Wann digitale Angebote bei Alzheimer unterstützen können

Digitale Technologien spielen in der Versorgung von Menschen mit Alzheimer eine zunehmende Rolle. Telemedizinische Sprechstunden, Apps zur Alltagsstrukturierung oder digitale Trainingsangebote sollen pflegende An- und Zugehörige entlasten und Betroffenen mehr Selbstständigkeit ermöglichen. In der Praxis zeigen sich bei digitalen Angeboten jedoch individuelle Hürden, die ihre Nutzung im Alltag erschweren. Forschende …

Kommunikation bei Demenz: Wie hilfreich sind Tipps aus dem Internet?

Gute Kommunikation ist ein wesentlicher Baustein für die Lebensqualität von Menschen mit Demenz und ihren An- und Zugehörigen. Da wissenschaftliche Fachliteratur oft schwer zugänglich ist, recherchieren viele Ratsuchende im Internet nach praktischen Tipps für den Alltag. Doch wie fundiert sind diese Online-Leitlinien wirklich? Eine aktuelle Studie aus Großbritannien hat 39 …

Wenn Kommunikation zur Hürde wird: Unterstützungssysteme für pflegende An- und Zugehörige im Fokus

Kommunikationsschwierigkeiten gehören zu den belastendsten Situationen einer Demenz. Wenn Gespräche schwieriger werden und das gegenseitige Verständnis nachlässt, steigen bei den Betroffenen oft Frustration und soziale Isolation. Doch nicht nur die Erkrankten leiden: Eine aktuelle Übersichtsarbeit verdeutlicht, dass die Kommunikationsbarrieren eine Ursache für Stress und Burnout bei pflegenden An-Zugehörigen sind. Unterstützung …

Kommunikation als Schlüssel: Wege zur personalisierten Demenzpflege

In der modernen Demenzversorgung ist die personalisierte Pflege ein entscheidender Faktor für Lebensqualität. Dabei steht eine Frage im Vordergrund: Wie können Fachkräfte die individuellen Bedürfnisse der Betroffenen erkennen und erfüllen, wenn die verbale Verständigung schwieriger wird? Eine aktuelle systematische Übersichtsarbeit aus London liefert hierauf Antworten. Das Forschungsteam analysierte 33 Studien …

Diagnose, Prognose, Prävention: Wie Gedächtnisambulanzen mit Patienten kommunizieren

Die medizinische Versorgung von Menschen mit Alzheimer-Demenz (AD) unterliegt einem grundlegenden Paradigmenwechsel. Da sich die mit der Entstehung der Krankheit assoziierten Ablagerungen im Gehirn bereits Jahrzehnte vor den ersten Symptomen abzeichnen können, rücken frühe Krankheitsstadien sowie die personalisierte Medizin immer stärker in den Fokus. Dieser Wandel stellt Fachkräfte insbesondere in …

Wie sollte eine Demenz-Diagnose kommuniziert werden?

Die Mitteilung einer Demenz-Diagnose oder einer leichten kognitiven Beeinträchtigung (MCI) ist ein einschneidender Moment, der das Leben der Betroffenen und ihrer An- und Zugehörigen grundlegend verändert. Um Fachkräften evidenzbasierte Strategien für diese sensible Aufgabe an die Hand zu geben, hat ein Forschungsteam der University of Pennsylvania 23 Studien zur Thematik …

digiDEM Bayern-Statement zu Lecanemab

Die Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) vom 19.02.2026, den Zusatznutzen von Lecanemab als ‚nicht belegt‘ einzustufen, bestätigt die Skepsis der Projektleitung von digiDEM hinsichtlich der klinischen Relevanz dieser Therapie. Zwar zeigt die einzige bisher verfügbare Studie zu Lecanemab einen statistisch signifikanten Unterschied zwischen dem Medikament und einem Placebo zum Studienende. …

Das Live-In-Modell: Chancen und Herausforderungen in der Versorgung von Menschen mit Demenz

Betreuungskräfte, die für einen begrenzten Zeitraum im Haushalt von Menschen mit Demenz wohnen, können eine erhebliche Entlastung für pflegende An- und Zugehörige darstellen. Diese „Live-in-Hilfen“, die häufig auch als „24-Stunden-Betreuungskräfte“ bezeichnet werden, haben meist keine pflegerische Berufsausbildung und sollen vor allem im Haushalt und bei alltäglichen Betreuungsaufgaben unterstützen. Häufig ist …

Entwicklung der Anzahl an Demenzerkrankungen in Deutschland

Durch den demografischen Wandel werden chronische und kostenintensive Erkrankungen wie Demenz zu einer zunehmenden gesamtgesellschaftlichen Herausforderung. Um dieser Entwicklung gerecht zu werden, sind Kenntnisse über die regionale Entwicklung der Anzahl von Menschen mit Demenz erforderlich. Auf Basis dieser Daten können beispielsweise Pflegekapazitäten, die medizinische Infrastruktur und Unterstützungsangebote für Menschen mit …