Ist es „normale“ Vergesslichkeit oder Demenz? Was tun, wenn ältere Personen Verabredungen nicht einhalten, der Autoschlüssel nicht mehr auffindbar ist oder es zunehmend schwerfällt, sich in einer ungewohnten Umgebung zu orientieren.

Treten diese oder andere Störungen der geistigen Leistungsfähigkeit häufiger auf und beeinträchtigen zunehmend alltägliche Handlungsabläufe, sollte die zugrundeliegende Ursache möglichst zeitnah abgeklärt werden. Die frühzeitige Diagnosestellung einer Demenz kann die Erfolgschancen der Behandlung steigern, da therapeutische Möglichkeiten früher eingeleitet werden können. Somit besteht die Chance, das Voranschreiten der Erkrankung zu verzögern und damit die Lebensqualität der Betroffenen und Angehörigen zu verbessern. Gedächtnisambulanzen bieten die Möglichkeit, den Abbau verschiedener geistiger Fähigkeiten genauer untersuchen und diagnostizieren zu lassen.

Dr. Hartmut Lehfeld ist Psychologe und leitet die Gedächtnissprechstunde der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Klinikums Nürnberg. Er wird im kommenden Webinar den Ablauf einer Untersuchung in der Gedächtnissprechstunde beschreiben und auf die Bedeutsamkeit der frühen Diagnosestellung einer Demenz eingehen. Zudem werden einzelne Testverfahren, z.B. der „Mini-Mental-Status-Test“, exemplarisch vorgestellt.

Dienstag, 08.03.2022, 14.00-14.45 Uhr

Anne Keefer

Wissenschaftliche Mitarbeiterin M. Sc.

Moderation

Jana Rühl

Wissenschaftliche Mitarbeiterin M. Sc.

Betreuung Chatroom & Fragen

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