Pflege: „Verzeihung“ als Bewältigungsstrategie

Wie pflegende An- und Zugehörige von Menschen mit Demenz Belastungen vermindern und die Lebensqualität verbessern können, zeigt eine Studie aus Portugal. Ein wichtiges Forschungsergebnis: Wer verzeihen kann, baut Stress ab und verringert die wahrgenommene subjektive Belastung. Schreitet die Demenzerkrankung fort, steigen auch die Belastungen der pflegenden An- und Zugehörigen. Pflegenden …

Ängste rechtzeitig behandeln lassen

Angst ist bei älteren Erwachsenen und bei Menschen mit Demenz sehr verbreitet. Doch wer chronische Angst oder neu auftretende Ängste durchlebt, hat auch ein höheres Risiko, an einer Demenz zu erkranken. Besonders stark ausgeprägt ist dieser Zusammenhang bei Menschen unter 70 Jahren. Dies fanden Forschende aus Australien heraus. Haben Menschen …

Arm- und Bauchfett als Risikofaktor für Demenz

Von neurodegenerativen Erkrankungen, wie zum Beispiel der Alzheimer-Demenz, sind derzeit weltweit mehr 60 Millionen Menschen betroffen. Nun haben Forschende von der Sichuan University in China und vom Karolinska Institutet in Schweden den Zusammenhang zwischen der Körperzusammensetzung (u.a. Körperfett) und dem Risiko neurodegenerativer Erkrankungen untersucht. Im Mittelpunkt standen dabei nicht nur …

Wenn Demenz zu Depressionen führt

Wie hoch das Risiko ist, nach einer Alzheimer-Diagnose an einer schweren Depression zu erkranken, haben Forschende aus den USA und Schweden untersucht. An der Studie nahmen mehr als vier Millionen Menschen aus Schweden teil. Ihre Ergebnisse wurden im April 2024 im renommierten Fachmagazin Alzheimer’s & Dementia veröffentlicht. Verschlechtern sich bei …

Demenzrisiko „blauer Dunst“

Wie bedeutend es ist, in jungen Jahren und während der Schwangerschaft nicht zu rauchen, unterstreicht eine neue Studie chinesischer Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen. Wer bereits in der frühen Jugend mit dem Rauchen angefangen hat, entwickelte auch früher eine Demenz. Zudem konnten die Forschenden einen Zusammenhang herstellen zwischen Rauchen in der Schwangerschaft …

Digitales Demenzregister Bayern: Schlafqualität von pflegenden Angehörigen – Einflussfaktoren und Ansatzpunkte für Verbesserungen

Hintergrund: Demenz gilt als einer der Hauptauslöser für die Pflegebedürftigkeit älterer Menschen [1, 2]. Die Pflege wird dabei zu etwa 70% von An- und Zugehörigen in der häuslichen Umgebung geleistet [2]. Die Pflegetätigkeit kann sich dabei auf den Schlaf der pflegenden An- und Zugehörigen auswirken. Zielsetzung: Ziel dieser Untersuchung ist …

Aktueller Wissensstand über die Alzheimerkrankheit: digiDEM Wissenstest Alzheimer-Demenz

Hintergrund: Für die zeitgerechte Einleitung von Maßnahmen der Diagnostik und Behandlung bei einer Alzheimer Demenz ist eine hohe Gesundheitskompetenz notwendig [1]. Um die Gesundheitskompetenz in der Bevölkerung zu steigern ist der digiDEM Wissenstest Alzheimer-Demenz entwickelt worden. Dieser basiert auf der Alzheimer`s Disease Knowledge Scale (ADKS) und umfasst 30 Aussagen aus …

Soziale Isolation als Risikofaktor für Einsamkeit und Abnahme der kognitiven Fähigkeiten bei Menschen mit Demenz: Digitales Demenzregister Bayern

Hintergrund: Soziale Isolation, definiert über die Anzahl und Qualität der sozialen Netzwerke, gehört zu den modifizierbaren Risikofaktoren, die die Entstehung und den Verlauf einer Demenzerkrankung beeinflussen [1]. Daneben steht eine Zunahme der sozialen Isolation auch in einem signifikanten Zusammenhang mit der Entstehung von Einsamkeit [2], einem weiteren Risikofaktor für die …

Advance Care Planning bei Menschen mit Demenz: Digitales Demenzregister Bayern

Hintergrund: Damit Menschen mit Demenz aktiv in die Pflegeplanung einbezogen werden können, ist ein frühzeitiger Austausch über Themen der Versorgungsplanung von zentraler Bedeutung [1]. Das Konzept des sogenannten Advance Care Planning (ACP) bietet eine vielversprechende Möglichkeit, ihre individuellen Wünsche in Hinblick auf Pflege und Behandlung am Lebensende zu berücksichtigen [2]. …

Gesundheitsinformationsquellen der pflegenden An- und Zugehörigen von Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen: Digitales Demenzregister Bayern

Hintergrund: Passgenaue Informationen zu Demenz können pflegende An- und Zugehörige (pA) von Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen (MmD) entlasten [1]. Es ist bekannt, dass sich der Informationsbedarf der pA im Krankheitsverlauf, bzw. je nach Schweregrad der Erkrankung anpasst [1]. Weniger erforscht ist jedoch, ob sich in diesem Zuge auch die Gesundheitsinformationsquellen …