digiDEM Bayern ist europäisches Vorzeigebeispiel

digiDEM Bayern als Best-Practice-Beispiel für Demenzforschung in Europa ausgezeichnet – 6.500 Menschen haben ihre Gedächtnisleistung bereits testen lassen Das Digitale Demenzregister Bayern (digiDEM Bayern) ist in einer europaweiten Übersicht der European Federation of Pharmaceutical Industries and Associations (EFPIA) als ein Best-Practice-Beispiel im Bereich der Demenzversorgung herausgestellt worden. Der Bericht „Future-Proofing …

Kosten der Versorgung von Menschen mit Demenz

Die Versorgung von Menschen mit Demenz ist vielschichtig: Sie umfasst eine zeitgerechte Diagnostik, eine individuelle Behandlung und die bedarfsgerechte Inanspruchnahme professioneller Pflegedienste sowie informeller Pflege durch Angehörige. Auf den ersten Blick sind dies vor allem medizinische und soziale Faktoren, doch auch die ökonomische Dimension der Demenzversorgung gewinnt zunehmend an Bedeutung. …

Wenn der Schlaf zur Belastung fürs Gehirn wird: Schlafapnoe erhöht Alzheimer-Risiko

Unruhiger und gestörter Schlaf ist mehr als nur eine Belastung im Alltag – er könnte auch langfristige Folgen für die Gehirngesundheit haben. Eine aktuelle Studie einer Forschergruppe aus New York untersuchte den Zusammenhang zwischen obstruktiver Schlafapnoe (OSA), einer Erkrankung, bei der es in der Nacht zu Atemaussetzern kommt, und dem …

Das Live-In-Modell: Chancen und Herausforderungen in der Versorgung von Menschen mit Demenz

Betreuungskräfte, die für einen begrenzten Zeitraum im Haushalt von Menschen mit Demenz wohnen, können eine erhebliche Entlastung für pflegende An- und Zugehörige darstellen. Diese „Live-in-Hilfen“, die häufig auch als „24-Stunden-Betreuungskräfte“ bezeichnet werden, haben meist keine pflegerische Berufsausbildung und sollen vor allem im Haushalt und bei alltäglichen Betreuungsaufgaben unterstützen. Häufig ist …

Entwicklung der Anzahl an Demenzerkrankungen in Deutschland

Durch den demografischen Wandel werden chronische und kostenintensive Erkrankungen wie Demenz zu einer zunehmenden gesamtgesellschaftlichen Herausforderung. Um dieser Entwicklung gerecht zu werden, sind Kenntnisse über die regionale Entwicklung der Anzahl von Menschen mit Demenz erforderlich. Auf Basis dieser Daten können beispielsweise Pflegekapazitäten, die medizinische Infrastruktur und Unterstützungsangebote für Menschen mit …

Wie soziale Medien bei der Krankheitsbewältigung helfen können

Eine Demenzerkrankung wirkt sich nicht nur auf die geistige Leistung oder die Fähigkeit, aus, den Alltag zu bewältigen. Sie kann auch Auswirkungen auf die eigene Identität haben, die sich in Form von Veränderungen in beruflichen, familiären und sozialen Rollen kennzeichnen. Diese Persönlichkeitsveränderungen bergen dabei häufig Ängste und Unsicherheiten über die …

Frühzeitig Vorsorgen für eine Versorgung nach den eigenen Wünschen

Wie kann die medizinische und pflegerische Versorgung von Menschen mit Demenz besser an ihren Wünschen und Werten ausgerichtet werden? Eine aktuelle systematische Übersichtsarbeit des digiDEM Bayern Teams zeigt: Advance Care Planning (ACP) kann hierzu einen wichtigen Beitrag leisten, wenn es frühzeitig und strukturiert umgesetzt wird. ACP bezeichnet einen kontinuierlichen Prozess …

Wie viel kostet die Pflege für An- und Zugehörige?

Sehr häufig werden Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen durch Familienmitglieder, Freunde oder Nachbarn betreut und gepflegt – meistens zu Hause und unbezahlt. Diese Betreuung durch nicht-professionelle Personen wird auch informelle Pflege genannt. Während die Kosten informeller Pflege für Demenz bereits gut erforscht sind, fehlen bislang belastbare Daten zu Menschen mit MCI. Aus …