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Das sind unsere Topthemen des Monats:


Arm- und Bauchfett als Risikofaktor für Demenz

Demenzrisiko "blauer Dunst"

Wenn Demenz zu Depressionen führt

Ängste rechtzeitig behandeln lassen

Pflege: "Verzeihung" als Bewältigungsstrategie



Titelbild digiDEM Bayern
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Vor wenigen Tagen ging der 12. Kongress der Deutschen Alzheimer Gesellschaft zu Ende. Uns von digiDEM Bayern war es eine große Freude und Ehre, auch 2024 wieder dabei gewesen zu sein. Wir danken allen herzlich, die unser wissenschaftliches Symposium „Wissenschaft & Praxis im Dialog“ verfolgten und sich mit wichtigen Anregungen und Fragen eingebracht haben.

Ob persönlich vor Ort oder digital: Der Dialog mit Ihnen ist uns sehr wichtig. So vielfältig wie die Themen des Kongresses und so facettenreich wie unsere neuen Forschungsergebnisse, die wir auf dem Symposium präsentieren durften, ist auch der neue digiDEM Bayern Science Watch®. In unserer heutigen Ausgabe erwartet Sie ein bunter Strauß an neuesten Forschungserkenntnissen.

Doch zunächst unsere Themen des Monats.

Unter dem Titel Arm- und Bauchfett als Risikofaktor für Demenz stellen wir Ihnen neue Forschungsergebnisse aus China vor. Forschende haben den Zusammenhang zwischen der Körperzusammensetzung und dem Risiko neurodegenerativer Erkrankungen untersucht. Im Mittelpunkt standen dabei nicht nur Maße wie das Körpergewicht, sondern beispielsweise auch wie und wo Fett im Körper verteilt ist, etwa an den Armen und am Bauch.

Wie bedeutend es ist, in jungen Jahren und während der Schwangerschaft nicht zu rauchen, unterstreicht eine neue Studie chinesischer Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen. Mehr darüber lesen Sie in unserem Beitrag Demenzrisiko „blauer Dunst“.

Wenn Demenz zu Depressionen führt – Wie hoch das Risiko ist, nach einer Alzheimer-Diagnose an einer schweren Depression zu erkranken, haben Forschende aus den USA und Schweden untersucht. An der Studie nahmen mehr als vier Millionen Menschen aus Schweden teil.

Angst ist bei älteren Erwachsenen und bei Menschen mit Demenz sehr verbreitet. Doch wer chronische Angst oder neu auftretende Ängste durchlebt, hat auch ein höheres Risiko, an einer Demenz zu erkranken. Besonders stark ausgeprägt ist dieser Zusammenhang bei Menschen unter 70 Jahren. Dies fanden Forschende aus Australien heraus. Erfahren Sie mehr in unserem Beitrag Ängste rechtzeitig behandeln lassen.

Zu guter Letzt möchten wir Sie auf ein ganz besonderes Forschungsergebnis aus Portugal aufmerksam machen. Im Artikel Pflege: "Verzeihung" als Bewältigungsstrategie lesen Sie, wie pflegende An- und Zugehörige von Menschen mit Demenz angesichts der Belastungen die Lebensqualität verbessern können: Wer verzeihen kann, federt Stress ab und verringert die wahrgenommene subjektive Belastung.

Kennen Sie schon die digitalen Angebote von digiDEM Bayern für Menschen mit Demenz und deren An- und Zugehörige? Verschaffen Sie sich hier einen Überblick, nutzen Sie unsere kostenfreien Test- und Informationsangebote und empfehlen Sie sie weiter.

Wir wünschen Ihnen viele neue Erkenntnisse!

Herzliche Grüße
Ihr digiDEM Bayern-Team

Arm- und Bauchfett als Risikofaktor für Demenz

Von neurodegenerativen Erkrankungen, wie zum Beispiel der Alzheimer-Demenz, sind derzeit weltweit mehr 60 Millionen Menschen betroffen. Nun haben Forschende von der Sichuan University in China und vom Karolinska Institutet in Schweden den Zusammenhang zwischen der Körperzusammensetzung (u.a. Körperfett) und dem Risiko neurodegenerativer Erkrankungen untersucht.

