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digiDEM Bayern Science Watch
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Liebe Leserin, lieber Leser,
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mit dem Fortschreiten einer Demenz steigt auch der Pflegebedarf. Für die pflegenden An- und Zugehörigen erhöht sich der Aufwand teils gewaltig und bedeutet oft eine Herausforderung.
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Gerade dann, wenn als Folge der Demenz sogenannte verhaltensbezogene und psychologische Symptome auftreten wie zum Beispiel Halluzinationen, Euphorie, Reizbarkeit, Apathie, Depression und Angst. Sowohl für Menschen mit Demenz als auch ihre pflegenden An- und Zugehörigen bedeuten verhaltensbezogene und psychologische Symptome oft einen großen Kraftaufwand und ein Leben an Belastungsgrenzen.
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Doch wie häufig treten diese Demenzsymptome eigentlich auf? Wie und mit welchen Therapien lassen sie sich behandeln oder sogar verringern? Wie kann eine bessere Lebensqualität erreicht werden? In unserem Oktober-Newsletter Menschen befassen wir uns als Schwerpunkt mit BPSD. Die Abkürzung stammt aus dem Englischen und steht für „Behavioural and Psychological Symptomes“, also verhaltensbezogene und psychologische Symptome bei Demenz.
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Wie bewährt hat digiDEM Bayern dazu internationale Studien gesichtet, auf ihre wissenschaftliche Qualität und Seriosität geprüft und zusammengestellt. Am Ende eines jeden Beitrags finden Sie immer einen „Tipp für die Praxis“.
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In unserem ersten Beitrag Herausforderndes Verhalten bei Demenz? möchten wir Sie auf einen kleinen, aber feinen Unterschied beim Sprechen über Demenz aufmerksam machen und bestimmte Begrifflichkeiten erläutern.
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Dass Demenzsymptome unterschiedlich stark verbreitet sind, haben Wissenschaftler*innen aus Südkorea nachgewiesen. In ihrer Untersuchung haben sie auch die Art und den Schweregrad einer Demenz berücksichtigt.
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Musiktherapie und einige Techniken des Verhaltensmanagements haben das Potential, verhaltensbezogene und psychologische Symptome bei Demenz zu verringern. Mehr dazu lesen Sie im Beitrag Psychosoziale Therapien als Alternative.
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Forschende aus China haben nachgewiesen: Nicht-medikamentöse Therapien können verhaltensbezogene und psychologische Symptome (BPSD) bei Menschen mit Demenz reduzieren – und die negativen Reaktionen der pflegenden An- und Zugehörigen auf die Symptome verbessern. Details erfahren Sie unter der Überschrift Verhaltensbezogene und psychologische Symptome wirksam reduzieren.
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Im Beitrag Höheres Sterblichkeitsrisiko bei schweren Symptomen Je schwerer die verhaltensbezogenen und psychologischen Symptome (BPSD) bei Menschen mit Demenz sind, desto mehr steigt das Sterblichkeitsrisiko an – insbesondere bei Menschen mit mittelschwerer und schwerer Demenz.
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Häusliche Ergotherapie steigert Lebensqualität – zu diesem Ergebnis kam eine Übersichtsarbeit, in der Studien unter anderem aus Deutschland, Australien, den Niederlanden, Hongkong und Brasilien ausgewertet wurden.
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Worin liegt eigentlich die Natur des herausfordernden Verhaltens bei Demenz in familiären Umgebungen? Warum können manche pflegende An- und Zugehörige nicht mit verhaltensbezogenen und psychologischen Symptomen (BPSD) umgehen? Darum geht es in unserem letzten Beitrag Die Bedürfnisse der An- und Zugehörigen verstehen.
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Wir wünschen Ihnen viele neue Erkenntnisse beim Lesen unseres Newsletters!
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„Herausforderndes Verhalten“ bei Demenz?
