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Schwerpunkt des Monats:

Stürze bei Menschen mit Demenz

Stürze als Anzeichen einer Demenz

Wertvolle Einblicke durch Analyse des Gehens

Mehr Stürze bei Menschen mit Alzheimer-Demenz

Wie Sturzprävention gelingen kann



Titelbild digiDEM Bayern
Liebe Leserin, lieber Leser,

Menschen mit Demenz ein würdevolles Leben zu ermöglichen, sie zu pflegen und ihnen ungeteilte Aufmerksamkeit zu schenken, gehört zu den großen Aufgaben unserer Gesellschaft. Dies bedeutet, die Betroffenen auch zu schützen, wo immer es nötig ist. Eine Gefahr, die im Alter oft lauert, sind Stürze. Deshalb möchten wir Sie in unserem digiDEM Bayern Science Watch®-Newsletter über das Schwerpunktthema „Stürze bei Menschen mit Demenz“ informieren.

In unserem ersten Beitrag wechselt die Perspektive. Wie hoch ist das Risiko eines älteren Menschen, nach einem Sturz eine Demenz zu entwickeln? Forschende aus den USA fanden heraus: Bei 10,6 Prozent der Patientinnen und Patienten, die wegen eines Sturzes behandelt wurden, wurde innerhalb eines Jahres eine Demenz diagnostiziert. Erfahren Sie mehr in Stürze als Anzeichen einer Demenz.

Mit den Jahren kommt es bei Seniorinnen und Senioren häufig zu Einschränkungen beim Gehen. Diese Einschränkungen können auf Erkrankungen hinweisen, die zunächst nicht mit Gangstörungen in Verbindung gebracht werden. In unserem Artikel Wertvolle Einblicke durch Analyse des Gehens stellen wir Ihnen eine neue Studie von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Frankreich und Kanada vor. Sie haben bestätigt, dass die Gangleistung „wertvolle Einblicke“ in die kognitiven Funktionen älterer Menschen liefern und zur Erkennung kognitiver Beeinträchtigungen beitragen kann.

Menschen mit Alzheimer-Demenz stürzen häufiger als ihre kognitiv gesunden Mitmenschen. Diese Erkenntnis haben Forschende aus den USA mit Hilfe einer großen Übersichtsarbeit untermauert. Darin fassten sie Daten zur Häufigkeit und Anzahl von Stürzen, die Wiederholungsrate von Stürzen und die Anzahl der Stürze, die Verletzungen hervorriefen, zusammen. Unter dem Titel Mehr Stürze bei Menschen mit Alzheimer-Demenz erfahren Sie mehr darüber.

Welche Faktoren stehen in Zusammenhang damit, wenn Menschen mit Demenz stürzen? Dies haben Forschende aus China untersucht. Ihre Erkenntnisse liefern klare Hinweise darauf, auf welche Merkmale bei Menschen mit kognitiven Einschränkungen im Rahmen der Sturzprävention geachtet werden sollte. Wie Sturzprävention gelingen kann lautet die Überschrift unseres letzten Beitrags.

In wenigen Tagen beginnt die Vorweihnachtszeit. Haben Sie schon einen Adventskalender? Ab dem 1. Advent darf wieder jeden Tag ein Türchen geöffnet werden. Gestalten Sie doch einmal einen ganz persönlichen ideellen Kalender – mit eigenen Gedanken, guten Wünschen und fröhlichen Ideen für sich selbst und Menschen mit Demenz, die Sie pflegen.

Kennen Sie schon die digitalen Angebote von digiDEM Bayern für Menschen mit Demenz und deren An- und Zugehörige? Verschaffen Sie sich hier einen Überblick, nutzen Sie unsere kostenfreien Test- und Informationsangebote und empfehlen Sie sie weiter.

Wir wünschen Ihnen viele neue Erkenntnisse!

