logo-digidem-digitales-demenzregister-bayern.jpg
facebook instagram linkedin 

Unser Ostergruß:

Zwischen Hoffen und Bangen

digiDEM Bayern wünschen Ihnen ein frohes und gesegnetes Osterfest 2025!
Foto: Shutterstock
Liebe Leserin, lieber Leser!

Ostern ist für viele Menschen das Symbol für einen Neuanfang, für das Bekenntnis zum Leben, für Hoffnung. Doch Ängste und große Sorgen sind es, die viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler speziell in den USA umtreiben. US-Präsident Donald Trump hat sich offen und ungeniert zu seinem Kampf gegen die Wissenschaften bekannt.

Im Medizin- und Gesundheitsbereich kam es bereits zu Entlassungen Tausender Mitarbeitender, darunter bei der Nationalen Gesundheitsbehörde (CDC), beim Nationalen Institut für Gesundheitsforschung (NIH) und bei der Arzneimittelzulassungsbehörde (FDA). Wichtige Behandlungsleitlinien für Ärztinnen und Ärzte, Patientinnen und Patienten wurden von der CDC-Webseite gelöscht, manche Impfempfehlungen ebenfalls.

Alzheimer-Forschung von Budgetkürzungen betroffen

Nicht nur in der Klimaforschung und in den Politik- und Sozialwissenschaften wurden bereits Forschungsgelder im Milliardenbereich gekürzt, sondern auch in der Gesundheitsforschung. Auch die Alzheimer-Forschung war davon betroffen.

Der Trump’sche Kahlschlag ist von dem Prinzip der Freiheit der Wissenschaften genauso weit entfernt wie von der christlichen Botschaft. Dabei wohnt der Osterbotschaft etwas inne, was Halt geben kann: Ostern als Quelle der Ermutigung, der Zuversicht und dem Mut, nicht zu verzweifeln und zu resignieren. So wagen viele US-Forschende den Aufbruch und suchen nach neuen Forschungsmöglichkeiten außerhalb der Vereinigten Staaten. Laut einer Umfrage des renommierten wissenschaftlichen Fachzeitschrift Nature könnten sich 75 Prozent der befragten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vorstellen, in anderen Ländern zu forschen.

Positive Weiterentwicklung für digiDEM Bayern

Die Freiheit zu forschen wissen wir von digiDEM Bayern sehr zu schätzen. So haben wir im März dieses Jahres den „digiDEM Bayern Präventionscoach ®“ vorgestellt – eine positive Entwicklung in unserem Bestreben, die Versorgungssituation von Menschen mit Demenz und deren An- und Zugehörigen in ganz Bayern zu verbessern. Der innovative digitale Wegweiser für einen gesunden Lebensstil kann dazu beitragen, das Risiko einer Demenzerkrankung zu senken. Neben zahlreichen wissenschaftlich abgesicherten Informationen rund um Demenzrisikofaktoren steht der Präventionscoach mit Rat und Tat zur Seite, wenn es um die eigene Gesundheit geht. Probieren Sie unser neues Online-Angebot doch einmal aus!

Perspektive für viele Menschen

Und schon jetzt möchten wir Sie auf ein weiteres neues Angebot neugierig machen. Erst vor wenigen Tagen hatten mehr als 140 Menschen bei unserem 1. Bevölkerungsscreening in Erlangen die Gelegenheit, ihre Gedächtnisleistung testen zu lassen. Das Besondere: Im Nachgang haben einige der Getesteten im Rahmen einer Studie der Universität Erlangen-Nürnberg zur Entwicklung einer neuartigen App beigetragen. Mit Hilfe der App soll es möglich sein, erste Anzeichen einer Beeinträchtigung des Gedächtnisses feststellen zu können. Denn je früher eine Demenz erkannt wird, desto früher lernen Menschen mit Demenz und ihre An- und Zugehörigen mit den Krankheitssymptomen umzugehen.

In unserem Ostergruß möchten wir uns aber auch bedanken: Bei den vielen neuen Abonnenten unseres Newsletters und unseren Social Media-Followern, deren Anzahl stetig steigt.

Wir wünschen Ihnen ein frohes und gesegnetes Osterfest 2025!

Ihre Projektleitung und Ihr Team von
digiDEM Bayern

Kennen Sie schon die digitalen Angebote von digiDEM Bayern für Menschen mit Demenz und deren An- und Zugehörige?

Hier geht es zu unseren digitalen Angeboten.

Aufruf zur Studienteilnahme:
Das Demenz-Forschungsprojekt digiDEM Bayern zielt darauf ab, die Lebensbedingungen von Menschen mit Gedächtnisbeeinträchtigungen oder Demenz und ihren Angehörigen zu verbessern. Dafür suchen wir weiterhin Teilnehmende in ganz Bayern:
  • Forschungspartner: Als Forschungspartner befragen Sie Betroffene im Verlauf von drei Jahren zu ihrer Versorgungssituation. In Frage kommen zum Beispiel Beratungsstellen, Fachstellen für pflegende Angehörige, Arztpraxen oder Gedächtnisambulanzen. Sie können die Befragungen aber auch als Einzel-Person durchführen. Weitere Informationen finden Sie hier.
  • Betroffene: Sie leiden unter Gedächtnisproblemen oder bemerken dies verstärkt bei einem Angehörigen? In persönlich geführten Befragungen haben Sie die Möglichkeit, Ihre Situation zu schildern. Tragen Sie aktiv dazu bei, die Versorgungssituation nachhaltig zu verbessern. Weitere Informationen gibt es hier.

Über digiDEM Bayern

Das Forschungsprojekt ist eine Kooperation von:
FAU_MedFak_H_RGB_blue
neu_medical-valley-450x300
UKER.svg_-1030x258-1-e1570533448599
Logo der Bayerischen Demenzstrategie