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Das sind unsere Topthemen des Monats

digidem Bayern-Statement zu Lecanemab

Wie sollte eine Demenz-Diagnose kommuniziert werden?

Wie Gedächtnisambulanzen mit Patienten kommunizieren

Wege zur personalisierten Demenzpflege

Unterstützungssysteme für pflegende Angehörige im Fokus

Kommunikation: Wie hilfreich sind Tipps aus dem Internet?

Wann digitale Angebote bei Alzheimer unterstützen können

Liebe Leserin, lieber Leser,

wir eröffnen mit einem aktuellen Thema aus der Alzheimer-Forschung:
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat den Zusatznutzen des neuen Medikaments gegen die Alzheimer-Krankheit Lecanemab als „nicht belegt" eingestuft. In unserem Statement gleich am Anfang dieses Newsletters erklären wir Ihnen, warum wir diese Einschätzung für richtig halten.

Darüber hinaus steht ein Aspekt im Mittelpunkt dieser Ausgabe, der den Alltag von Betroffenen und An- und Zugehörigen täglich prägt: die Kommunikation. Denn Kommunikation ist mehr als der Austausch von Worten – gerade, wenn eine Demenz das gegenseitige Verstehen zunehmend erschwert.

Das beginnt bereits bei der Diagnose selbst: Eine aktuelle Übersichtsarbeit zeigt, dass sich die meisten Menschen mit Demenz eine offene Aufklärung wünschen – und welche Gesprächsmethoden dabei wirklich helfen. Ergänzend beleuchten wir, wie Fachkräfte in Gedächtnisambulanzen europaweit mit Betroffenen über Diagnose, Prognose und Prävention kommunizieren, und wo sie sich selbst noch Verbesserungsbedarf wünschen.

Doch auch im Pflegealltag stellt Kommunikation eine tägliche Herausforderung dar. Eine systematische Übersichtsarbeit aus London benennt drei Schlüsselelemente für eine gelingende, personalisierte Demenzpflege – von der Biografie der betroffenen Person bis hin zur richtigen Umgebung. Für pflegende An- und Zugehörige zeigt eine weitere Studie, wie gezielte Unterstützungsangebote wie Tagespflege und Schulungen Kommunikationsbarrieren abbauen und die eigene Belastung senken können.

Wer im Internet nach praktischen Tipps sucht, findet dort vieles. Doch wie evidenzbasiert ist dieser Rat wirklich? Eine britische Studie hat 39 Websites systematisch überprüft und kommt zu einem differenzierten Ergebnis, das wir für Sie einordnen.

In unserer Sonderedition Digital Update fragen wir: Wann können digitale Angebote bei Alzheimer sinnvoll unterstützen? Eine italienische Übersichtsarbeit zeigt, auf welche Voraussetzungen es dabei ankommt – und warum das Krankheitsstadium dabei eine entscheidende Rolle spielt.

Schließlich haben wir für Sie wertvolle Materialien und Ratgeber zusammengestellt, die Ihnen praktische Hilfestellungen für die Kommunikation und den Umgang mit Menschen mit Demenz geben:


Sie haben einen Newsletter verpasst? Kein Problem: alle vergangenen Ausgaben finden Sie hier: https://digidem-bayern.de/newsletter-archiv/

Kennen Sie schon unsere kostenfreien Angebote für Menschen mit Demenz und ihre An- und Zugehörigen? Verschaffen Sie sich einen Überblick und empfehlen Sie sie weiter.

Wir wünschen Ihnen viele neue Erkenntnisse!

Herzliche Grüße
Lucas Westermann (Redakteur) und das digiDEM Bayern-Team

digiDEM Bayern-Statement zu Lecanemab

Die Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) vom 19.02.2026, den Zusatznutzen von Lecanemab als ‚nicht belegt‘ einzustufen, bestätigt die Skepsis der Projektleitung von digiDEM hinsichtlich der klinischen Relevanz dieser Therapie.

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digiDEM Bayern-Statement zu Lecanemab

Wie sollte eine Demenz-Diagnose kommuniziert werden?

Wie sollte eine Demenz-Diagnose kommuniziert werden?
Die Mitteilung einer Demenz-Diagnose oder einer leichten kognitiven Beeinträchtigung (MCI) ist ein einschneidender Moment, der das Leben der Betroffenen und ihrer An- und Zugehörigen grundlegend verändert.

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Diagnose, Prognose, Prävention: Wie Gedächtnisambulanzen mit Patienten kommunizieren

Die medizinische Versorgung von Menschen mit Alzheimer-Demenz (AD) unterliegt einem grundlegenden Paradigmenwechsel.

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Die meisten Demenzdiagnosen werden in der Hausarztpraxis diagnostiziert und dort betreut.

Kommunikation als Schlüssel: Wege zur personalisierten Demenzpflege

Kommunikation als Schlüssel: Wege zur personalisierten Demenzpflege
In der modernen Demenzversorgung ist die personalisierte Pflege ein entscheidender Faktor für Lebensqualität. Dabei steht eine Frage im Vordergrund: Wie können Fachkräfte die individuellen Bedürfnisse der Betroffenen erkennen und erfüllen, wenn die verbale Verständigung schwieriger wird?

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Wenn Kommunikation zur Hürde wird: Unterstützungssysteme für pflegende An- und Zugehörige im Fokus

Kommunikationsschwierigkeiten gehören zu den belastendsten Situationen einer Demenz. Wenn Gespräche schwieriger werden und das gegenseitige Verständnis nachlässt, steigen bei den Betroffenen oft Frustration und soziale Isolation.

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Wenn Kommunikation zur Hürde wird: Unterstützungssysteme für pflegende An- und Zugehörige im Fokus

Kommunikation bei Demenz: Wie hilfreich sind Tipps aus dem Internet?

Kommunikation bei Demenz: Wie hilfreich sind Tipps aus dem Internet?
Gute Kommunikation ist ein wesentlicher Baustein für die Lebensqualität von Menschen mit Demenz und ihren An- und Zugehörigen. Da wissenschaftliche Fachliteratur oft schwer zugänglich ist, recherchieren viele Ratsuchende im Internet nach praktischen Tipps für den Alltag.

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Wann digitale Angebote bei Alzheimer unterstützen können

Digitale Technologien spielen in der Versorgung von Menschen mit Alzheimer eine zunehmende Rolle. Telemedizinische Sprechstunden, Apps zur Alltagsstrukturierung oder digitale Trainingsangebote sollen pflegende An- und Zugehörige entlasten und Betroffenen mehr Selbstständigkeit ermöglichen.

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Neugier kann dabei ein Vorhersagefaktor für erfolgreiches Altern sein.
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29.04.26: „Kosten der Versorgung von Menschen mit Demenz"

Referent: Priv.-Doz. Dr. Dr. Bernhard Michalowsky
  • Leitung der Arbeitsgruppe 'Patienten-berichtete Outcomes & Gesundheitsökonomie' beim Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e. V. (DNZE)
  • Privatdozent an der Universitätsmedizin Greifswald, u. a. zu gesundheitsökonomischen Fragestellungen
  • 2023: 'Best-Paper-Award' der Hans und Ilse Breuer Stiftung
Hier geht's zur Anmeldung.

Über digiDEM Bayern

Das Forschungsprojekt ist eine Kooperation von:
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