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digiDEM Bayern Science Watch

Titelbild digiDEM Bayern
Liebe Leserin, lieber Leser,

eine Demenz-Diagnose stellt nicht nur für die Betroffenen einen tiefen Einschnitt dar, sondern für ihr gesamtes Umfeld. Wenn die Erkrankung bereits im mittleren Lebensalter beginnt, können die Auswirkungen auf die Familie und das Berufsleben besonders gravierend sein. Wie reagieren etwa Arbeitgeber darauf, wenn Beschäftigte eine Demenz entwickeln? Wie verkraften pflegende Angehörige die Doppelbelastung von Berufstätigkeit und Versorgung? Und wie gehen Kinder und Jugendliche damit um, wenn ein Elternteil erkrankt? Dies sind einige der Themen unseres aktuellen Newsletters. Er widmet sich dem Schwerpunkt: “Demenz und die Auswirkungen auf Familie und Beruf”.

Wie sich eine Demenz auf das Leben und die Versorgungssituation von Betroffenen und pflegenden Angehörigen auswirkt, untersuchen wir auch im Rahmen von digiDEM Bayern. Bereits seit Juli 2020 führen unsere Forschungspartner*innen dazu Befragungen in ganz Bayern durch. Für das Engagement bedanken wir uns an dieser Stelle sehr!
Falls Sie eine ausführliche Beschreibung der wissenschaftlichen Grundlagen und der Inhalte von digiDEM Bayern lesen möchten, empfehlen wir Ihnen das Studienprotokoll, das in der renommierten Fachzeitschrift BMJ Open veröffentlicht wurde. Sie finden es hier.


Herzliche Grüße

Ihr digiDEM Bayern-Team

"Verloren im Chaos" - Kinder von Demenz-Betroffenen

Wenn Familienangehörige an Demenz erkranken, ist das immer belastend. Besonders gravierend aber sind die Auswirkungen auf Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Sie müssen damit fertig werden, dass ihr Vater oder ihre Mutter sich stark verändert und geistig abbaut - während sie selbst gerade ins Leben starten.

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Junge Frau stützt ihren Kopf mit ihren Armen

Demenz am Arbeitsplatz: Welche Unterstützung gibt es?

Demenzerkrankungen werden zunehmend schon im jüngeren Lebensalter diagnostiziert. Und somit bei Menschen, die noch im Berufsleben stehen. Was bedeutet die Erkrankung für die Situation am Arbeitsplatz? Welche Unterstützung gibt es seitens der Arbeitgeber*innen? Mit diesem Thema hat sich ein Forscherteam aus Großbritannien befasst.

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Mitarbeitende im Büro bei einer Besprechung

Unter Druck: Berufstätige pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz

Wenn jemand ein Familienmitglied pflegt und gleichzeitig noch voll im Beruf steht, kostet das viel Kraft. Diese Doppelbelastung wirkt sich noch stärker aus, wenn es sich bei den Pflegebedürftigen um Menschen mit Demenz handelt. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung aus Kanada.

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Frau schlägt die Hände vors Gesicht, jemand reicht ihr eine Hand.

Corona-Pandemie verstärkt Belastung pflegender Angehöriger

Kontaktbeschränkungen, Verlust von Unterstützung, Veränderung der Alltagsstruktur: Die Corona-Pandemie stellt gerade für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen einen tiefen Einschnitt dar. Wie sie sich auf die Belastung pflegender Angehöriger ausgewirkt hat, hat ein Forscherteam der Berliner Charité und des Zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP) untersucht.

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Frau mit Atemschutzmaske

Über digiDEM Bayern

Das Forschungsprojekt ist eine Kooperation von:
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Logo des bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege
Logo der Bayerischen Demenzstrategie mit Schriftzug "Festhalten, was verbindet"
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