Verhaltensbezogene und psychologische Symptome wirksam reduzieren

Forschende aus China haben in einer Übersichtsarbeit nachgewiesen: Nicht-medikamentöse Therapien können verhaltensbezogene und psychologische Symptome (BPSD) bei Menschen mit Demenz reduzieren – und die negativen Reaktionen der pflegenden An- und Zugehörigen auf die Symptome verbessern. Nicht nur auf die Gesundheit von Menschen mit Demenz wirken sich die verhaltensbezogenen und psychologischen …

Psychosoziale Therapien als Alternative

Musiktherapie und einige Techniken des Verhaltensmanagements haben das Potential, verhaltensbezogene und psychologische Symptome bei Demenz zu verringern. Dies ist eines der Ergebnisse einer Studie über den Vergleich von psychosozialen Therapien als alternative Behandlungsmöglichkeiten. Arzneimittel, die verhaltensbezogene und psychologische Symptome bei Demenz (englisch für „Behavioural and Psychological Symptomes“, BPSD) eindämmen sollen, …

Demenzsymptome unterschiedlich stark verbreitet

Wie verbreitet unterschiedliche Demenzsymptome wie Euphorie, Apathie, oder Reizbarkeit sind, haben Wissenschaftler*innen aus Südkorea erforscht. In ihrer Untersuchung haben sie auch die Art und den Schweregrad einer Demenz berücksichtigt. Euphorie, Apathie, Aggressivität oder Reizbarkeit: Die verhaltensbezogenen und psychologischen Demenzsymptome (englisch für „Behavioural and Psychological Symptomes“, BPSD) sind vielfältig. Wissenschaftler*innen aus …

„Herausforderndes Verhalten“ bei Demenz?

Oft ist die Rede von „herausforderndem Verhalten“ bei Menschen mit Demenz und von sogenannten verhaltensbezogenen und psychologischen Symptomen. Wir erklären, was sich hinter den Begriffen verbirgt. BPSD ist die Abkürzung für „Behavioural and Psychological Symptomes“. Der englischsprachige Fachbegriff hat sich in der Fachwelt längst durchgesetzt. Im Deutschen sind damit die …

33. Alzheimer Europe Conference: digiDEM Bayern war dabei

Internationale Demenzforschung: Auf der 33. Alzheimer Europe Conference in Helsinki stellten die digiDEM Bayern-Wissenschaftler*innen ihre neuesten Forschungsergebnisse einem großen Publikum vor. Sehen, zuhören, austauschen: Mehr als 1.100 Menschen aus 48 Ländern besuchten die 33. Alzheimer Europe Conference, die von 16. bis 19. Oktober in Helsinki (Finnland) stattfand. Unter den teilnehmenden …

Psychosoziale Behandlungsformen bei Demenz

Eine Demenz ist nicht heilbar, aber sie ist behandelbar. Deshalb schenken wir in unserem Webinar einem besonderen Thema Aufmerksamkeit: Psychosoziale Behandlungsformen bei Demenz. Denn die Möglichkeiten, Menschen mit Demenz ohne Medikamente zu therapieren, sind vielfältig. Musiktherapie, Kunsttherapie, Aromatherapie, Yoga oder die Reminiszenztherapie – Psychosoziale Maßnahmen dienen auch bei Menschen mit …

Soziale Netzwerke von Menschen mit kognitiven Einschränkungen und deren Einfluss auf die Kognition: das Digitale Demenzregister Bayern

Hintergrund: Derzeit gibt es keine kurativen Behandlungsmöglichkeiten einer Demenzerkrankung. Daher ist die Identifikation (veränderbarer) Risikofaktoren von großer Bedeutung, um das Auftreten der Erkrankung hinauszuzögern oder zu verhindern. Eine soziale Isolation ist ein Risikofaktor, der Einfluss auf Entstehung und Verlauf der Erkrankung nehmen kann. Um zielgerichtete, präventive Maßnahmen implementieren zu können, …

Einflussfaktoren auf die Inanspruchnahme von Unterstützungsleistungen: digiDEM Bayern

Hintergrund: 70% der Menschen mit kognitiven Einschränkungen werden in Deutschland zu Hause durch pflegende Angehörige versorgt. Verschiedene Unterstützungsleistungen können Angehörigen helfen, den steigenden Pflegebedarf der Betroffenen zu bewältigen und die pflegenden Angehörigen zu entlasten. Internationale Studien zeigen jedoch, dass die Inanspruchnahme von Unterstützungsleistungen eher gering ist. Damit die Nutzung von …

Regionale Unterschiede in der Prävalenz und Facharztversorgung von Menschen mit Demenz: Digitales Demenzregister Bayern

Hintergrund: Die leitliniengerechte Versorgung von Menschen mit Demenz stellt für unser Gesundheitssystem eine Aufgabe mit hoher Public Health Relevanz dar. Der Zugang zum Versorgungssystem hängt für Menschen mit Demenz unter anderem maßgeblich von ihrem Wohnort ab, da die Dichte an Fachärzten regional erheblich variieren kann. Fragestellung: Wie verhält sich die …

Soziodemografische Einflussfaktoren auf die Diagnosestellung bei Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen: Digitales Demenzregister Bayern

Hintergrund: Demenzdiagnosen werden häufig erst bei fortgeschrittener Symptomatik gestellt. Diese bilden jedoch die Grundlage für die Planung und Koordinierung der Behandlungs- und Versorgungsleistungen der Betroffenen sowie die Unterstützungsleistungen für deren pflegende An- und Zugehörige. Fragestellung: Das Ziel dieser Analyse ist es daher potenzielle soziodemografische Einflussfaktoren auf die Diagnosestellung einer kognitiven …