Unter dem Motto „Zusammen Zukunft gestalten“ fand vom 15. bis 16. Oktober 2026 der 13. Kongress der Deutschen Alzheimer Gesellschaft in Magdeburg statt. Rund 700 Teilnehmende tauschten sich zu den aktuellen Herausforderungen und Entwicklungen in der Demenzversorgung aus. digiDEM Bayern war mit fünf Posterpräsentationen vertreten und stellte aktuelle Forschungsergebnisse vor.
Als unterhaltsamer Einstieg zu der Veranstaltung sorgte Bauchredner Jörg Jará mit seinen Puppen Herr Jensen und Frau Sommer für die kulturelle Untermalung. Anschließend setzte Swen Staack, 1. Vorsitzender der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V., in seiner Eröffnungsrede mit klaren Worten zur Bedeutsamkeit einer starken Demokratie und für die Versorgung von Menschen mit Demenz und deren An- und Zugehörigen sowie seine eindringliche Forderung nach „mehr Menschlichkeit“ ein wichtiges Zeichen.
Auf die weiteren Grußworte folgend berichteten sechs Mitglieder des Beirats „Leben mit Demenz“ der Deutschen Alzheimer Gesellschaft, wie sie ihr Leben mit Demenz aktiv gestalten, aber auch, mit welchen Herausforderungen sie vor und nach der Diagnose zu kämpfen hatten und immer noch haben.
(Foto: Swen Staack bei der Eröffnungsrede auf dem Podium)


Intensiver fachlicher Austausch an den Postern
Zahlreiche gute Gespräche und Impulse entstanden im Rahmen der Postervorstellungen. Das digiDEM Team um Florian Weidinger (M.Sc.), Lisa Laininger (M.Sc.), lea Dütsch (M.Sc.), Jana Rühl (M.Sc.), Dr. Nikolas Dietzel und Dr. Anne Keefer präsentierten ihre Forschungsergebnisse zu den Demenz-Screeningtagen und den diagnostischen Herausforderungen im ländlichen Raum, der persönlichen Belastung und den Kosten informeller Pflege, Geschlechterunterschieden bei psychologischen und verhaltensbezogenen Symptomen bis zur Entwicklung des digitalen kognitiven Screeningtests digiDEM-SCREEN.
(Foto: Lisa Laininger vor ihrer Postervorstellung)
Thematische Vielfalt
Auch digiDEM Bayern Projektleiter Prof. Dr. Elmar Gräßel präsentierte seine wissenschaftlichen Erkenntnisse zur MAKS-Therapie in einer der Vortragssessions.
Thematisch waren die „Digitale Angebote und KI“ prominent vertreten, nicht zuletzt durch Infostände zu den aktuell verfügbaren Digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA), aber auch die neuen Anti-Amyloid-Medikamente wurden kritisch diskutiert. Der wichtige Aspekt der Demenzprävention wurde schwerpunktmäßig an verschiedenen Stellen beleuchtet – unter anderem durch das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BiÖG).
(Foto: Das digiDEM Bayern Team vor dem Stand des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BiÖG))