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Chinesische Forschende haben den Zusammenhang zwischen dem Körperfett und dem Risiko neurodegenerativer Erkrankungen untersucht.

Demenzrisiko „blauer Dunst“

Zudem konnten die Forschenden einen Zusammenhang herstellen zwischen Rauchen in der Schwangerschaft und dem Risiko, eine Alzheimer-Demenz zu entwickeln.
Wie bedeutend es ist, in jungen Jahren und während der Schwangerschaft nicht zu rauchen, unterstreicht eine neue Studie chinesischer Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen. Wer bereits in der frühen Jugend mit dem Rauchen angefangen hat, entwickelte auch früher eine Demenz. Zudem konnten die Forschenden einen Zusammenhang herstellen zwischen Rauchen in der Schwangerschaft und dem Risiko, eine Alzheimer-Demenz zu entwickeln.

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Wenn Demenz zu Depressionen führt

Wie hoch das Risiko ist, nach einer Alzheimer-Diagnose an einer schweren Depression zu erkranken, haben Forschende aus den USA und Schweden untersucht. An der Studie nahmen mehr als vier Millionen Menschen aus Schweden teil. Ihre Ergebnisse wurden im April 2024 im renommierten Fachmagazin Alzheimer’s & Dementia veröffentlicht.

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Verschlechtern sich bei einer Alzheimer-Demenz die kognitiven Fähigkeiten, kann dies mit dem Auftreten von psychologischen Symptomen wie zum Beispiel einer Depression einhergehen

Ängste rechtzeitig behandeln lassen

Wird die Angst jedoch bewältigt und werden Angstzustände rechtzeitig behandelt, kann dies zu einem geringeren Demenzrisiko führen.
Angst ist bei älteren Erwachsenen und bei Menschen mit Demenz sehr verbreitet. Doch wer chronische Angst oder neu auftretende Ängste durchlebt, hat auch ein höheres Risiko, an einer Demenz zu erkranken. Besonders stark ausgeprägt ist dieser Zusammenhang bei Menschen unter 70 Jahren. Dies fanden Forschende aus Australien heraus.

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Pflege: „Verzeihung“ als Bewältigungsstrategie

Wie pflegende An- und Zugehörige von Menschen mit Demenz Belastungen vermindern und die Lebensqualität verbessern können, zeigt eine Studie aus Portugal. Ein wichtiges Forschungsergebnis: Wer verzeihen kann, baut Stress ab und verringert die wahrgenommene subjektive Belastung.

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Vergebung kann als Bewältigungsstrategie wirken.
Aufruf zur Studienteilnahme:
Das Demenz-Forschungsprojekt digiDEM Bayern zielt darauf ab, die Lebensbedingungen von Menschen mit Gedächtnisbeeinträchtigungen oder Demenz und ihren Angehörigen zu verbessern. Dafür suchen wir weiterhin Teilnehmende in ganz Bayern:
  • Forschungspartner: Als Forschungspartner befragen Sie Betroffene im Verlauf von drei Jahren zu ihrer Versorgungssituation. In Frage kommen zum Beispiel Beratungsstellen, Fachstellen für pflegende Angehörige, Arztpraxen oder Gedächtnisambulanzen. Sie können die Befragungen aber auch als Einzel-Person durchführen. Weitere Informationen finden Sie hier.
  • Betroffene: Sie leiden unter Gedächtnisproblemen oder bemerken dies verstärkt bei einem Angehörigen? In persönlich geführten Befragungen haben Sie die Möglichkeit, Ihre Situation zu schildern. Tragen Sie aktiv dazu bei, die Versorgungssituation nachhaltig zu verbessern. Weitere Informationen gibt es hier.

Über digiDEM Bayern

Das Forschungsprojekt ist eine Kooperation von:
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