|
|
|
|
Psychosoziale Interventionen
in der Demenzbehandlung
digiDEM Bayern-Sonderreihe zur
Bayerischen Demenzwoche 2023
Heute in Teil 16: NAMASTE-THERAPIE
bei DEMENZ
|
|
|
|
|
|
|
|
Liebe Leserin, lieber Leser,
|
in unserer Sonderreihe anlässlich der Bayerischen Demenzwoche 2023 stellen wir Ihnen heute eine weitere psychosoziale Intervention in der Demenzbehandlung vor.
|
Wir wünschen Ihnen viele neue Erkenntnisse beim Lesen!
|
|
Namaste-Therapie bei Demenz
|
|
Was ist Namaste-Therapie?
|
Diese Therapie zielt darauf ab, körperliche, sensorische und emotionale Bedürfnisse von Menschen mit Demenz zu erfüllen und gehört somit zu den multisensorischen Therapieformen. Sie wird als regelmäßige Gruppenintervention durchgeführt, wobei jede teilnehmende Person eine individuelle Betreuung erhält. Neben dem Fokus auf sensorische Stimulation werden auch persönliche Interessen und Bedarfe bei der Beschäftigung berücksichtigt. Mittels der Namaste-Therapie soll soziale Isolation von Menschen mit Demenz verringert und die Lebensqualität verbessert werden.
|
|
Für wen eignet sich die Namaste-Therapie?
|
Die Namaste-Therapie ist insbesondere für Menschen mit fortgeschrittener Demenz in der stationären Langzeitpflege geeignet. Neuste Untersuchung zeigen jedoch, dass die Namaste-Therapie auch im ambulanten Umfeld erfolgen kann.
|
|
Welche wissenschaftlichen Belege gibt es für die Wirksamkeit der Namaste-Therapie?
|
Es gibt erste Hinweise, dass die Namaste-Therapie die soziale Interaktion verbessert und verhaltensbedingte und psychologische Symptome vermindert. Zur Namaste-Therapie gibt es als spezifische Unterform der sogenannten multisensorischen Therapie bislang wenige wissenschaftliche Studien.
|
|
1. Froggatt K, Best A, Bunn F, Burnside G, Coast J, Dunleavy L, et al. (2020).
|
|
A group intervention to improve quality of life for people with advanced dementia living in care homes: the Namaste feasibility cluster RCT. Health Technol Assess ;24(6)
|
|
Weblink zur Veröffentlichung:
|
|
2. Bunn F, Lynch J, Goodman C, Sharpe R, Walshe C, Preston N, Froggatt K (2018). Improving living and dying for people with advanced dementia living in care homes: a realist review of Namaste care and other multisensory interventions. BMC Geriatrics, 18, 1-15.
|
|
Weblink zur Veröffentlichung:
|
|
|
|
|
|
|
Aufruf zur Studienteilnahme:
|
Das Demenz-Forschungsprojekt digiDEM Bayern zielt darauf ab, die Lebensbedingungen von Menschen mit Gedächtnisbeeinträchtigungen oder Demenz und ihren Angehörigen zu verbessern. Dafür suchen wir weiterhin Teilnehmende in ganz Bayern:
|
- Forschungspartner: Als Forschungspartner befragen Sie Betroffene im Verlauf von drei Jahren zu ihrer Versorgungssituation. In Frage kommen zum Beispiel Beratungsstellen, Fachstellen für pflegende Angehörige, Arztpraxen oder Gedächtnisambulanzen. Sie können die Befragungen aber auch als Einzel-Person durchführen. Weitere Informationen finden Sie hier.
- Betroffene: Sie leiden unter Gedächtnisproblemen oder bemerken dies verstärkt bei einem Angehörigen? In persönlich geführten Befragungen haben Sie die Möglichkeit, Ihre Situation zu schildern. Tragen Sie aktiv dazu bei, die Versorgungssituation nachhaltig zu verbessern. Weitere Informationen gibt es hier.
|
|
Über digiDEM Bayern
|
Das Forschungsprojekt ist eine Kooperation von:
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|