globale Herausforderung

Frauen erkranken häufiger an Alzheimer und anderen Demenzen als Männer. Ein wesentlicher biologischer Faktor dabei ist die Menopause, nach der der schützende Einfluss von Östrogen auf das Gehirn entfällt. Eine aktuelle Studie aus China hat nun systematisch ausgewertet, wie sich die weltweite Krankheitslast bei Frauen nach der Menopause (postmenopausal) von …

Frühzeitig oder spät: Wie beeinflusst der Zeitpunkt der Menopause das Demenzrisiko?

Ob die Menopause früh oder spät eintritt, könnte eine Rolle für das spätere Demenzrisiko spielen. Diese Frage hat ein US-amerikanisches Forschungsteam in einer der bislang größten Studien zu diesem Thema untersucht. Mehr als 10.000 Frauen über Jahrzehnte begleitet In die Analyse wurden 10.832 Frauen aus dem Schwedischen Zwillingsregister einbezogen, bei …

Digital Update: Harnwegsinfektionen bei Menschen mit Demenz – wie digitale Technik frühzeitig warnen kann

Harnwegsinfektionen gehören zu den häufigsten gesundheitlichen Komplikationen bei Menschen mit Demenz. Betroffene werden 3,4-mal häufiger deswegen stationär behandelt als kognitiv gesunde Menschen und erleiden dabei schwerere Verläufe, darunter ein erhöhtes Risiko für Verwirrtheitszustände und beschleunigten kognitiven Abbau. Eine aktuelle Übersichtsarbeit aus den USA hat nun untersucht, welche digitalen Lösungen für …

Wie Virtual Reality (VR) Menschen bei leichten kognitiven Beeinträchtigungen helfen kann

Bei leichten kognitiven Beeinträchtigungen (MCI) zeigen Betroffene bereits messbare Einschränkungen des Gedächtnisses oder anderer kognitiver Fähigkeiten, sind im Alltag aber noch weitgehend selbstständig. Da Medikamente dabei bislang nur begrenzt wirksam sind, rücken nicht-medikamentöse Ansätze zunehmend in den Fokus der Forschung. Virtuelle Realität (VR) ist einer davon. Ein Forschungsteam der Hunan …

Keine Angst vor „Digitaler Demenz“

Die erste Generation von Anwenderinnen und Anwendern digitaler Technologien erreicht inzwischen ein Alter, in dem das Risiko für Demenzerkrankung steigt. Doch wie hat sich die langjährige Techniknutzung auf ihren kognitiven Fähigkeiten ausgewirkt: War sie ein Training für das Gehirn oder hat sie ihm eher geschadet? Forschende aus den USA (Texas) …

Wie soziale Medien bei der Krankheitsbewältigung helfen können

Eine Demenzerkrankung wirkt sich nicht nur auf die geistige Leistung oder die Fähigkeit, aus, den Alltag zu bewältigen. Sie kann auch Auswirkungen auf die eigene Identität haben, die sich in Form von Veränderungen in beruflichen, familiären und sozialen Rollen kennzeichnen. Diese Persönlichkeitsveränderungen bergen dabei häufig Ängste und Unsicherheiten über die …

Maßgeschneiderte Online-Demenzprävention 

Immer mehr Menschen weltweit erkranken an Demenz. Doch bis heute gibt es keine wirksamen Therapien, die die Erkrankung heilen können. Um so wichtiger ist deshalb Demenzprävention, die das Augenmerk auf die sogenannten veränderbaren Demenz-Risikofaktoren wie zum Beispiel körperliche und geistige Inaktivität, ungesunde Ernährung und Depressionen oder Angstzustände lenkt. Kann ein vollständig online durchgeführtes …

Technologiegestützte Pflege aus der Ferne

Welche Lösungen gibt es für pflegebedürftige ältere Menschen, deren erwachsene Einzelkinder sie zwar gerne pflegen würden, aber weit entfernt oder gar im Ausland leben? Sie wollen Verantwortung übernehmen, können aber oft keine direkte Pflege leisten. Smart-Home-Technologien und Assistenzroboter scheinen auf den ersten Blick eine Lösung zu bieten: Sie versprechen Sicherheit, Gesundheitsüberwachung …

DiGA: Mangel an wissenschaftlicher Beweiskraft

Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) dienen dazu, Krankheiten zu erkennen, zu überwachen, zu behandeln oder deren Symptome zu lindern. Doch nur jene DiGA werden in Deutschland von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet, die vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) auch zugelassen wurden. Geprüft werden hierbei zunächst unter anderem Sicherheits- und Datenschutzanforderungen. Danach …