Webinar: Entwicklung neuer Medikamente gegen Demenzen – Stand und Ausblick

Nach Jahrzehnten der stagnierenden Forschung gibt es wieder Bewegung: Neue monoklonale Antikörper gegen Amyloid-Ablagerungen wie Lecanemab oder Donanemab greifen erstmals direkt in die Krankheitsmechanismen der Alzheimer Demenz ein. Bisherige Medikamente konnten lediglich die Symptome lindern, aber nicht das Fortschreiten der Krankheit verlangsamen. Wie vielversprechend sind die neuen Medikamente – und …

Digitales Demenzregister Bayern auf Wachstumskurs

digiDEM Bayern schreibt eine Erfolgsgeschichte fort: Mit mehr als 3.000 Teilnehmenden hat das größte Demenzregister Deutschlands einen neuen Höchststand erreicht. Das vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention (StMGP) geförderte Leuchtturmprojekt zählt damit zugleich zu den größten europäischen Vorhaben zur Erfassung von Langzeitdaten im Bereich der Versorgungsforschung zu Demenzen. …

digiDEM Bayern-Symposium auf dem DKVF 2025 in Hamburg

Anlässlich des 24. Deutschen Kongresses für Versorgungsforschung (DKVF) in Hamburg hat digiDEM Bayern zu seinem wissenschaftlichen Symposium eingeladen. Auf dem Campus des Universitätsklinikums Eppendorf (UKE), wo der DKVF vom 22. bis 24. September 2024 stattfand, präsentierten die digiDEM Bayern-Forschenden aktuelle Forschungsergebnisse. An der Veranstaltung des Deutschen Netzwerks Versorgungsforschung (DNVF) nahmen mehr als 1.100 Versorgungsforschende, …

Zeit von der Demenzdiagnose bis zum Tod – Ergebnisse eines bevölkerungsbasierten Registers: digiDEM Bayern

Hintergrund: Demenzerkrankungen sind progredient und gegenwärtig nicht kurativ, sodass Demenzen als lebenslimitierende Erkrankungen betrachtet werden können. Gleichwohl versterben die Betroffenen in den seltensten Fällen an der Demenzerkrankung selbst. Häufige Todesursachen sind Komplikationen des respiratorischen Systems, kardiovaskulären Komplikationen oder Schlaganfälle. Die mediane Überlebenszeit nach der Diagnosestellung lag in bisherigen Studien bei …

Zeit von der Demenzdiagnose bis zum Heimübertritt – Ergebnisse aus einem Bevölkerungsregister: digiDEM Bayern

Hintergrund: Demenz gilt als eine der Hauptursachen für eine Pflegebedürftigkeit im Alter. Von den aktuell 1,8 Millionen Menschen mit Demenz in Deutschland werden etwa 70% von An- und Zugehörigen in der häuslichen Umgebung versorgt. Aufgrund der Progredienz und einer Zunahme der Pflegebelastung folgt auf die Phase der häuslichen Pflege häufig …

App zum Screening kognitiver Beeinträchtigungen – Ein Vergleich von CERAD und digiDEM-SCREEN

Hintergrund: Demenzerkrankungen zählen weltweit zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen und stellen eine bedeutende Herausforderung für das Gesundheitswesen dar. Die Diagnose dieser Erkrankungen erfolgt jedoch oft erst in fortgeschrittenen Stadien. Ein gezieltes Screening per App könnte eine wirksame Strategie darstellen, um kognitive Beeinträchtigungen frühzeitig zu entdecken, so dass eine weiterführende Diagnostik …

digiDEM Bayern Demenz-Screening als regionales Versorgungsangebot zur Demenzfrüherkennung

Setting: Die Früherkennung einer dementiellen Erkrankung ist von entscheidender Bedeutung für die Verbesserung der Lebensqualität und der Pflegeplanung für Betroffene und deren An- und Zugehörige [1]. Auf dem Weg zur Diagnosestellung gibt es allerdings einige Hürden. Angst vor Stigmatisierung und Wartezeiten von schätzungsweise über 20 Monaten bei Fachärzten können den …

Soziale Isolation bei Menschen mit Demenz – Ergebnisse aus einem Bevölkerungsregister: digiDEM Bayern

Hintergrund: In Deutschland waren laut aktuellen Hochrechnungen 2023 1,8 Mio. Menschen von Demenz betroffen. Soziale Isolation, definiert über die Anzahl und Qualität der sozialen Netzwerke, gehört zu den modifizierbaren Risikofaktoren, die die Entstehung und den Verlauf einer Demenzerkrankung beeinflussen [1]. Die sozialen Netzwerke älterer Menschen setzten sich dabei zumeist aus …

Stadt-Land-Unterschiede in der Demenzdiagnostik – Administrative Demenzprävalenz in Bayern 2018-2022

Hintergrund: Die zeitgerechte Diagnosestellung von dementiellen Erkrankungen, stellt unser Gesundheitssystem bereits heute vor große Herausforderungen [1]. Es ist davon auszugehen, dass sich diese vor dem Hintergrund neuer krankheitsmodifizierender Therapieformen weiter verschärfen werden [2]. Insbesondere ländliche Räume sind dabei von Zugangsbarrieren zu spezialisierten diagnostischen Einrichtungen betroffen [3]. Kleinräumige Analysen der derzeitigen …

Digitales Demenzregister Bayern: Geschlechterunterschiede in der informellen Pflege von Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen

Hintergrund: Demenz ist eine der größten Herausforderungen für die öffentliche Gesundheit in unserer Zeit und in der Zukunft. Neben den weitreichenden medizinischen und sozialen Aspekten dieser Erkrankung stellen auch ökonomische Folgen die Gesundheitssysteme vor große Herausforderungen [1]. Die Säule der informellen Pflegekosten macht dabei mit 50 – 80% den größten …