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Psychosoziale Interventionen
in der Demenzbehandlung
digiDEM Bayern-Sonderreihe zur
Bayerischen Demenzwoche 2023
Heute in Teil 11: MUSIKTHERAPIE bei DEMENZ
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Liebe Leserin, lieber Leser,
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in unserer Sonderreihe anlässlich der Bayerischen Demenzwoche 2023 stellen wir Ihnen heute eine weitere psychosoziale Intervention in der Demenzbehandlung vor.
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Wir wünschen Ihnen viele neue Erkenntnisse beim Lesen!
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von Michael Zeiler, M. Sc.
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In den späteren Stadien der Demenz kann es für die Betroffenen schwierig sein, sich mit Worten zu verständigen. Selbst wenn mit Menschen mit Demenz nicht mehr sprechen können, sind sie vielleicht noch in der Lage, Musik zu summen oder mitzuspielen. Musiktherapie kann mit Einzelpersonen oder mit Gruppen stattfinden. Die Musiktherapie kann aktiv in Form von selbst Musizieren als auch passiv in Form des Hörens von Musik stattfinden. Die Musiktherapie erfordert einen professionell qualifizierten Therapeuten, der sie leitet. Musiktherapeuten sind speziell dafür ausgebildet, mit Einzelpersonen oder Gruppen von Menschen zu arbeiten und mit Hilfe von Musik zu versuchen, die physischen, psychologischen und sozialen Bedürfnisse von Menschen mit Demenz zu erfüllen.
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Für wen eignet sich die Musiktherapie?
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Musiktherapie ist für Menschen mit Demenz geeignet, die Musik mögen und ihr Wohlbefinden und ihre Lebensqualität verbessern möchten. Die Musiktherapie kann insbesondere dann sinnvoll sein, wenn Menschen mit Demenz Schwierigkeiten haben, sich sprachlich zu äußern.
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Welche wissenschaftlichen Belege gibt es für die Wirksamkeit der Musiktherapie?
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Die Ergebnisse der Übersichtsarbeit (englisch: Systematic Review) zeigen, dass die Musiktherapie das emotionale Wohlbefinden und die Lebensqualität von Menschen mit Demenz verbessern und gleichzeitig Ängste reduzieren kann. Es gibt jedoch keine Hinweise darauf, dass die Gedächtnisleistung verbessert wird (siehe Referenz 1.). In einer großen Übersichtsarbeit konnte zudem belegt werden, dass Musiktherapie die verhaltensbezogenen und psychologischen Symptome vermindern kann (siehe Referenz 2.).
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1. van der Stehen J, Smaling H, van der Wouden C, Bruinsma M, Scholten R, Vink A (2018). Musicābased therapeutic interventions for people with dementia. Cochrane Database of Systematic Reviews
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2. Abraha I, Rimland J, Trotta F, Dell'Aquila G, Cruz-Jentoft A, Petrovic M, Gudmundsson A, Soiza R, O'Mahony D, Guaita A, Cherubini A (2016).
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Systematic review of systematic reviews of non-pharmacological interventions to treat behavioural disturbances in older patients with dementia. The SENATOR-OnTop series
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Aufruf zur Studienteilnahme:
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Das Demenz-Forschungsprojekt digiDEM Bayern zielt darauf ab, die Lebensbedingungen von Menschen mit Gedächtnisbeeinträchtigungen oder Demenz und ihren Angehörigen zu verbessern. Dafür suchen wir weiterhin Teilnehmende in ganz Bayern:
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- Forschungspartner: Als Forschungspartner befragen Sie Betroffene im Verlauf von drei Jahren zu ihrer Versorgungssituation. In Frage kommen zum Beispiel Beratungsstellen, Fachstellen für pflegende Angehörige, Arztpraxen oder Gedächtnisambulanzen. Sie können die Befragungen aber auch als Einzel-Person durchführen. Weitere Informationen finden Sie hier.
- Betroffene: Sie leiden unter Gedächtnisproblemen oder bemerken dies verstärkt bei einem Angehörigen? In persönlich geführten Befragungen haben Sie die Möglichkeit, Ihre Situation zu schildern. Tragen Sie aktiv dazu bei, die Versorgungssituation nachhaltig zu verbessern. Weitere Informationen gibt es hier.
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Über digiDEM Bayern
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Das Forschungsprojekt ist eine Kooperation von:
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