Digitalisierung, KI und kognitive Gesundheit im Alter

Digitale Technologien prägen den Alltag älterer Menschen heute auf vielen Ebenen – vom Smartphone und sozialen Medien über digitale Hörhilfen bis hin zu KI-gestützten Anwendungen, die in immer mehr Lebensbereiche vordringen. Damit rückt eine zentrale Frage in den Vordergrund: Was bedeutet diese Entwicklung für die kognitive Gesundheit im Alter? Im …

Neue digiDEM Bayern-Studie: Verhaltensauffälligkeiten bei Demenz im häuslichen Umfeld

Frauengesundheit in Bayern – Verhaltensauffälligkeiten bei Demenz im häuslichen Umfeld Unruhe, Teilnahmslosigkeit, Schlafstörungen oder Gereiztheit: Verhaltens- und psychische Symptome der Demenz zählen zu den belastendsten Aspekten der Erkrankung – für Betroffene und pflegende An- und Zugehörige gleichermaßen. Eine neue Studie des Digitalen Demenzregisters Bayern an der FAU Erlangen-Nürnberg hat erstmals …

Hormontherapie in den Wechseljahren: was die Forschung über das Alzheimer-Risiko weiß

Die Frage, ob eine Hormontherapie in den Wechseljahren das Alzheimer-Risiko beeinflusst, beschäftigt Forschung und Medizin seit Jahrzehnten und lieferte bislang widersprüchliche Ergebnisse. Ein internationales Team aus New York und Florenz hat nun in der bislang umfangreichsten Zusammenfassung des Forschungsstands erstmals ausgewertet, ob es einen Unterschied macht, wann Frauen mit einer …

Digitale Demenzprävention – Der digiDEM Bayern Präventionscoach®

45 Prozent der Demenzerkrankungen könnten durch präventive Maßnahmen verhindert werden. Diese Zahl nennt die Lancet Kommission (Lancet Commission on Dementia Prevention, Intervention and Care), die 2024 in einer vielbeachteten Publikation 14 beeinflussbare Risikofaktoren identifiziert hat. Wie jedoch gelingt es, Menschen dabei zu unterstützen, ihre individuellen Risikofaktoren zu bestimmen und gezielt …

digiDEM Bayern ist europäisches Vorzeigebeispiel

digiDEM Bayern als Best-Practice-Beispiel für Demenzforschung in Europa ausgezeichnet – 6.500 Menschen haben ihre Gedächtnisleistung bereits testen lassen Das Digitale Demenzregister Bayern (digiDEM Bayern) ist in einer europaweiten Übersicht der European Federation of Pharmaceutical Industries and Associations (EFPIA) als ein Best-Practice-Beispiel im Bereich der Demenzversorgung herausgestellt worden. Der Bericht „Future-Proofing …

Kosten der Versorgung von Menschen mit Demenz

Die Versorgung von Menschen mit Demenz ist vielschichtig: Sie umfasst eine zeitgerechte Diagnostik, eine individuelle Behandlung und die bedarfsgerechte Inanspruchnahme professioneller Pflegedienste sowie informeller Pflege durch Angehörige. Auf den ersten Blick sind dies vor allem medizinische und soziale Faktoren, doch auch die ökonomische Dimension der Demenzversorgung gewinnt zunehmend an Bedeutung. …

Wenn der Schlaf zur Belastung fürs Gehirn wird: Schlafapnoe erhöht Alzheimer-Risiko

Unruhiger und gestörter Schlaf ist mehr als nur eine Belastung im Alltag – er könnte auch langfristige Folgen für die Gehirngesundheit haben. Eine aktuelle Studie einer Forschergruppe aus New York untersuchte den Zusammenhang zwischen obstruktiver Schlafapnoe (OSA), einer Erkrankung, bei der es in der Nacht zu Atemaussetzern kommt, und dem …

Das Live-In-Modell: Chancen und Herausforderungen in der Versorgung von Menschen mit Demenz

Betreuungskräfte, die für einen begrenzten Zeitraum im Haushalt von Menschen mit Demenz wohnen, können eine erhebliche Entlastung für pflegende An- und Zugehörige darstellen. Diese „Live-in-Hilfen“, die häufig auch als „24-Stunden-Betreuungskräfte“ bezeichnet werden, haben meist keine pflegerische Berufsausbildung und sollen vor allem im Haushalt und bei alltäglichen Betreuungsaufgaben unterstützen. Häufig ist …

Entwicklung der Anzahl an Demenzerkrankungen in Deutschland

Durch den demografischen Wandel werden chronische und kostenintensive Erkrankungen wie Demenz zu einer zunehmenden gesamtgesellschaftlichen Herausforderung. Um dieser Entwicklung gerecht zu werden, sind Kenntnisse über die regionale Entwicklung der Anzahl von Menschen mit Demenz erforderlich. Auf Basis dieser Daten können beispielsweise Pflegekapazitäten, die medizinische Infrastruktur und Unterstützungsangebote für Menschen mit …