logo-digidem-digitales-demenzregister-bayern.jpg
facebook instagram linkedin 

Das sind unsere Topthemen des Monats:

Blut-Biomarker-Tests für die Demenz-Früherkennung

Grauer Star kann Demenzrisiko erhöhen

Demenzdiagnose: Wie hoch ist die Lebenserwartung?

Demenz-Risikofaktor rotes Fleisch

Wirksame Bewältigungsstrategien für Pflegende von Menschen mit Demenz



Titelbild digiDEM Bayern

Liebe Leserin, lieber Leser,

digiDEM Bayern wächst! Deshalb suchen wir in ganz Bayern Forschungspartner und Projektassistenzen. Mit ihnen verfolgen wir unser Ziel, die Lebenssituation von Menschen mit Demenz und deren pflegenden An- und Zugehörigen – insbesondere in den ländlichen Regionen – langfristig zu verbessern. Aus diesem Grund befragen wir Menschen mit leichten kognitiven Beeinträchtigungen (MCI) oder Demenz und ihre pflegenden An- und Zugehörigen zum Krankheitsverlauf und zu ihrer persönlichen Versorgungssituation im häuslichen Umfeld.

Als Teil des digiDEM Bayern-Teams gestalten unsere Projektassistenzen in ihrer jeweiligen Region unter anderem Demenz-Screeningtage, die sich großer Beliebtheit erfreuen. Erfahren Sie hier mehr über die spannenden und verantwortungsvollen Aufgaben.

Der Tätigkeitsschwerpunkt unserer Forschungspartner liegt auf der Erhebung von Forschungsdaten. Diese sind für unser Demenzregister von entscheidender Bedeutung. Hier geht’s zu dem Stellenangebot.

Wenn Sie selbst als Projektassistenz oder als Forschungspartner nicht in Frage kommen, teilen Sie gerne die Ausschreibungen!

In der zweiten Ausgabe unseres digiDEM Bayern Science Watch®-Newsletters im neuen Jahr haben wir für Sie einen bunten Strauß an neuesten Erkenntnissen aus der internationalen Demenzforschung zusammengestellt.

Kognitive Screenings und sogenannte Blut-Biomarker-Tests: Inwiefern werden diese Tests zur Demenz-Früherkennung eigentlich in der Bevölkerung wahrgenommen? Welche Erfahrungen haben ältere Menschen damit gemacht? In einer US-amerikanischen Studie, die im Januar 2025 publiziert wurde, haben Forschende interessante Erkenntnisse zutage gefördert. Lesen Sie in unserem Beitrag Blut-Biomarker-Tests für die Demenz-Früherkennung mehr darüber.

Rauchen, Diabetes Mellitus und zum Beispiel auch Bluthochdruck gehören zu Risikofaktoren für Demenz, die sich beeinflussen lassen. Auch Sehverlust gilt als ein veränderbarer Risikofaktor. Im Beitrag Grauer Star kann Demenzrisiko erhöhen stellen wir Ihnen vor, was Forschende aus den USA nun herausgefunden haben: Ein nachlassendes Sehvermögen und Augenerkrankungen wie Grauer Star und Kurzsichtigkeit sind mit einem erhöhten Risiko für Alzheimer-Demenz und verwandte Demenzerkrankungen verbunden.

Niederländische Forschende haben sich in einer großen Übersichtsarbeit mit zwei zentralen Fragen befasst: Wie hoch ist ab dem Zeitpunkt der Demenzdiagnose die verbleibende Lebenserwartung eines Menschen mit Demenz und wieviel Zeit vergeht von der Diagnosestellung bis zur Aufnahme in ein Pflegeheim? Im Artikel Demenzdiagnose: Wie hoch ist die Lebenserwartung? erfahren Sie die Details.

Wer Schinken oder Speck mag, also verarbeitetes rotes Fleisch, sollte womöglich besser auf seine Ernährung achten: Forschende aus den USA haben einen Zusammenhang zwischen Demenz und rotem verarbeitetem Fleisch nachgewiesen. Über die Studie berichten wir im Artikel Demenz-Risikofaktor rotes Fleisch. Bereits der tägliche Verzehr von geringen Mengen an verarbeitetem rotem Fleisch war einer neuen Studie zufolge mit einem höheren Demenzrisiko und schlechteren kognitiven Fähigkeiten verbunden.

Online per Videokonferenz oder in Präsenz vor Ort: Wie wirksam sind therapeutisch begleitete Unterstützungsprogramme für An- und Zugehörige, die Menschen mit Demenz pflegen? In einer Pilotstudie kamen italienische Forschende zu positiven Ergebnissen, die wir Ihnen im Beitrag Wirksame Bewältigungsstrategien für Pflegende von Menschen mit Demenz vorstellen.

Kennen Sie schon die digitalen Angebote von digiDEM Bayern für Menschen mit Demenz und deren An- und Zugehörige? Verschaffen Sie sich hier einen Überblick, nutzen Sie unsere kostenfreien Test- und Informationsangebote und empfehlen Sie sie weiter.

Wir wünschen Ihnen viele neue Erkenntnisse!

