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Psychosoziale Interventionen
in der Demenzbehandlung
digiDEM Bayern-Sonderreihe zur
Bayerischen Demenzwoche 2023
Heute in Teil 12: MASSAGE UND BERÜHRUNG
bei DEMENZ
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Liebe Leserin, lieber Leser,
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in unserer Sonderreihe anlässlich der Bayerischen Demenzwoche 2023 stellen wir Ihnen heute eine weitere psychosoziale Intervention in der Demenzbehandlung vor.
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Wir wünschen Ihnen viele neue Erkenntnisse beim Lesen!
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Massage und Berührung bei Demenz
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von Michael Zeiler, M. Sc.
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Manuelle Massagen sind Techniken, die als Reiben, Streichen oder Drücken an verschiedenen Körperteilen wie Händen, Füßen oder Rücken angewendet werden. Die betroffenen Regionen werden dabei direkt mit der Hand massiert (siehe Referenz 1). Massagen sollen bei Menschen mit Demenz Entspannung herbeiführen oder auch Beschwerden lindern. Sie wirken auf die Haut und je nach Ort und Druck ebenso auf das Gefäß-, Muskel- und Nervensystem.
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Für wen eignen sich Massagen?
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Manuelle Massagen können nahezu für jede Person geeignet sein. Sie können die Muskulatur lockern, zur Schmerzlinderung und zum Stressabbau beitragen oder den Stoffwechsel sowie bestimmte Organe und das Nervensystem positiv beeinflussen. Gerade für Menschen mit Demenz und ihre pflegenden Angehörigen ergeben sich hier positive Wirkungen.
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Welche wissenschaftlichen Belege gibt es für die Wirksamkeit von Massagen?
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Die Ergebnisse der systematischen Übersichtsarbeit (englisch: Systematic Review) zeigen eine positive Wirkung manueller Massage auf verhaltensbezogene und depressive Symptome von Menschen mit Demenz. Eine Besserung der Gedächtnisfunktion konnte jedoch nicht festgestellt werden.
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1. Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) (2020) Klassische und asiatische Massageformen.
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Weblink zur Veröffentlichung:
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2. Margenfeld F, Klocke C, Joos S (2019) Manual massage for persons living with dementia: A systematic review and meta-analysis. Int J Nurs Stud. 96:132-142.
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Aufruf zur Studienteilnahme:
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Das Demenz-Forschungsprojekt digiDEM Bayern zielt darauf ab, die Lebensbedingungen von Menschen mit Gedächtnisbeeinträchtigungen oder Demenz und ihren Angehörigen zu verbessern. Dafür suchen wir weiterhin Teilnehmende in ganz Bayern:
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- Forschungspartner: Als Forschungspartner befragen Sie Betroffene im Verlauf von drei Jahren zu ihrer Versorgungssituation. In Frage kommen zum Beispiel Beratungsstellen, Fachstellen für pflegende Angehörige, Arztpraxen oder Gedächtnisambulanzen. Sie können die Befragungen aber auch als Einzel-Person durchführen. Weitere Informationen finden Sie hier.
- Betroffene: Sie leiden unter Gedächtnisproblemen oder bemerken dies verstärkt bei einem Angehörigen? In persönlich geführten Befragungen haben Sie die Möglichkeit, Ihre Situation zu schildern. Tragen Sie aktiv dazu bei, die Versorgungssituation nachhaltig zu verbessern. Weitere Informationen gibt es hier.
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Über digiDEM Bayern
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Das Forschungsprojekt ist eine Kooperation von:
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