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Schwerpunkt des Monats:

"Glyphosat - Auswirkungen auf's

menschliche Gehirn?"


Glyphosat – ein höchst umstrittenes Pestizid

"Erhebliche Veränderungen des Nervensystems"

Belastung mit schwerwiegenden Folgen

Geringere geistige Leistungsfähigkeit


Titelbild digiDEM Bayern
Liebe Leserin, lieber Leser,

seit 1974 ist Glyphosat, ein Wirkstoff des Unkrautvernichtungsmittels Roundup, weltweit im Einsatz. In 40 Jahren entwickelte sich das Herbizid zu einem in der Landwirtschaft am häufigsten verwendeten Mittel, um "unliebsame" Pflanzen zu bekämpfen. Für den Menschen allerdings birgt Glyphosat viele Gesundheitsrisiken, wie zahlreiche Forschende nachgewiesen haben.

Weshalb wir darüber berichten? Glyphosatrückstände im menschlichen Organismus stehen nicht nur im Verdacht, krebserregend zu sein oder zur Verringerung der Fortpflanzungsfähigkeit zu führen. Der millionenfach verkaufte Wirkstoff wirkt sich auch, so beschreiben es viele wissenschaftliche Studien, negativ auf die kognitiven Fähigkeiten aus. Das begünstigt das Entstehen neurodegenerativer Erkrankungen wie zum Beispiel Demenz.

In unserem neuen Schwerpunkt-Newsletter zum Thema Glyphosat stellen wir Ihnen deshalb einen besonderen Fachkommentar sowie drei aktuelle wissenschaftliche Publikationen vor. In Glyphosat – ein höchst umstrittenes Pestizid informieren wir Sie über einen flammenden Appell zweier niederländischer Forschenden und deren Forderungen, wie die Gesundheitsrisiken von Glyphosat für den Menschen reduziert werden könnten.

In einer systematischen Übersichtsarbeit kommen Forschende aus Spanien zu dem Schluss: Glyphosatrückstände in der Umwelt und in Lebensmitteln können gleich mehrere unterschiedliche Schädigungen des Nervensystems hervorrufen. Lesen Sie im Beitrag „Erhebliche Veränderungen des Nervensystems“, zu welchen Schädigungen Glyphosat führen kann.

Zu einem überraschenden Ergebnis gelangen Forschende aus Taiwan: Sie lieferten den ersten Beweis, dass sich Glyphosatbelastung mit unterschiedlichen Folgen für die neurologische Gesundheit der erwachsenen Bevölkerung der USA in Verbindung bringen lässt. Dies betrifft zum Beispiel eine nachlassende kognitive Leistungsfähigkeit, Anzeichen von Depressionen und Hörprobleme. Erfahren Sie in unserem Beitrag Belastung mit schwerwiegenden Folgen mehr darüber.

Unter dem Titel Geringere geistige Leistungsfähigkeit stellen wir Ihnen neueste Erkenntnisse von Forschenden aus China vor. Sie veröffentlichten jüngst eine Studie mit dem Ergebnis: Die Glyphosatbelastung könnte mit eingeschränkten kognitiven Funktionen bei älteren Menschen verbunden sein.

Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre!

Herzliche Grüße
Ihr digiDEM Bayern-Team

Glyphosat – ein höchst umstrittenes Pestizid

Glyphosat gilt als ein höchst umstrittenes Pestizid, das krebserregend sein könnte. Darüber hinaus steht das Umweltgift in dem Verdacht, zur Entwicklung von neurodegenerativen Erkrankungen wie zum Beispiel Alzheimer-Demenz und Parkinson beizutragen. Die Debatte um den Einsatz von Glyphosat und dessen Gesundheitsrisiken für das menschliche Gehirn hat hohe Wellen geschlagen – und der Appell der Forschenden war eindringlich und ebenso leidenschaftlich …

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Die Debatte um den Einsatz von Glyphosat und dessen Gesundheitsrisiken für das menschliche Gehirn hat hohe Wellen geschlagen – und der Appell der Forschenden war eindringlich und ebenso leidenschaftlich wie wissenschaftlich.

