Leitlinien für die MCI-Therapie

Um Menschen mit leichter kognitiver Beeinträchtigung (Mild Cognitive Impairment, kurz MCI) zu versorgen, bedarf es wissenschaftlich belegter Empfehlungen für die MCI-Diagnostik und Behandlung. Forschende aus China haben einen systematischen Überblick über 13 Leitlinien – darunter vier Praxisleitfäden und neun sogenannten Konsenserklärungen von Fachexperten – zusammengestellt und miteinander verglichen. Die Forschenden …

Gehirnjogging und ein gesunder Lebensstil

Nicht immer sind Medikamente die Lösung, wenn es darum geht, die geistige Leistungsfähigkeit bei Menschen mit leichten kognitiven Beeinträchtigungen (MCI) zu verbessern und vielleicht sogar einer Demenz vorzubeugen. Forschende aus Hong Kong haben in einer aktuellen Übersichtsarbeit aus dem Jahr 2025 zusammengestellt, welche miteinander kombinierten, nicht-medikamentösen Therapien förderlich sein können. …

Training bei MCI – digital und maßgeschneidert

Personalisiertes, computergestütztes Gehirntraining kann eine wirksame Methode zur Verbesserung der geistigen Fähigkeiten bei Menschen mit leichter kognitiver Beeinträchtigung sein. Dies zeigte eine Studie unserer Kolleginnen und Kollegen des Universitätsklinikums Erlangen auf dem vergleichsweise jungen Forschungsfeld der MCI-Forschung. Die Studie wurde 2024 im renommierten Fachmagazin BMC Medicine veröffentlicht. Nicht-pharmakologische Behandlungen rücken …

MCI ist weltweit verbreitet

Weltweit sind mehr als 15 Prozent der Menschen ab 50 Jahren, die zu Hause leben, von leichter kognitiver Beeinträchtigung betroffen. Ihr Anteil an der Allgemeinbevölkerung wird dabei von Faktoren wie zum Beispiel Alter und Bildungsniveau beeinflusst. Zu diesem und weiteren Erkenntnissen gelangten Forschende aus China. Wussten Sie, dass weltweit mehr …

MCI – ein Vorhersagefaktor für Demenz

Häufig ist die Rede von Demenz. Doch auch eine andere Erkrankung sollte stärker in den Mittelpunkt des gesellschaftlichen Interesses rücken: MCI. Die Abkürzung steht für Mild Cognitive Impairment, also leichte kognitive Beeinträchtigung. Wir stellen vier wissenschaftliche Publikationen vor, die sich mit Diagnose und dem Fortschreiten hin zu einer Demenz befassen. …

Wie Sturzprävention gelingen kann

Welche Faktoren stehen in Zusammenhang damit, wenn Menschen mit Demenz stürzen? Dies haben Forschende aus China untersucht. Ihre Erkenntnisse liefern klare Hinweise darauf, auf welche Merkmale bei Menschen mit kognitiven Einschränkungen im Rahmen der Sturzprävention geachtet werden sollte. Zwar gibt es zahlreiche Studien, die die Risikofaktoren für Stürze bei älteren …

Mehr Stürze bei Menschen mit Alzheimer-Demenz

Menschen mit Alzheimer-Demenz stürzen häufiger als ihre kognitiv gesunden Mitmenschen. Diese Erkenntnis haben nun Forschende aus den USA mit Hilfe einer großen Übersichtsarbeit untermauert. Darin fassten sie Daten zur Häufigkeit und Anzahl von Stürzen, die Wiederholungsrate von Stürzen und die Anzahl der Stürze, die Verletzungen hervorriefen, zusammen. Verletzten sich ältere …

Wertvolle Einblicke durch Analyse des Gehens

Mit den Jahren kommt es bei Seniorinnen und Senioren häufig zu Einschränkungen beim Gehen. Diese Einschränkungen können auf Erkrankungen hinweisen, die zunächst nicht mit Gangstörungen in Verbindung gebracht werden. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und Frankreich und Kanada haben nun bestätigt, dass die Gangleistung „wertvolle Einblicke“ in die kognitiven Funktionen älterer Menschen …

Stürze als Anzeichen einer Demenz

Wie hoch ist das Risiko eines älteren Menschen, nach einem Sturz eine Demenz zu entwickeln? Forschende aus den USA fanden heraus: Bei 10,6 Prozent der Patientinnen und Patienten, die wegen eines Sturzes behandelt wurden, wurde innerhalb eines Jahres eine Demenz diagnostiziert.  Vorangegangene Studien haben bereits einen Zusammenhang zwischen leichten kognitiven …

Schneller zur Demenzdiagnose mit einem Früherkennungsinstrument

Mit einem weiteren digitalen Angebot unternimmt digiDEM Bayern, das Digitale Demenzregister Bayern, den nächsten Schritt, um die Lebensbedingungen von Menschen mit Demenz und ihren pflegenden Angehörigen in Bayern zu verbessern. Die Forscher*innen am Interdisziplinären Zentrum für Health Technology Assessment (HTA) und Public Health der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) haben einen wissenschaftlich abgesicherten Online-Fragebogen entwickelt. Er ermöglicht …