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Oft ist die Rede von „herausforderndem Verhalten“ bei Menschen mit Demenz und von sogenannten verhaltensbezogenen und psychologischen Symptomen. Wir erklären, was sich hinter den Begriffen verbirgt. BPSD ist die Abkürzung für „Behavioural and Psychological Symptomes“. Der englischsprachige Fachbegriff hat sich in der Fachwelt längst durchgesetzt. Im Deutschen sind damit die sogenannten verhaltensbezogenen und psychologischen Symptome gemeint, die bei Menschen mit …
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Demenzsymptome unterschiedlich stark verbreitet
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Wie verbreitet unterschiedliche Demenzsymptome wie Euphorie, Apathie, oder Reizbarkeit sind, haben Wissenschaftler*innen aus Südkorea erforscht. In ihrer Untersuchung haben sie auch die Art und den Schweregrad einer Demenz berücksichtigt. Euphorie, Apathie, Aggressivität oder Reizbarkeit: Die verhaltensbezogenen und psychologischen Demenzsymptome (englisch für „Behavioural and Psychological Symptomes“, BPSD) sind vielfältig. Wissenschaftler*innen aus Südkorea sind in einer Übersichtsarbeit der Frage nachgegangen, welche dieser …
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Psychosoziale Therapien als Alternative
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Musiktherapie und einige Techniken des Verhaltensmanagements haben das Potential, verhaltensbezogene und psychologische Symptome bei Demenz zu verringern. Dies ist eines der Ergebnisse einer Studie über den Vergleich von psychosozialen Therapien als alternative Behandlungsmöglichkeiten. Arzneimittel, die verhaltensbezogene und psychologische Symptome bei Demenz (englisch für „Behavioural and Psychological Symptomes“, BPSD) eindämmen sollen, können zu Nebenwirkungen führen wie etwa einem erhöhten Sturzrisiko, Knochenbrüchen …
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Verhaltensbezogene und psychologische Symptome wirksam reduzieren
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Forschende aus China haben in einer Übersichtsarbeit nachgewiesen: Nicht-medikamentöse Therapien können verhaltensbezogene und psychologische Symptome (BPSD) bei Menschen mit Demenz reduzieren – und die negativen Reaktionen der pflegenden An- und Zugehörigen auf die Symptome verbessern. Nicht nur auf die Gesundheit von Menschen mit Demenz wirken sich die verhaltensbezogenen und psychologischen Symptome einer Demenz (englisch für „Behavioural and Psychological Symptomes“, BPSD) …
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Höheres Sterblichkeitsrisiko bei schweren Symptomen
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Je schwerer die verhaltensbezogenen und psychologischen Symptome (BPSD) bei Menschen mit Demenz sind, desto mehr steigt das Sterblichkeitsrisiko an – insbesondere bei Menschen mit mittelschwerer und schwerer Demenz. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler*innen der Lund Universität in Schweden. Mit ihrer Studie aus dem Jahr 2020 unterstreichen die Forschenden aus Schweden die Bedeutung einer „angemessenen Behandlung“ von verhaltensbezogenen und psychologischen Symptomen …
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Häusliche Ergotherapie steigert Lebensqualität
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Häusliche Ergotherapie kann dazu beitragen, die Lebensqualität von Menschen mit Demenz sowie von pflegenden An- und zugehörigen zu verbessern. Zu diesem Ergebnis kam eine Übersichtsarbeit, in der Studien unter anderem aus Deutschland, Australien, den Niederlanden, Hongkong und Brasilien ausgewertet wurden. Anziehen, Körperpflege betreiben oder etwas essen und trinken: Menschen mit Demenz haben oft Schwierigkeiten im Umgang mit den sogenannten Aktivitäten …
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Die Bedürfnisse der An- und Zugehörigen verstehen
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Worin liegt eigentlich die Natur des herausfordernden Verhaltens bei Demenz in familiären Umgebungen? Warum können manche pflegende An- und Zugehörige nicht mit verhaltensbezogenen und psychologischen Symptomen (BPSD) umgehen? Eine britische Studie beantwortet viele wichtige Fragen. Bis zu 90 Prozent der Menschen mit Demenz sind zum Beispiel von Unruhe, wiederholtem Rufen, Schlafstörungen, Umherirren und Apathie betroffen. Manche der pflegenden An- und …
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Aufruf zur Studienteilnahme:
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Das Demenz-Forschungsprojekt digiDEM Bayern zielt darauf ab, die Lebensbedingungen von Menschen mit Gedächtnisbeeinträchtigungen oder Demenz und ihren Angehörigen zu verbessern. Dafür suchen wir weiterhin Teilnehmende in ganz Bayern:
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- Forschungspartner: Als Forschungspartner befragen Sie Betroffene im Verlauf von drei Jahren zu ihrer Versorgungssituation. In Frage kommen zum Beispiel Beratungsstellen, Fachstellen für pflegende Angehörige, Arztpraxen oder Gedächtnisambulanzen. Sie können die Befragungen aber auch als Einzel-Person durchführen. Weitere Informationen finden Sie hier.
- Betroffene: Sie leiden unter Gedächtnisproblemen oder bemerken dies verstärkt bei einem Angehörigen? In persönlich geführten Befragungen haben Sie die Möglichkeit, Ihre Situation zu schildern. Tragen Sie aktiv dazu bei, die Versorgungssituation nachhaltig zu verbessern. Weitere Informationen gibt es hier.
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Über digiDEM Bayern
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Das Forschungsprojekt ist eine Kooperation von:
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