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Schwerpunkt des Monats:
"Umweltverschmutzung und Demenz"
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Demenz-Risikofaktoren Feinstaub & Co.
Demenzverursacher Feinstaub
Bessere Luftqualität kann Demenzrisiko reduzieren
Luftschadstoffe präventiv reduzieren
Belastete Luft durch Bewegung kompensieren
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Liebe Leserin, lieber Leser,
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Feinstaub, Kohlenmonoxid, Ozon, Stickstoffdioxid oder Schwefeldioxid – in unserer Umwelt befindet sich eine ganze Reihe von unterschiedlichsten Schadstoffen, die für unsere Gesundheit bedenklich sind. Die Folgen können gravierend sein: Menschen, die einer höheren Luftverschmutzung ausgesetzt sind, haben ein höheres Risiko, an einer Demenz zu erkranken. Im Juli 2024 hat die wissenschaftlich anerkannte Lancet Commission on dementia prevention, intervention, and care eine überarbeitete Liste mit nunmehr 14 Risikofaktoren veröffentlicht. Hierbei hat das internationale Team von Demenzexperten nachgewiesen, dass Luftverschmutzung ein Risikofaktor ist, eine Demenz zu entwickeln.
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Zugegeben: Nicht allen Schadstoffen können wir tatsächlich aus dem Weg gehen. Doch die gute Nachricht ist: Luftverschmutzung ein sogenannter veränderbarer Risikofaktor. So bleibt ein gewisser Handlungsspielraum. Dies bedeutet zweierlei. In gesellschaftspolitischer Hinsicht können präventive Maßnahmen zur Verringerung der Schadstoffbelastung in unserer Luft ergriffen werden. Und jeder einzelne kann ganz persönlich auf das Demenzrisiko Einfluss nehmen, sei es zum Beispiel durch regelmäßige Spaziergänge oder Sport.
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In der Mai-Ausgabe unseres digiDEM Bayern Science Watch®-Newsletters möchten wir Ihnen eine „Geschichte“ rund um „Umweltverschmutzung und Demenz“ erzählen. Sie zeigt den aktuellen Stand der internationalen Forschung auf und präsentiert die vom digiDEM Bayern-Redaktionsteam geprüften wissenschaftlichen Erkenntnisse. Unsere Geschichte beginnt mit wissenswerten Informationen über Umweltrisikofaktoren und beleuchtet das facettenreiche Thema „Feinstaub“. Wir fragen nach dem Nutzen von Veränderungen und werfen hinsichtlich des Klimawandels einen Blick in die Zukunft. Unsere Geschichte endet mit einem Ausblick auf das, was jeder Mensch persönlich tun kann, um ein durch Luftschadstoffe verursachtes Demenzrisiko zu begrenzen.
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In unserem ersten Artikel Demenz-Risikofaktoren Feinstaub & Co. geht es um eine Studie aus Kanada und den USA. Forschende aus Kanada und den USA haben in einer aktuellen Übersichtsstudie neun Umweltfaktoren identifiziert, die das Risiko für Demenz, Alzheimer, vaskuläre Demenz und andere Demenzformen sowie leichte kognitive Beeinträchtigungen (Mild Cognitive Impairment, MCI) erhöhen.
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Demenzverursacher Feinstaub ist der Titel unseres zweiten Beitrags. Inwiefern Luftschadstoffe sich auf kognitive Funktionen, die Veränderungen der Gehirnstruktur und das Auftreten von Demenz auswirken, hat die Wissenschaft bereits vielfältig untersucht. Doch nicht immer ist die Studienlage klar, oft sind sie Forschungsergebnisse widersprüchlich. Vier Publikationen kommen zu klaren Aussagen.
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Forschende aus den USA und Frankreich zeigen in zwei Studien, in welche Richtung das Pendel ausschlagen kann. Wie verändert sich das Demenzrisiko, wenn sich die Luftqualität verbessert – oder schlecht bleibt? In der wohl wichtigsten Frage waren sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler einig: Luftverschmutzung ist ein Risikofaktor für leichte kognitive Beeinträchtigungen und Demenz. Maßnahmen zur Reduktion der Luftverschmutzung können das Demenzrisiko senken. Dies unterstreichen ihre Forschungsergebnisse. Erfahren Sie mehr in Bessere Luftqualität kann Demenzrisiko reduzieren.
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Wie wirken sich Luftverschmutzung und Klimawandel in der Zukunft auf die Häufigkeit von Demenzneuerkrankungen aus? Dieser Frage gingen Forschende aus Spanien auf den Grund. Wir stellen in Luftschadstoffe präventiv reduzieren ihre Studie vor.
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Luftverschmutzung ist ein ernstzunehmender Risikofaktor für Demenz, insbesondere in Kombination mit einem ungesunden Lebensstil. Regelmäßige Bewegung kann das Risiko jedoch abschwächen und ist eine wirksame Präventionsmaßnahme, selbst in belasteter Umgebung. Erfahren Sie mehr darüber in Belastete Luft durch Bewegung kompensieren.
