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Psychosoziale Interventionen
in der Demenzbehandlung
digiDEM Bayern-Sonderreihe zur
Bayerischen Demenzwoche 2023
Heute in Teil 15: TANZTHERAPIE bei DEMENZ
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Liebe Leserin, lieber Leser,
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in unserer Sonderreihe anlässlich der Bayerischen Demenzwoche 2023 stellen wir Ihnen heute eine weitere psychosoziale Intervention in der Demenzbehandlung vor.
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Wir wünschen Ihnen viele neue Erkenntnisse beim Lesen!
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Tanztherapie ist eine Gruppe von Therapien und Aktivitäten, die alle Arten von Tänzen beinhalten, die Menschen mit Demenz helfen, sich besser zu fühlen. Die Tanztherapie erfordert einen professionell qualifizierten Therapeuten, der sie leitet. Der therapeutische Tanz hingegen benötigt keinen geschulten Therapeuten. Die Therapie findet in der Regel in einem sozialen Umfeld mit anderen Menschen statt, kann aber auch zwischen einem Paar zu Hause oder allein durchgeführt werden.
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Für wen eignet sich die Tanztherapie?
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Tanztherapie eignet sich für alle, die sich gerne zu Musik bewegen. Wer von Demenz betroffen ist, kann bei diesen Aktivitäten gleichzeitig sich selbst, seine Familie und sein weiteres soziales Umfeld miteinbeziehen. Tanzerfahrung oder Vorkenntnisse beim Tanzen sind nicht notwendig.
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Welche wissenschaftlichen Belege gibt es für die Wirksamkeit der Tanztherapie?
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Die Ergebnisse der Übersichtsarbeit (englisch: Systematic Review) bestätigen die positive Wirkung der Tanztherapie auf die kognitiven Funktionen, die körperliche Befindlichkeit und die Lebensqualität von Menschen mit Alzheimer-Krankheit.
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Ruiz-Muelle A, López-Rodríguez MM (2019). Dance for People with Alzheimer's Disease: A Systematic Review. Curr Alzheimer Res, 16 (19): 919.933.
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Aufruf zur Studienteilnahme:
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Das Demenz-Forschungsprojekt digiDEM Bayern zielt darauf ab, die Lebensbedingungen von Menschen mit Gedächtnisbeeinträchtigungen oder Demenz und ihren Angehörigen zu verbessern. Dafür suchen wir weiterhin Teilnehmende in ganz Bayern:
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- Forschungspartner: Als Forschungspartner befragen Sie Betroffene im Verlauf von drei Jahren zu ihrer Versorgungssituation. In Frage kommen zum Beispiel Beratungsstellen, Fachstellen für pflegende Angehörige, Arztpraxen oder Gedächtnisambulanzen. Sie können die Befragungen aber auch als Einzel-Person durchführen. Weitere Informationen finden Sie hier.
- Betroffene: Sie leiden unter Gedächtnisproblemen oder bemerken dies verstärkt bei einem Angehörigen? In persönlich geführten Befragungen haben Sie die Möglichkeit, Ihre Situation zu schildern. Tragen Sie aktiv dazu bei, die Versorgungssituation nachhaltig zu verbessern. Weitere Informationen gibt es hier.
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Über digiDEM Bayern
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Das Forschungsprojekt ist eine Kooperation von:
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