digiDEM Bayern im Podcast

Seit kurzem ist das Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG) in Kraft, das zum Beispiel Apps auf Rezept und Videosprechstunden ermöglicht. In einem Podcast äußern sich Expert*innen des Medical Valley, das auch an digiDEM Bayern beteiligt ist, über das neue Gesetz und die Digitalisierung im Gesundheitswesen. Ab 17:54 min. spricht Prof. Dr. med. Peter …

Demenz im Pflegeheim: Dämpfende Arzneimittel erhöhen Risiko von Sturzereignissen mit Verletzungsfolge

Wenn eine Demenzerkrankung weit fortgeschritten ist, lässt sich der Übergang in ein Pflegeheim häufig nicht mehr vermeiden. Aufgrund ihrer Symptome und zum Teil begleitender Erkrankungen erhalten Menschen mit Demenz dort oft eine Vielzahl von Medikamenten, die sich auch auf die Sturzgefahr auswirken können. Forscher*innen des Universitätsklinikums Erlangen / der Friedrich-Alexander-Universität …

Keine angemessene Versorgung von Menschen mit Demenz in ihrer letzten Lebensphase

Wie werden Menschen mit Demenz in ihrer letzten Lebensphase versorgt? Woran sterben sie – und wo? In einer aktuellen Untersuchung zeigen Wissenschaftler*innen der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg gravierende Defizite auf: Es gibt keine angemessene Palliativversorgung für Betroffene.    Für ihre Studie untersuchten André Kratzer M.Sc. und Kolleg*innen die Situation von 116 Menschen mit …

Pflegende Angehörige nutzen selten Unterstützungsangebote

Es gibt zahlreiche Entlastungsangebote für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz. Doch sie werden nur selten in Anspruch genommen, wie eine Studie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg zeigt. Woran liegt das? Linda Karrer M.SC. und Kolleg*innen haben untersucht, welche Faktoren eine Rolle bei der Frage spielen, ob Angehörige Entlastungsleistungen nutzen. Dazu werteten …

Pflege bei Demenz: Frauen stärker als Männer belastet, Kinder stärker als Ehepartner

In Deutschland leben zurzeit rund 1,7 Millionen Menschen mit Demenz. Etwa zwei Drittel von ihnen werden zuhause von Angehörigen versorgt, von Deutschlands „größtem Pflegedienst“. Doch diese werden durch die Belastung häufig selbst krank und zum „zweiten unsichtbaren Patienten“. Welche Faktoren spielen eine Rolle im Hinblick auf die Pflegebelastung? Wie entwickelt …

Demenz wird oft erst spät diagnostiziert

Eine rechtzeitige Demenz-Diagnose ist aus mehreren Gründen wichtig: Betroffene können noch selbstbestimmt über anstehende Fragen entscheiden. Sie können – ebenso wie ihre pflegenden Angehörigen – frühzeitig Unterstützungsangebote in Anspruch nehmen und die nächsten Schritte planen. Doch die Erkrankung wird häufig erst spät erkannt, wie eine Untersuchung der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg zeigt. …

Hören und Demenz: Welche Rolle spielen Berichte aus dem Umfeld?

Probleme beim Hören zeigen sich bei älteren Menschen oft erst allmählich. Um sie selbst wahrnehmen zu können, sind ausgeprägte kognitive Funktionen erforderlich. Durch den Zusammenhang von kognitiven und Hörbeeinträchtigungen sind diese jedoch zum Teil nicht mehr gegeben. Daher hat eine Studie den Fokus auf Hör-Schwierigkeiten gelegt, die zum Beispiel von …

Große Wissenslücken bei der Therapie von Menschen mit Demenz und Hör- oder Sehbehinderungen

Beeinträchtigungen des Hör- und Sehvermögens zählen zu den häufigsten Komorbiditäten von Menschen mit Demenz. Trotzdem gibt es noch zu wenig Wissen darüber, wie sich diese Einschränkungen gegenseitig bedingen und wie Expert*innen aus dem Gesundheitswesen am besten damit umgehen sollten. Das ist das Ergebnis einer internationalen Studie. In der Zeitschrift Age …

Sehbehinderungen von Menschen mit Demenz oft nicht gut genug behandelt

Als altersbedingte Erkrankungen treten Sehbehinderungen und Demenz häufig gleichzeitig auf. Durch den demografischen Wandel wird sich dieser Trend vermutlich noch verstärken. Eine umfangreiche Studie aus Großbritannien hat gezeigt, dass ein Großteil der Sehbeeinträchtigungen von Menschen mit Demenz nicht entdeckt oder nicht ausreichend behandelt wurde. In Pflegeheimen war das Problem besonders …