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digiDEM Bayern Science Watch

Titelbild digiDEM Bayern
Liebe Leserin, lieber Leser,

in diesem Newsletter widmen wir uns erneut einem Schwerpunkt-Thema: Es geht um Schmerzen und Demenz. Dabei möchten wir Sie auch auf unser Webinar zum Thema aufmerksam machen, für das wir Herrn Prof. Stefan Lautenbacher von der Universität Bamberg als Gastreferenten gewinnen konnten. Einen Mitschnitt des Webinars finden Sie hier.

Für Pflegekräfte, Ärzt*innen und Angehörige ist es oft schwer zu beurteilen, ob und wie sehr Menschen mit Demenz unter Schmerzen leiden. Wenn Betroffene aufgrund ihrer nachlassenden Fähigkeiten nicht mehr mit Worten auf Beschwerden aufmerksam machen können, können Beobachtungsskalen oder auch technische Verfahren wie automatische Gesichtserkennung bei der Einschätzung helfen.

Auch die Behandlung von Schmerzen ist bei dieser Personengruppe besonders anspruchsvoll. Neben pharmakologischen spielen auch nicht-pharmakologische Therapien eine wichtige Rolle. Denn mögliche Nebenwirkungen bestimmter Medikamente können sich mit den Symptomen einer Demenz überschneiden.

Das Thema ist also vielschichtig und komplex. Wir haben aktuelle Studien ausgewählt, die die Thematik aus verschiedenen Blickwinkeln darstellen.

Herzliche Grüße

Ihr digiDEM Bayern-Team

Schmerzen bei Menschen mit Demenz erkennen und behandeln

Für Menschen mit Demenz wird die verbale Kommunikation im Verlauf der Erkrankung immer schwieriger. Wie lässt sich beurteilen, ob Betroffene unter Schmerzen leiden? Ein internationales Forscherteam hat den aktuellen Stand der Wissenschaft zusammengefasst und bewertet.

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Schmerzen bei Menschen mit Demenz erkennen und behandeln

Probleme bei Alltags-Aktivitäten könnten auf Schmerzen hinweisen

Anziehen, Essen, Baden - solche Alltags-Aktivitäten werden für Menschen mit Demenz im Verlauf ihrer Erkrankung immer schwieriger. Wirkt es sich auf diese Aktivitäten aus, wenn Betroffene zudem unter Schmerzen leiden? Das wollten niederländische Forscher*innen herausfinden.

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Ältere Frau erhält Hilfe beim Anziehen.

Schmerz-Verhalten unterscheidet sich je nach kognitiver Beeinträchtigung

Pflegeheim-Bewohner*innen mit kognitiven Beeinträchtigungen oder Demenz leiden Studien zufolge häufig unter Schmerzen. Wenn die Betroffene darauf nicht mehr mit Worten hinweisen können, werden Laute, Gesichtsausdrücke oder Körperhaltungen zur Einschätzung von Schmerzen wichtig.

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Schmerz-Verhalten unterscheidet sich je nach kognitiver Beeinträchtigung

Schmerzerfassung mittels automatischer Gesichtserkennung

Das Erkennen von Schmerzen bei Menschen mit Demenz ist komplex und anspruchsvoll. Neben Selbstberichten von Betroffenen und Beobachtungs-Skalen werden zunehmend auch technologische Möglichkeiten wie automatische Gesichtserkennung in den Blick genommen.

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Symbolbild für automatische Gesichtserkennung

Schmerz und Demenz: Was bringen Schulungsprogramme?

Wie Schmerzen bei Menschen mit Demenz erkannt und behandelt werden, hängt auch davon ab, wo und von wem sie versorgt werden. Können gezielte Maßnahmen für Pflegekräfte und Ärzt*innen den Umgang mit den Beschwerden der Betroffenen verbessern? Diese Frage steht im Mittelpunkt einer Übersichtsarbeit von australischen Forscher*innen.

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Altenpflegerin blättert mit älterem Mann in einem Buch.

Pflege für Menschen mit Demenz und Schmerzen am Lebensende  

Schwierigkeiten bei der Kommunikation, Zweifel bei der Unterscheidung zwischen Schmerzen und Angst sowie Unsicherheiten bei der Verabreichung von Morphin: Diese Herausforderungen machen es Pflegekräften zufolge schwer zu beurteilen, ob Menschen mit Demenz in der letzten Lebensphase unter Schmerzen leiden.

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Pflege für Menschen mit Demenz und Schmerzen am Lebensende  
Aufruf zur Studienteilnahme:
Das Demenz-Forschungsprojekt digiDEM Bayern zielt darauf ab, die Lebensbedingungen von Menschen mit Gedächtnisbeeinträchtigungen oder Demenz und ihren Angehörigen zu verbessern. Dafür suchen wir weiterhin Teilnehmende in ganz Bayern:
  • Forschungspartner: Als Forschungspartner befragen Sie Betroffene im Verlauf von drei Jahren zu ihrer Versorgungssituation. In Frage kommen zum Beispiel Beratungsstellen, Fachstellen für pflegende Angehörige, Arztpraxen oder Gedächtnisambulanzen. Sie können die Befragungen aber auch als Einzel-Person durchführen. Weitere Informationen finden Sie hier.
  • Betroffene: Sie leiden unter Gedächtnisproblemen oder bemerken dies verstärkt bei einem Angehörigen? In persönlich geführten Befragungen haben Sie die Möglichkeit, Ihre Situation zu schildern. Tragen Sie aktiv dazu bei, die Versorgungssituation nachhaltig zu verbessern. Weitere Informationen gibt es hier.

Über digiDEM Bayern

Das Forschungsprojekt ist eine Kooperation von:
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Medical Valley Logo
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Logo des bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege
Logo der Bayerischen Demenzstrategie mit Schriftzug "Festhalten, was verbindet"
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