Herzliche Grüße
Ihr digiDEM Bayern-Team

Stürze als Anzeichen einer Demenz

Wie hoch ist das Risiko eines älteren Menschen, nach einem Sturz eine Demenz zu entwickeln? Forschende aus den USA fanden heraus: Bei 10,6 Prozent der Patientinnen und Patienten, die wegen eines Sturzes behandelt wurden, wurde innerhalb eines Jahres eine Demenz diagnostiziert. Vorangegangene Studien haben bereits einen Zusammenhang zwischen leichten kognitiven Beeinträchtigungen, die eine Vorstufe der Alzheimer-Krankheit und verwandter Demenzerkrankungen sein …

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Forschende aus den USA fanden heraus: Bei 10,6 Prozent der Patientinnen und Patienten, die wegen eines Sturzes behandelt wurden, wurde innerhalb eines Jahres eine Demenz diagnostiziert.

Wertvolle Einblicke durch Analyse des Gehens

Mit den Jahren kommt es bei Seniorinnen und Senioren häufig zu Einschränkungen beim Gehen. Diese Einschränkungen können auf Erkrankungen hinweisen, die zunächst nicht mit Gangstörungen in Verbindung gebracht werden. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und Frankreich und Kanada haben nun bestätigt, dass die Gangleistung „wertvolle Einblicke“ in die kognitiven Funktionen älterer Menschen liefern und zur Erkennung kognitiver Beeinträchtigungen beitragen kann. Das Ziel …

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Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und Frankreich und Kanada haben nun bestätigt, dass die Gangleistung „wertvolle Einblicke“ in die kognitiven Funktionen älterer Menschen liefern und zur Erkennung kognitiver Beeinträchtigungen beitragen kann.

Mehr Stürze bei Menschen mit Alzheimer-Demenz

Menschen mit Alzheimer-Demenz stürzen häufiger als ihre kognitiv gesunden Mitmenschen. Diese Erkenntnis haben nun Forschende aus den USA mit Hilfe einer großen Übersichtsarbeit untermauert. Darin fassten sie Daten zur Häufigkeit und Anzahl von Stürzen, die Wiederholungsrate von Stürzen und die Anzahl der Stürze, die Verletzungen hervorriefen, zusammen. Verletzten sich ältere Menschen, so sind Stürze die häufigste Ursache. Dass die Alzheimer-Demenz das …

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Diese Erkenntnis haben nun Forschende aus den USA mit Hilfe einer großen Übersichtsarbeit untermauert.

Wie Sturzprävention gelingen kann

Welche Faktoren stehen in Zusammenhang damit, wenn Menschen mit Demenz stürzen? Dies haben Forschende aus China untersucht. Ihre Erkenntnisse liefern klare Hinweise darauf, auf welche Merkmale bei Menschen mit kognitiven Einschränkungen im Rahmen der Sturzprävention geachtet werden sollte. Zwar gibt es zahlreiche Studien, die die Risikofaktoren für Stürze bei älteren Erwachsenen untersuchten. Doch blieb „die Erforschung dieser Faktoren speziell für …

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Ein erhöhtes Sturzrisiko lag auch dann vor, wenn Menschen mit Demenz an chronischen Krankheiten litten, Gelenkproblemen beklagten und Windeln verwendeten.
Aufruf zur Studienteilnahme:
Das Demenz-Forschungsprojekt digiDEM Bayern zielt darauf ab, die Lebensbedingungen von Menschen mit Gedächtnisbeeinträchtigungen oder Demenz und ihren Angehörigen zu verbessern. Dafür suchen wir weiterhin Teilnehmende in ganz Bayern:
  • Forschungspartner: Als Forschungspartner befragen Sie Betroffene im Verlauf von drei Jahren zu ihrer Versorgungssituation. In Frage kommen zum Beispiel Beratungsstellen, Fachstellen für pflegende Angehörige, Arztpraxen oder Gedächtnisambulanzen. Sie können die Befragungen aber auch als Einzel-Person durchführen. Weitere Informationen finden Sie hier.
  • Betroffene: Sie leiden unter Gedächtnisproblemen oder bemerken dies verstärkt bei einem Angehörigen? In persönlich geführten Befragungen haben Sie die Möglichkeit, Ihre Situation zu schildern. Tragen Sie aktiv dazu bei, die Versorgungssituation nachhaltig zu verbessern. Weitere Informationen gibt es hier.

Über digiDEM Bayern

Das Forschungsprojekt ist eine Kooperation von:
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