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digiDEM Bayern DIGITAL UPDATE

Technologiegestützte Pflege

aus der Ferne

Liebe Leserin, lieber Leser,

welche Lösungen gibt es für pflegebedürftige ältere Menschen, deren erwachsene Einzelkinder sie zwar gerne pflegen würden, aber weit entfernt oder gar im Ausland leben? Sie wollen Verantwortung übernehmen, können aber oft keine direkte Pflege leisten. Smart-Home-Technologien und Assistenzroboter scheinen auf den ersten Blick eine Lösung zu bieten: Sie versprechen Sicherheit, Gesundheitsüberwachung und sogar Gesellschaft für die Eltern, ohne dass die Kinder physisch anwesend sein müssen. Doch damit verbinden sich tiefgehende ethische Fragen. Forschende aus der Schweiz, Singapur und Deutschland legten in ihrer Studie dar: Entscheidungen für oder gegen den Einsatz von Technik werden nie rein pragmatisch getroffen werden, sondern beruhen auf komplexen Abwägungen – Schutz und Wohlbefinden der Eltern auf der einen Seite, Würde, Privatsphäre und familiäre Nähe auf der anderen Seite. Lesen Sie mehr in unserer aktuellen Ausgabe unseres Newsletters digiDEM Bayern DIGITAL UPDATE.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen!

Kennen Sie schon die digitalen Angebote von digiDEM Bayern für Menschen mit Demenz und deren An- und Zugehörige? Hier geht es zu unseren digitalen Angeboten.

Unser Tipp: Viele Menschen mit Demenz werden daheim in ihrem vertrauten Lebensumfeld gepflegt. Für die pflegenden An- und Zugehörigen bedeutet dies allerdings ein Mehr an Betreuungsaufwand. Denn plötzlich werden für Menschen mit Demenz zum Beispiel Türschwellen zu gefährlichen Stolperfallen oder es können Bilder an der Wand die Desorientierung der Betroffenen verstärken. digiDEM Bayern möchte die pflegenden An- und Zugehörigen entlasten, Maßnahmen zu ihrem eigenen Schutz vorstellen und zur Sicherheit der Betroffenen beitragen. Deshalb kooperieren wir mit der Unfallkasse Nordrhein-Westfalen und stellen gerne deren kostenfreie Online-Plattform „Sicheres Pflegen zu Hause“ zur Verfügung. Nutzen Sie unser digitales Angebot, das sich als praktischer Ratgeber für den Alltag von Menschen mit Demenz und deren pflegenden An- und Zugehörigen versteht. Hier geht’s zum Portal „Sicheres Pflegen zu Hause“.

Zu guter Letzt ist Ihre Meinung gefragt! Gemeinsam mit Ihnen möchten wir die digitalen Angebote von digiDEM Bayern verbessern – konkret unsere Newsletter. Dafür haben wir eine kurze Umfrage vorbereitet und bitten Sie herzlich um Ihre Rückmeldung zu den Newslettern. Die Beantwortung der Fragen dauert circa fünf Minuten und erfolgt anonym. Ihre Antworten können nicht mit Ihrer Person in Verbindung gebracht werden.
Mit Ihrer Bewertung helfen Sie uns bei der Gestaltung unserer zukünftigen Newsletter. Nehmen Sie hier an unserer kurzen Umfrage teil.


Nutzen Sie auch unseren digitalen Fragebogen "digiDEM Bayern DEMAND®" und empfehlen Sie ihn weiter. Er hilft pflegenden An- und Zugehörigen, die eigenen Versorgungsbedarfe zu erkennen, wenn der Pflegebedarf von Menschen mit Demenz steigt. Hier geht's zum Fragebogen "digiDEM Bayern DEMAND®".

Alle Newsletter, die bisher erschienen sind, können Sie auch Nachlesen: Hier gelangen Sie zu unserem Newsletter-Archiv.

Herzliche Grüße
Ihr digiDEM Bayern-Team

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Technologiegestützte Pflege aus der Ferne

Welche Lösungen gibt es für pflegebedürftige ältere Menschen, deren erwachsene Einzelkinder sie zwar gerne pflegen würden, aber weit entfernt oder gar im Ausland leben? Sie wollen Verantwortung übernehmen, können aber oft keine direkte Pflege leisten. Smart-Home-Technologien und Assistenzroboter scheinen auf den ersten Blick eine Lösung zu bieten: Sie versprechen Sicherheit, Gesundheitsüberwachung und sogar Gesellschaft für die Eltern, ohne dass die Kinder …

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Entscheidungen für oder gegen den Einsatz von Technik werden nie rein pragmatisch getroffen werden, sondern beruhen auf komplexen Abwägungen – Schutz und Wohlbefinden der Eltern auf der einen Seite, Würde, Privatsphäre und familiäre Nähe auf der anderen Seite.
Aufruf zur Studienteilnahme:
Das Demenz-Forschungsprojekt digiDEM Bayern zielt darauf ab, die Lebensbedingungen von Menschen mit Gedächtnisbeeinträchtigungen oder Demenz und ihren Angehörigen zu verbessern. Dafür suchen wir weiterhin Teilnehmende in ganz Bayern:
  • Forschungspartner: Als Forschungspartner befragen Sie Betroffene im Verlauf von drei Jahren zu ihrer Versorgungssituation. In Frage kommen zum Beispiel Beratungsstellen, Fachstellen für pflegende Angehörige, Arztpraxen oder Gedächtnisambulanzen. Sie können die Befragungen aber auch als Einzel-Person durchführen. Weitere Informationen finden Sie hier.
  • Betroffene: Sie leiden unter Gedächtnisproblemen oder bemerken dies verstärkt bei einem Angehörigen? In persönlich geführten Befragungen haben Sie die Möglichkeit, Ihre Situation zu schildern. Tragen Sie aktiv dazu bei, die Versorgungssituation nachhaltig zu verbessern. Weitere Informationen gibt es hier.

Über digiDEM Bayern

Das Forschungsprojekt ist eine Kooperation von:
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