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Schwerpunkt des Monats:
"Einsamkeit & Demenz"
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Einsamkeit als Risikofaktor für Demenz
Soziales Engagement senkt Demenzrisiko
Internet-Training gegen das Alleinsein
Digitale Technologien gegen Einsamkeit
Die Lebenszufriedenheit steigern
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Liebe Leserin, lieber Leser,
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manche Menschen mögen es, die Ruhe und „Einsamkeit der Natur“ zu genießen und mit sich selbst allein zu sein. Sie erleben dies als positiv. Anders ist es bei Menschen, die ungewollt allein sind und das Gefühl der Einsamkeit verspüren. „Einsamkeit ist ein Thema in Deutschland“, heißt es in dem für Deutschland repräsentativen „Einsamkeitsbericht 2024“ der Techniker Krankenkasse (TK). Demnach kennt die Mehrheit der Deutschen das Gefühl der Einsamkeit. Rund 60 Prozent der Befragten ab 18 Jahren haben angegeben, in ihrem privaten Umfeld häufig, manchmal oder selten Einsamkeit zu empfinden.
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In dem Report heißt es weiter: „Sind Menschen über längere Zeit einsam, kann dies negative Folgen für die Gesundheit haben.“ Einsamkeit kann mitunter zur Entwicklung einer Demenz führen. Was unter dem subjektiv empfundenen Zustand von Einsamkeit zu verstehen ist, hat die Wissenschaft definiert. Einsamkeit beschreibt demnach die Diskrepanz zwischen den Erwartungen und Wünschen, die eine Person an ihre sozialen Beziehungen hat, und dem, was Realität ist und wie sich die Beziehungen tatsächlich gestalten.
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Einsamkeit darf aber nicht mit sozialer Isolation verwechselt werden. Denn soziale Isolation bedeutet, keine oder nur wenige soziale Kontakte und Bindungen zu anderen Menschen zu haben und nur in begrenztem Umfang in das soziale Umfeld, zum Beispiel aus Familie, Freunden oder Nachbarn, integriert zu sein. Wer einsam ist, muss aber nicht zugleich sozial isoliert sein und umgekehrt führt soziale Isolation nicht zwangsläufig zu Einsamkeit.
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Für die erste Ausgabe unseres digiDEM Bayern Science Watch®-Newsletters im neuen Jahr haben wir den Schwerpunkt „Einsamkeit & Demenz“ gewählt.
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In unserem ersten Beitrag Einsamkeit als Risikofaktor für Demenz möchten wir Ihnen einen Einstieg in das Thema bieten. Einsamkeit und soziale Isolation sind Risikofaktoren für die Entwicklung einer Demenz. Dies haben internationale Wissenschaftler in drei Studien gezeigt. So kann Einsamkeit zu einem um fast 60 Prozent erhöhten Demenzrisiko führen.
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Wie man gegen Einsamkeit angehen kann, zeigt unser Artikel Soziales Engagement senkt Demenzrisiko. Wer sich sozial engagiert und gut vernetzt ist, kann das Demenzrisiko senken. Forschende aus Australien verstehen dabei das allgemeine Konzept des sozialen Engagements als gesundheitsfördernde Aktivität, „die in unserer Gesellschaft gefördert werden sollte.“
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Wie lässt sich – wissenschaftlich belegt – die Einsamkeit von Seniorinnen und Senioren bekämpfen? Eine Übersichtsarbeit von Forschenden aus den USA liefert wertvolle Hinweise unter anderem für Politiker, damit entsprechende Programme und Unterstützungsleistungen flexibel bereitgestellt werden können. Mehr dazu erfahren Sie im Beitrag Internet-Training gegen das Alleinsein.
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Digitale Technologien sind längst weit verbreitet und erreichen die unterschiedlichsten Nutzergruppen. Inwiefern digitale Technologien dazu beitragen können, soziale Isolation und Einsamkeit bei Menschen mit Demenz zu verhindern, ist kaum oder wenig erforscht. Wir stellen im Artikel Digitale Technologien gegen Einsamkeit zwei Studien vor, die Licht ins Dunkel bringen.
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Die Lebenszufriedenheit steigern – unter diesem Titel befassen wir uns mit diesem nicht minder wichtigen Aspekt. Wie wirken sich Einsamkeit und soziale Isolation auf die Lebenszufriedenheit von Menschen mit Demenz und ihren Ehepartnern aus? Und in welchem Ausmaß beeinflusst Einsamkeit oder soziale Isolation die Lebenszufriedenheit des jeweils anderen? Über diese Erfahrungen berichtet eine Studie aus Großbritannien.
