Digitales Demenzregister Bayern: Geschlechterunterschiede in der informellen Pflege von Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen

Hintergrund: Demenz ist eine der größten Herausforderungen für die öffentliche Gesundheit in unserer Zeit und in der Zukunft. Neben den weitreichenden medizinischen und sozialen Aspekten dieser Erkrankung stellen auch ökonomische Folgen die Gesundheitssysteme vor große Herausforderungen [1]. Die Säule der informellen Pflegekosten macht dabei mit 50 – 80% den größten …

Autofahren bei Senior*innen mit kognitiven Beeinträchtigungen –Ergebnisse aus einem Bevölkerungsregister: digiDEM Bayern

Hintergrund: In Deutschland fahren immer mehr Personen über 65 Jahren Auto [1]. Allerdings steigt mit dem Alter auch das Risiko für körperliche und kognitive Beeinträchtigungen, die sich auf die Fahrtauglichkeit auswirken können [2]. Wer auf das Autofahren verzichtet, wird oft mit Einschränkungen in Autonomie und Lebensqualität konfrontiert [3]. Zielsetzung: Ziel …

Webinar: Wechseljahre und kognitive Gesundheit

Hitzewallungen, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen – die Lebensphase der Wechseljahre kann bei Frauen verschiedene körperliche und mentale Veränderungen hervorrufen. Auch die Gedächtnisleistung und andere kognitive Fähigkeiten wie Konzentration und Aufmerksamkeit können in dieser Lebensphase durch hormonelle Veränderungen beeinflusst werden.  Um die verschiedenen Beschwerden der Wechseljahre zu mindern, kann eine menopausale Hormonersatztherapie in …

digiDEM Bayern setzt Meilenstein für die Demenz-Früherkennung 

Anlässlich der 6. Bayerischen Demenzwoche vom 19. bis 28. September 2025 setzt das Forschungsprojekt digiDEM Bayern einen einzigartigen Meilenstein für die Früherkennung von Demenz: Bürgerinnen und Bürger können in allen bayerischen Regierungsbezirken an 56 Standorten ihre Gedächtnisleistung testen lassen – wohnortnah und kostenfrei. Mit dieser bislang umfangreichsten Welle an Demenz-Screeningtagen …

Webinar: Sehverlust als Risikofaktor für Demenz

In den vergangenen Jahren hat sich das Wissen über Risikofaktoren für Demenzerkrankungen wesentlich vergrößert. Dabei standen lange Zeit Faktoren wie Bluthochdruck, Bewegungsmangel oder Rauchen im Vordergrund. Aktuelle Forschungsergebnisse werfen nun ein neues Licht auf oft unterschätzte Risikofaktoren wie Sehbeeinträchtigungen und Augenerkrankungen.  So hat 2024 ein internationales Team von Demenzexpertinnen und Demenzexperten, die …

Bundesverdienstkreuz am Bande für Prof. Dr. med. Elmar Gräßel 

Pionier der Demenzversorgung und Angehörigenforschung: Für seine herausragenden Leistungen in der Demenzforschung und im Ehrenamt wurde Prof. Dr. med. Elmar Gräßel heute mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland geehrt. Die Auszeichnung überreichte der Bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder an Prof. Dr. med. Elmar Gräßel bei einer …

Webinar: Cannabinoide zur Behandlung von Demenz?

In der medizinischen Forschung gewinnt der Einsatz von Cannabinoiden zunehmend an Bedeutung – auch bei der Behandlung von Demenz. Dabei steht insbesondere die Linderung von verhaltensbezogenen und psychologischen Symptomen im Fokus wie beispielsweise aggressives Verhalten, Schlafstörungen und Appetitlosigkeit. Doch welche wissenschaftlichen Erkenntnisse gibt es zu diesem Thema? Welche therapeutischen Potenziale …

Webinar: Luftverschmutzung als Risikofaktor für Demenz

Umweltfaktoren rücken immer mehr in den Mittelpunkt der Forschung über die Entstehung von Krankheiten wie zum Beispiel der Alzheimer-Krankheit. Verschiedene Studien zeigen, dass Luftverschmutzung die kognitiven Fähigkeiten negativ beeinflussen kann und sogar als Risikofaktor für Demenzerkrankungen gilt. Doch wie wirken Feinstaub, Stickstoffdioxid und andere Luftschadstoffe auf das Gehirn? Und welche …

Webinar: Erinnerungsarbeit digital – Neue Ansätze in der Reminiszenztherapie

Digitale Technologien eröffnen neue Möglichkeiten in der therapeutischen Arbeit mit älteren Menschen – insbesondere in der Erinnerungsarbeit. Im Rahmen lebensgeschichtlich orientierter Gespräche sollen mit Hilfe von Bildern, Videos und Gegenständen persönliche Erinnerungen wachgerufen werden. Somit kann die geistige Aktivität gefördert und das Wohlbefinden von Menschen mit Gedächtnisbeeinträchtigungen gesteigert werden. Solche …