"Erhebliche Veränderungen des Nervensystems"

In einer systematischen Übersichtsarbeit kommen Forschende aus Spanien zu dem Schluss: Glyphosatrückstände in der Umwelt und in Lebensmitteln können gleich mehrere unterschiedliche Schädigungen des Nervensystems hervorrufen. Stimmungsveränderungen, Aufmerksamkeitsdefizite, Hyperaktivitätsstörung, Krebs, Nierenschäden oder Alzheimer-Demenz und Parkinson: In ihrer systematischen Übersichtsarbeit haben die Forschenden aus Spanien analysiert, welche Erkrankungen Glyphosat beim Menschen auslösen kann. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben dazu zahlreiche Studien …

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Stimmungsstörungen, Aufmerksamkeitsdefizite, Hyperaktivitätsstörung, Krebs oder Nierenschäden und Alzheimer-Demenz und Parkinson: In ihrer systematischen Übersichtsarbeit haben die Forschenden aus Spanien analysiert, welche Erkrankungen Glyphosat beim Menschen auslösen kann.

Belastung mit schwerwiegenden Folgen

Zu einem überraschenden Ergebnis gelangen Forschende aus Taiwan: Sie lieferten den ersten Nachweis, dass sich Glyphosatbelastung mit unterschiedlichen Folgen für die neurologische Gesundheit der erwachsenen Bevölkerung der USA in Verbindung bringen lässt. Dies betrifft zum Beispiel eine nachlassende kognitive Leistungsfähigkeit, Anzeichen von Depressionen und Hörprobleme. Um zu den überraschenden Ergebnissen zu gelangen, analysierten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Daten aus der …

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Dies betrifft zum Beispiel eine nachlassende kognitive Leistungsfähigkeit, Anzeichen von Depressionen und Hörprobleme.

Geringere geistige Leistungsfähigkeit

Eines der weltweit am häufigsten eingesetzten Herbizide ist Glyphosat. Das Pestizid bekämpft speziell in der Landwirtschaft unerwünschtes Unkraut. Andererseits steht Glyphosat in der Kritik, bei Menschen eine nervenschädigende Wirkung hervorzurufen. Chinesische Forschende stellten jüngst eine Studie vor mit dem Ergebnis: die Glyphosatbelastung könnte mit eingeschränkten kognitiven Funktionen bei älteren Menschen verbunden sein. Für den Zusammenhang zwischen Glyphosat und kognitiven Beeinträchtigungen …

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Eines der weltweit am häufigsten eingesetzten Herbizide ist Glyphosat.
Aufruf zur Studienteilnahme:
Das Demenz-Forschungsprojekt digiDEM Bayern zielt darauf ab, die Lebensbedingungen von Menschen mit Gedächtnisbeeinträchtigungen oder Demenz und ihren Angehörigen zu verbessern. Dafür suchen wir weiterhin Teilnehmende in ganz Bayern:
  • Forschungspartner: Als Forschungspartner befragen Sie Betroffene im Verlauf von drei Jahren zu ihrer Versorgungssituation. In Frage kommen zum Beispiel Beratungsstellen, Fachstellen für pflegende Angehörige, Arztpraxen oder Gedächtnisambulanzen. Sie können die Befragungen aber auch als Einzel-Person durchführen. Weitere Informationen finden Sie hier.
  • Betroffene: Sie leiden unter Gedächtnisproblemen oder bemerken dies verstärkt bei einem Angehörigen? In persönlich geführten Befragungen haben Sie die Möglichkeit, Ihre Situation zu schildern. Tragen Sie aktiv dazu bei, die Versorgungssituation nachhaltig zu verbessern. Weitere Informationen gibt es hier.

Über digiDEM Bayern

Das Forschungsprojekt ist eine Kooperation von:
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