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Kennen Sie schon die digitalen Angebote von digiDEM Bayern für Menschen mit Demenz und deren An- und Zugehörige? Verschaffen Sie sich hier einen Überblick, nutzen Sie unsere kostenfreien Test- und Informationsangebote und empfehlen Sie sie weiter.
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Wir wünschen Ihnen viele neue Erkenntnisse!
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Herzliche Grüße Ihr digiDEM Bayern-Team
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Einsamkeit als Risikofaktor für Demenz
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Einsamkeit und soziale Isolation sind Risikofaktoren für die Entwicklung einer Demenz. Dies haben internationale Wissenschaftler in drei Studien gezeigt. So kann Einsamkeit zu einem um fast 60 Prozent erhöhten Demenzrisiko führen. Manche Menschen lieben es, von Zeit zu Zeit allein mit sich selbst zu sein. Ist Einsamkeit aber nicht bewusst gewählt oder fühlen sich Menschen sozial isoliert, kann dies krank …
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Soziales Engagement senkt Demenzrisiko
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Wer sich sozial engagiert und gut vernetzt ist, kann das Demenzrisiko senken. Forschende aus Australien verstehen dabei das allgemeine Konzept des sozialen Engagements als gesundheitsfördernde Aktivität, „die in unserer Gesellschaft gefördert werden sollte.“ Über viele Jahre hinweg konzentrierten sich Forschende darauf, neue Medikamente und Therapien zu entwickeln, die das Fortschreiten einer Demenz verzögern oder stoppen können. Da sich viele Alzheimer-Medikamente …
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Internet-Training gegen das Alleinsein
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Wie lässt sich – wissenschaftlich belegt – die Einsamkeit von Seniorinnen und Senioren bekämpfen? Eine Übersichtsarbeit von Forschenden aus den USA liefert wertvolle Hinweise unter anderem für Politiker, damit entsprechende Programme und Unterstützungsleistungen flexibel bereitgestellt werden können. Während der COVID-19-Pandemie hat das Thema „Einsamkeit von Seniorinnen und Senioren“ viel Aufmerksamkeit erfahren, besonders bei politischen Entscheidungsträgern sowie Leistungserbringern und Kostenträgern wie …
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Digitale Technologien gegen Einsamkeit
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Digitale Technologien sind längst weit verbreitet und erreichen die unterschiedlichsten Nutzergruppen. Inwiefern digitale Technologien dazu beitragen können, soziale Isolation und Einsamkeit bei Menschen mit Demenz zu verhindern, ist kaum oder wenig erforscht. Wir stellen zwei Studien vor, die Licht ins Dunkel bringen. Der Appell von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Großbritannien und den Niederlanden ist deutlich: „Es ist an der Zeit zu erforschen, …
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Die Lebenszufriedenheit steigern
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Wie wirken sich Einsamkeit und soziale Isolation auf die Lebenszufriedenheit von Menschen mit Demenz und ihren Ehepartnern aus? Und in welchem Ausmaß beeinflusst Einsamkeit oder soziale Isolation die Lebenszufriedenheit des jeweils anderen? Über diese Erfahrungen berichtet eine Studie aus Großbritannien. Wie Menschen mit Demenz und ihre pflegenden An- und Zugehörigen gehörigen Einsamkeit oder soziale Isolation persönlich erleben, wurde zwar bereits …
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Aufruf zur Studienteilnahme:
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Das Demenz-Forschungsprojekt digiDEM Bayern zielt darauf ab, die Lebensbedingungen von Menschen mit Gedächtnisbeeinträchtigungen oder Demenz und ihren Angehörigen zu verbessern. Dafür suchen wir weiterhin Teilnehmende in ganz Bayern:
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- Forschungspartner: Als Forschungspartner befragen Sie Betroffene im Verlauf von drei Jahren zu ihrer Versorgungssituation. In Frage kommen zum Beispiel Beratungsstellen, Fachstellen für pflegende Angehörige, Arztpraxen oder Gedächtnisambulanzen. Sie können die Befragungen aber auch als Einzel-Person durchführen. Weitere Informationen finden Sie hier.
- Betroffene: Sie leiden unter Gedächtnisproblemen oder bemerken dies verstärkt bei einem Angehörigen? In persönlich geführten Befragungen haben Sie die Möglichkeit, Ihre Situation zu schildern. Tragen Sie aktiv dazu bei, die Versorgungssituation nachhaltig zu verbessern. Weitere Informationen gibt es hier.
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Über digiDEM Bayern
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Das Forschungsprojekt ist eine Kooperation von:
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