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Passend zu unserem Newsletter möchten wir Ihnen unser nächstes digiDEM Bayern Science Watch LIVE-Webinar ans Herz legen. Unter dem Titel „Luftverschmutzung als Risikofaktor für Demenz“ referiert die ausgewiesene Expertin Prof. Dr. rer. san. Tamara Schikowski über aktuelle Forschungsergebnisse zu Luftverschmutzung und anderen Umwelteinflüssen im Kontext von Demenz. Sie wird auch über mögliche Präventionsansätze sprechen. Prof. Tamara Schikowski ist Professorin für Umwelt und Gesundheit an der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld und Arbeitsgruppenleiterin am IUF-Leibniz Institut für umweltmedizinische Forschung in Düsseldorf. Sie erforscht seit vielen Jahren den Einfluss von Luftschadstoffen und Klimafaktoren auf die Gesundheit älterer Menschen. Desweiteren ist sie Vorstandsmitglied der „NAKO Gesundheitsstudie“, Deutschlands größter Langzeitstudie zur Erforschung von Volkskrankheiten.
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Kennen Sie schon die digitalen Angebote von digiDEM Bayern für Menschen mit Demenz und deren An- und Zugehörige? Verschaffen Sie sich hier einen Überblick, nutzen Sie unsere kostenfreien Test- und Informationsangebote und empfehlen Sie sie weiter.
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Wir wünschen Ihnen viele neue Erkenntnisse!
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Herzliche Grüße Ihr digiDEM Bayern-Team
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Demenz-Risikofaktoren Feinstaub & Co.
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Umweltfaktoren spielen eine bedeutende Rolle bei Demenzerkrankungen. Forschende aus Kanada und den USA haben in einer aktuellen Übersichtsstudie neun Umweltfaktoren identifiziert, die das Risiko für Demenz, Alzheimer, vaskuläre Demenz und andere Demenzformen sowie leichte kognitive Beeinträchtigungen (Mild Cognitive Impairment, MCI) erhöhen. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) können Umweltrisikofaktoren als externe physikalische, chemische, biologische und arbeitsbedingte Faktoren definiert werden, die die Gesundheit eines Menschen …
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Demenzverursacher Feinstaub
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Inwiefern Luftschadstoffe sich auf kognitive Funktionen, die Veränderungen der Gehirnstruktur und das Auftreten von Demenz auswirken, hat die Wissenschaft bereits vielfältig untersucht. Doch nicht immer ist die Studienlage klar, oft sind sie Forschungsergebnisse widersprüchlich. Vier Publikationen kommen zu klaren Aussagen. So untersuchten Forschende aus Kanada den Zusammenhang zwischen Luftverschmutzung und Demenz. Die Anzahl der Personen, deren Daten analysiert wurden, lag …
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Bessere Luftqualität kann Demenzrisiko reduzieren
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Forschende aus den USA und Frankreich zeigen in zwei Studien, in welche Richtung das Pendel ausschlagen kann. Wie verändert sich das Demenzrisiko, wenn sich die Luftqualität verbessert – oder schlecht bleibt? In der wohl wichtigsten Frage waren sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler einig: Luftverschmutzung ist ein Risikofaktor für leichte kognitive Beeinträchtigungen und Demenz. Maßnahmen zur Reduktion der Luftverschmutzung können das Demenzrisiko …
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Luftschadstoffe präventiv reduzieren
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Wie wirken sich Luftverschmutzung und Klimawandel in der Zukunft auf die Häufigkeit von Demenzneuerkrankungen aus? Dieser Frage gingen Forschende aus Spanien auf den Grund. Luftverschmutzung ist ein zentrales Gesundheitsrisiko, das durch den Klimawandel verstärkt wird. So zeigten unterschiedliche Studien Zusammenhänge zwischen Schadstoffen wie zum Beispiel Feinstaub und Stickstoffdioxid und Alzheimer auf. Angesichts einer alternden Bevölkerung in Europa – bis 2060 …
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Belastete Luft durch Bewegung kompensieren
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Luftverschmutzung ist ein ernstzunehmender Risikofaktor für Demenz, insbesondere in Kombination mit einem ungesunden Lebensstil. Regelmäßige Bewegung kann das Risiko jedoch abschwächen und ist eine wirksame Präventionsmaßnahme, selbst in belasteter Umgebung. Eine Studie aus China untersuchte, wie Luftverschmutzung, also die Belastung durch Stickstoffdioxid (NO₂), Stickoxid (NOx) und Feinstaub (Partikelgrößen PM2.5 und PM10), sowie Lebensgewohnheiten (Bewegung, Schlafverhalten, Rauchen) gemeinsam das Demenzrisiko beeinflussen. …
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Aufruf zur Studienteilnahme:
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Das Demenz-Forschungsprojekt digiDEM Bayern zielt darauf ab, die Lebensbedingungen von Menschen mit Gedächtnisbeeinträchtigungen oder Demenz und ihren Angehörigen zu verbessern. Dafür suchen wir weiterhin Teilnehmende in ganz Bayern:
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- Forschungspartner: Als Forschungspartner befragen Sie Betroffene im Verlauf von drei Jahren zu ihrer Versorgungssituation. In Frage kommen zum Beispiel Beratungsstellen, Fachstellen für pflegende Angehörige, Arztpraxen oder Gedächtnisambulanzen. Sie können die Befragungen aber auch als Einzel-Person durchführen. Weitere Informationen finden Sie hier.
- Betroffene: Sie leiden unter Gedächtnisproblemen oder bemerken dies verstärkt bei einem Angehörigen? In persönlich geführten Befragungen haben Sie die Möglichkeit, Ihre Situation zu schildern. Tragen Sie aktiv dazu bei, die Versorgungssituation nachhaltig zu verbessern. Weitere Informationen gibt es hier.
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Über digiDEM Bayern
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Das Forschungsprojekt ist eine Kooperation von:
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