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Das sind unsere Topthemen des Monats:


Langes Sitzen erhöht Demenzrisiko

Ohne Medikamente Schmerzen lindern bei Demenz

Ehrenamtlicher Einsatz tut allen gut

Erfolgreiche Demenzaufklärung in der Schule


Titelbild digiDEM Bayern
Liebe Leserin, lieber Leser,

die wissenschaftliche Evaluation ist das Gütesiegel für verlässliche und gesicherte Informationen. Sie steht für die geprüfte und nach klaren Prinzipien bewertete Qualität aktueller Erkenntnisse aus der Demenzforschung. Gerade in Zeiten der Überflutung mit nicht fundierten Behauptungen und oft zweifelhaften Nachrichten, die nur auf bloßem Hörensagen beruhen, machen validierte Informationen den Unterschied.

Wir freuen uns, Ihnen in der neuen Ausgabe unseres Newsletters wieder ausgewählte Forschungsergebnisse vorzustellen, zu denen es die beliebten Tipps für die Praxis gibt. Die Studien zu unterschiedlichen Aspekten rund um das Thema Demenz haben engagierte Forschende aus Taiwan, Indonesien und Vietnam, Japan, den USA, Indonesien, aus Deutschland und Australien publiziert.

Unser Newsletter beginnt mit einem Thema, das viele Menschen betrifft. Ob im Beruf, in der Freizeit oder im Ruhestand: Wer zu viel Zeit im Sitzen verbringt, erhöht das Risiko, an einer Demenz zu erkranken. Zu diesem Ergebnis gelangten Forschende aus Japan und USA. Sie haben die Daten von zusammengenommen rund 140.000 Erwachsenen ausgewertet. Der Beitrag trägt den Titel Langes Sitzen erhöht Demenzrisiko.

Über die Wirksamkeit nicht-medikamentöser Behandlungen, um bei Menschen mit Demenz Schmerzen zu lindern, geht es in unserem zweiten Beitrag. Eine gemeinsame Studie von Universitäten in Taiwan, Indonesien und Vietnam kommt zu überraschenden Ergebnissen. Lesen Sie in Ohne Medikamente Schmerzen lindern bei Demenz mehr darüber.

Menschen mit Demenz dabei zu helfen, mit anderen zu interagieren oder sich an therapeutischen Maßnahmen beteiligen: Ehrenamtliche sind in der Versorgung von Menschen mit Demenz nicht wegzudenken. Im Beitrag Ehrenamtlicher Einsatz tut allen gut haben wir neue Forschungserkenntnisse zusammengefasst. Eine Studie untersuchte unter anderem die Bedeutung geschulter Freiwilliger in der Akutversorgung in Krankenhäusern, in der täglichen Pflege zuhause und in ambulanten Einrichtungen sowie die Auswirkungen auf ältere Menschen mit Demenz. Auch zwei unserer Kolleginnen haben sich in Studien mit positiven Auswirkungen des Ehrenamtes und der häuslichen Pflege befasst.

Erfolgreiche Demenzaufklärung in der Schule – unter dieser Überschrift berichten wir über „Kids4Dementia“. So heißt ein Programm, das Kinder über Demenz aufklären möchte. Doch wie wirksam war die frühzeitige Aufklärung, wenn die Einstellung von Schüler*innen gegenüber Menschen mit Demenz verbessert werden soll? Wie gut ließ sich das Programm in der Schule umsetzen? Das haben australische Forschende untersucht.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen!

Herzliche Grüße
Ihr digiDEM Bayern-Team

Langes Sitzen erhöht Demenzrisiko

Ob im Beruf, in der Freizeit oder im Ruhestand: Wer zu viel Zeit im Sitzen verbringt, erhöht das Risiko, an einer Demenz zu erkranken. Zu diesem Ergebnis gelangten Forschende aus Japan und USA. Sie haben die Daten von zusammengenommen rund 140.000 Erwachsenen ausgewertet. Gesundes Altern zeichnet sich dadurch aus, auch körperlich aktiv zu sein. Auf diese Weise lässt sich das …

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Langes Sitzen erhöht Demenzrisiko.

Ohne Medikamente Schmerzen lindern bei Demenz

Wie wirksam sind nicht-medikamentöse Behandlungen, um bei Menschen mit Demenz Schmerzen zu lindern? Eine gemeinsame Studie von Universitäten in Taiwan, Indonesien und Vietnam kommt zu überraschenden Ergebnissen. Obwohl Menschen mit Demenz oft Schmerzen haben, bleiben sie häufig unbehandelt. Neben der klassischen Behandlung mit Schmerzmitteln stehen auch nicht-medikamentöse Interventionen zur Verfügung. Wird den Betroffenen eine Behandlung ohne Medikamente zu teil, stellt …

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Im Fokus lagen Behandlungsmöglichkeiten wie zum Beispiel die Aromatherapie, spielerische Aktivitäten, Singen oder die Pflege mit Hilfe eines Roboters.

Ehrenamtlicher Einsatz tut allen gut

Menschen mit Demenz dabei zu helfen, mit anderen zu interagieren oder sich an therapeutischen Maßnahmen beteiligen: Ehrenamtliche sind in der Versorgung von Menschen mit Demenz nicht wegzudenken. Eine Studie untersuchte nun unter anderem die Bedeutung geschulter Freiwilliger in der Akutversorgung in Krankenhäusern, in der täglichen Pflege zuhause und in ambulanten Einrichtungen sowie die Auswirkungen auf ältere Menschen mit Demenz. Auch …

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Durch die Freiwilligenarbeit intensivierte sich wissenschaftlich nachweisbar zum Beispiel die soziale Verbundenheit von Menschen mit Demenz.

Erfolgreiche Demenzaufklärung in der Schule

Kids4Dementia heißt ein Programm, das Kinder über Demenz aufklären möchte. Doch wie wirksam war die frühzeitige Aufklärung, wenn die Einstellung von Schüler*innen gegenüber Menschen mit Demenz verbessert werden soll? Wie gut ließ sich das Programm in der Schule umsetzen? Das haben australische Forschende untersucht. Mehr als 75 Prozent der Menschen mit Demenz erleben Stigmatisierung. Die Folgen sind gravierend. Stigmatisierung trägt …

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Aufklärung und Wissensvermittlung über Demenz und damit der Abbau von Stigmata kann gar nicht früh genug beginnen.
Aufruf zur Studienteilnahme:
Das Demenz-Forschungsprojekt digiDEM Bayern zielt darauf ab, die Lebensbedingungen von Menschen mit Gedächtnisbeeinträchtigungen oder Demenz und ihren Angehörigen zu verbessern. Dafür suchen wir weiterhin Teilnehmende in ganz Bayern:
  • Forschungspartner: Als Forschungspartner befragen Sie Betroffene im Verlauf von drei Jahren zu ihrer Versorgungssituation. In Frage kommen zum Beispiel Beratungsstellen, Fachstellen für pflegende Angehörige, Arztpraxen oder Gedächtnisambulanzen. Sie können die Befragungen aber auch als Einzel-Person durchführen. Weitere Informationen finden Sie hier.
  • Betroffene: Sie leiden unter Gedächtnisproblemen oder bemerken dies verstärkt bei einem Angehörigen? In persönlich geführten Befragungen haben Sie die Möglichkeit, Ihre Situation zu schildern. Tragen Sie aktiv dazu bei, die Versorgungssituation nachhaltig zu verbessern. Weitere Informationen gibt es hier.

Über digiDEM Bayern

Das Forschungsprojekt ist eine Kooperation von:
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