Herzliche Grüße
Ihr digiDEM Bayern-Team

Blut-Biomarker-Tests für die Demenz-Früherkennung

Blut-Biomarker-Tests und kognitive Screenings: Inwiefern werden diese Tests zur Demenz-Früherkennung eigentlich in der Bevölkerung wahrgenommen? Welche Erfahrungen haben ältere Menschen damit gemacht? In einer US-amerikanischen Studie, die im Januar 2025 publiziert wurde, haben Forschende interessante Erkenntnisse zutage gefördert. Wie vertraut US-Bürgerinnen und Bürger im Alter zwischen 65 und 80 Jahren mit Tests zur Früherkennung von Demenz sind und welche Erfahrungen …

Weiterlesen
Die meisten älteren Erwachsenen glaubten, dass kognitive Screenings und Blut-Biomarker-Tests bei der Planung der Gesundheitsversorgung und der medizinischen Entscheidungsfindung in jedem Fall hilfreich sein könnten.

Grauer Star kann Demenzrisiko erhöhen

Rauchen, Diabetes Mellitus und zum Beispiel auch Bluthochdruck gehören zu Risikofaktoren für Demenz, die sich beeinflussen lassen. Auch Sehverlust gilt als ein veränderbarer Risikofaktor. Forschende aus den USA haben nun herausgefunden: Ein nachlassendes Sehvermögen und Augenerkrankungen wie Grauer Star und Kurzsichtigkeit sind mit einem erhöhten Risiko für Alzheimer-Demenz und verwandte Demenzerkrankungen verbunden. Die Forschungsergebnisse legen nahe, dass Grauer Star (Katarakt) …

Weiterlesen
Ein nachlassendes Sehvermögen und Augenerkrankungen wie Grauer Star und Kurzsichtigkeit sind mit einem erhöhten Risiko für Alzheimer-Demenz und verwandte Demenzerkrankungen verbunden.

Demenzdiagnose: Wie hoch ist die Lebenserwartung?

Niederländische Forschenden haben sich in einer großen Übersichtsarbeit mit zwei zentralen Fragen befasst: Wie hoch ist ab dem Zeitpunkt der Demenzdiagnose die verbleibende Lebenserwartung eines Menschen mit Demenz und wieviel Zeit vergeht von der Diagnosestellung bis zur Aufnahme in ein Pflegeheim? Ist die Demenzdiagnose gestellt, stehen die Betroffenen, ihre pflegenden An- und Zugehörigen und auch Pflegefachkräfte oft vor großen Herausforderungen. Wichtig …

Weiterlesen
Eine höhere Bildung war mit einem kürzeren Überleben nach der Diagnose verbunden.

Demenz-Risikofaktor rotes Fleisch

Wer Schinken oder Speck mag, also verarbeitetes rotes Fleisch, sollte womöglich besser auf seine Ernährung achten: Forschende aus den USA haben einen Zusammenhang zwischen Demenz und rotem verarbeitetem Fleisch nachgewiesen. Bereits der tägliche Verzehr von geringen Mengen an verarbeitetem rotem Fleisch war einer neuen Studie zufolge mit einem höheren Demenzrisiko und schlechteren kognitiven Fähigkeiten verbunden. Eine neue Studie aus den …

Weiterlesen
Bereits der tägliche Verzehr von geringen Mengen an verarbeitetem rotem Fleisch war einer neuen Studie zufolge mit einem höheren Demenzrisiko und schlechteren kognitiven Fähigkeiten verbunden.

Wirksame Bewältigungsstrategien für Pflegende von Menschen mit Demenz

Online per Videokonferenz oder in Präsenz vor Ort: Wie wirksam sind therapeutisch begleitete Unterstützungsprogramme für An- und Zugehörige, die Menschen mit Demenz pflegen? In einer Pilotstudie kamen italienische Forschende zu positiven Ergebnissen. Wie geht man mit herausforderndem Verhalten von Menschen mit Demenz um? Wie umfangreich ist das eigene Demenzwissen? Italienische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben erforscht, wie wirksam ein therapeutisches, duales …

Weiterlesen
Psychoedukative Interventionen tragen zur Entwicklung von effektiven Bewältigungsstrategien bei, um die Belastung der Pflegekräfte zu verringern.
Aufruf zur Studienteilnahme:
Das Demenz-Forschungsprojekt digiDEM Bayern zielt darauf ab, die Lebensbedingungen von Menschen mit Gedächtnisbeeinträchtigungen oder Demenz und ihren Angehörigen zu verbessern. Dafür suchen wir weiterhin Teilnehmende in ganz Bayern:
  • Forschungspartner: Als Forschungspartner befragen Sie Betroffene im Verlauf von drei Jahren zu ihrer Versorgungssituation. In Frage kommen zum Beispiel Beratungsstellen, Fachstellen für pflegende Angehörige, Arztpraxen oder Gedächtnisambulanzen. Sie können die Befragungen aber auch als Einzel-Person durchführen. Weitere Informationen finden Sie hier.
  • Betroffene: Sie leiden unter Gedächtnisproblemen oder bemerken dies verstärkt bei einem Angehörigen? In persönlich geführten Befragungen haben Sie die Möglichkeit, Ihre Situation zu schildern. Tragen Sie aktiv dazu bei, die Versorgungssituation nachhaltig zu verbessern. Weitere Informationen gibt es hier.

Über digiDEM Bayern

Das Forschungsprojekt ist eine Kooperation von:
FAU_MedFak_H_RGB_blue
neu_medical-valley-450x300
UKER.svg_-1030x258-1-e1570533448599
Logo der Bayerischen Demenzstrategie