DiGA: Mangel an wissenschaftlicher Beweiskraft

Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) dienen dazu, Krankheiten zu erkennen, zu überwachen, zu behandeln oder deren Symptome zu lindern. Doch nur jene DiGA werden in Deutschland von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet, die vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) auch zugelassen wurden. Geprüft werden hierbei zunächst unter anderem Sicherheits- und Datenschutzanforderungen. Danach …

Zeit von der Demenzdiagnose bis zum Tod – Ergebnisse eines bevölkerungsbasierten Registers: digiDEM Bayern

Hintergrund: Demenzerkrankungen sind progredient und gegenwärtig nicht kurativ, sodass Demenzen als lebenslimitierende Erkrankungen betrachtet werden können. Gleichwohl versterben die Betroffenen in den seltensten Fällen an der Demenzerkrankung selbst. Häufige Todesursachen sind Komplikationen des respiratorischen Systems, kardiovaskulären Komplikationen oder Schlaganfälle. Die mediane Überlebenszeit nach der Diagnosestellung lag in bisherigen Studien bei …

Zeit von der Demenzdiagnose bis zum Heimübertritt – Ergebnisse aus einem Bevölkerungsregister: digiDEM Bayern

Hintergrund: Demenz gilt als eine der Hauptursachen für eine Pflegebedürftigkeit im Alter. Von den aktuell 1,8 Millionen Menschen mit Demenz in Deutschland werden etwa 70% von An- und Zugehörigen in der häuslichen Umgebung versorgt. Aufgrund der Progredienz und einer Zunahme der Pflegebelastung folgt auf die Phase der häuslichen Pflege häufig …

App zum Screening kognitiver Beeinträchtigungen – Ein Vergleich von CERAD und digiDEM-SCREEN

Hintergrund: Demenzerkrankungen zählen weltweit zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen und stellen eine bedeutende Herausforderung für das Gesundheitswesen dar. Die Diagnose dieser Erkrankungen erfolgt jedoch oft erst in fortgeschrittenen Stadien. Ein gezieltes Screening per App könnte eine wirksame Strategie darstellen, um kognitive Beeinträchtigungen frühzeitig zu entdecken, so dass eine weiterführende Diagnostik …

„App auf Rezept“: Hohe Preise trotz mangelhaft nachgewiesener Wirksamkeit 

Ob für das Smartphone, Tablet oder als webbasierte Anwendung auf dem PC: Seit mehr als vier Jahren dürfen Ärztinnen und Ärzte sogenannte digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) verordnen. Doch seit ihrer Einführung sind DiGA, die zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung beitragen sollen, häufig der Grund für Konflikte zwischen den beteiligten Akteuren wie etwa …

Soziale Netzwerke von Menschen mit kognitiven Einschränkungen und deren Einfluss auf die Kognition: das Digitale Demenzregister Bayern

Hintergrund: Derzeit gibt es keine kurativen Behandlungsmöglichkeiten einer Demenzerkrankung. Daher ist die Identifikation (veränderbarer) Risikofaktoren von großer Bedeutung, um das Auftreten der Erkrankung hinauszuzögern oder zu verhindern. Eine soziale Isolation ist ein Risikofaktor, der Einfluss auf Entstehung und Verlauf der Erkrankung nehmen kann. Um zielgerichtete, präventive Maßnahmen implementieren zu können, …

Einflussfaktoren auf die Inanspruchnahme von Unterstützungsleistungen: digiDEM Bayern

Hintergrund: 70% der Menschen mit kognitiven Einschränkungen werden in Deutschland zu Hause durch pflegende Angehörige versorgt. Verschiedene Unterstützungsleistungen können Angehörigen helfen, den steigenden Pflegebedarf der Betroffenen zu bewältigen und die pflegenden Angehörigen zu entlasten. Internationale Studien zeigen jedoch, dass die Inanspruchnahme von Unterstützungsleistungen eher gering ist. Damit die Nutzung von …

Regionale Unterschiede in der Prävalenz und Facharztversorgung von Menschen mit Demenz: Digitales Demenzregister Bayern

Hintergrund: Die leitliniengerechte Versorgung von Menschen mit Demenz stellt für unser Gesundheitssystem eine Aufgabe mit hoher Public Health Relevanz dar. Der Zugang zum Versorgungssystem hängt für Menschen mit Demenz unter anderem maßgeblich von ihrem Wohnort ab, da die Dichte an Fachärzten regional erheblich variieren kann. Fragestellung: Wie verhält sich die …

Soziodemografische Einflussfaktoren auf die Diagnosestellung bei Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen: Digitales Demenzregister Bayern

Hintergrund: Demenzdiagnosen werden häufig erst bei fortgeschrittener Symptomatik gestellt. Diese bilden jedoch die Grundlage für die Planung und Koordinierung der Behandlungs- und Versorgungsleistungen der Betroffenen sowie die Unterstützungsleistungen für deren pflegende An- und Zugehörige. Fragestellung: Das Ziel dieser Analyse ist es daher potenzielle soziodemografische Einflussfaktoren auf die Diagnosestellung einer kognitiven …

Inanspruchnahme von Unterstützungsangeboten von Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen und Migrationshintergrund: Digitales Demenzregister Bayern

Hintergrund: Um die Versorgung von Menschen mit Demenz sicherzustellen, haben ambulante Unterstützungsangebote eine hohe gesellschaftliche Relevanz. Für Personen mit Migrationshintergrund kann der Zugang zu Unterstützungsangeboten aus verschiedenen Gründen erschwert sein. Stigmatisierung, Sprachbarrieren, fehlendes Wissen über Angebote und Finanzierung stellen für Menschen mit Demenz und Migrationshintergrund mögliche Barrieren für eine Inanspruchnahme …