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digiDEM Bayern Science Watch
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Liebe Leserin, lieber Leser,
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wenn Sie sich für Demenz-Apps interessieren, sollten Sie sich unser kommendes Science Watch LIVE Webinar am 28. März 2023 von 11.00 bis 11.45 Uhr nicht entgehen lassen. Das Webinar heißt Hilfe aus dem Appstore - Evidenz von Apps für Menschen mit Demenz und pflegende An- und Zugehörige. Es referiert unser Kollege Michael Zeiler, Medizininformatiker an der FAU Erlangen-Nürnberg und wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt digiDEM Bayern. Als Erstautor publizierte er im März diesen Jahres eine Studie über die wissenschaftliche Evidenz und Nutzerqualität von deutschsprachigen, mobilen Gesundheitsanwendungen für Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen und deren Angehörige. Melden Sie sich bitte hier zum Webinar an.
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Vor gerade einmal drei Tagen hat laut Kalender offiziell der Frühling begonnen. Spüren auch Sie schon Aufbruchstimmung? Einen gewissen Tatendrang und die Vorfreude darauf, mit lieben Menschen Zeit zu verbringen? Am liebsten draußen, wenn alles zu grünen und zu blühen beginnt? Soziale Kontakte sind für uns alle Menschen wichtig. Besonders aber für Menschen mit Demenz.
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Der erste Beitrag in unserem neuesten digiDEM Bayern Science Watch-Newsletter stellt deshalb unter dem Titel Soziale Integration kann Demenzrisiko senken eine Studie vor, die den Zusammenhang zwischen sozialer Integration und Demenzrisiko untersucht und den Einfluss der gesellschaftlichen Teilhabe darstellt.
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Wie sich das Risiko, an Demenz zu erkranken, reduzieren lassen kann, lesen Sie im Beitrag Schritt für Schritt das Demenzrisiko reduzieren. Forscher*innen haben herausgefunden, dass rund 4.000 Schritte am Tag dazu beitragen könnten, das Demenzrisiko zu senken. Hätten Sie es gewusst?
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Digitale Technologien unterstützen Menschen in vielerlei Hinsicht. Auf welche unterschiedliche Weise dies geschehen kann, zeigen wir am Beispiel einer niederländischen Studie. Niederländische Forscher*innen haben belegt, wie Menschen mit Demenz von Touchscreen & Co profitieren und somit ihre Lebensqualität verbessern können. Lesen Sie dazu unseren Artikel Technik wirksam schulen.
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Der Newsletterbeitrag Kampf gegen die Tabuisierung liegt uns besonders am Herzen. Noch immer ist Demenz in unserer Gesellschaft ein großes Tabuthema. Betroffene haben Vorbehalte, öffentlich über die Erkrankung zu sprechen, was sich negativ auf die Gesundheit auswirkt, aber auch auf die Bereitschaft, sich Hilfe und Unterstützung zu suchen. Ein Team australischer und israelischer Wissenschaftler*innen hat ein Programm entwickelt, um der Stigmatisierung von Demenz entgegenzuwirken.
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Interessante Erkenntnisse haben US-amerikanische Wissenschaftler*innen zum wichtigen Thema Demenzfrüherkennung mit Hilfe von "Deep Learning" zu Tage gefördert. Mit Hilfe dieser speziellen Art der maschinellen Informationsverarbeitung konnten Sprachaufnahmen binnen weniger Sekunden hinsichtlich des demenziellen Status der Proband*innen ausgewertet werden.
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Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen unseres Newsletters!
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Soziale Integration kann Demenzrisiko senken
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Werden Risikofaktoren ermittelt und beeinflusst, können diese das Auftreten einer Demenz hinauszögern oder bestenfalls verhindern. Ein wesentlicher und auch veränderbarer Risikofaktor ist dabei die soziale Integration. Aktuell fehlt es jedoch noch an einem umfassenden Verständnis für den Zusammenhang zwischen Demenzrisiko und sozialer Integration. Das Ziel der systematischen Übersichtsarbeit von Wang und Kolleg*innen war es daher, den Zusammenhang zwischen sozialer Integration …
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Schritt für Schritt das Demenzrisiko reduzieren
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Ein aktiver Lebensstil mit ausreichend Bewegung hält nicht nur körperlich fit, sondern soll auch die geistige Leistungsfähigkeit positiv beeinflussen. Britische Forscher*innen haben herausgefunden: Rund 4.000 Schritte am Tag könnten dazu beitragen, das Demenzrisiko zu senken. Ob und inwieweit sich die tägliche Schrittzahl als schützender Faktor auf die Entstehung einer Demenzerkrankung auswirkt, dieser Frage hat sich eine Gruppe Forscher*innen in England …
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Digitale Technologien unterstützen Menschen auf vielfältige Weise, das Leben zu bewältigen. Von Tablets und Apps können aber auch Menschen mit Demenz profitieren. Da ihre kognitiven Fähigkeiten aber nachlassen, benötigen sie Unterstützung beim Erlernen des Umgangs mit Touchscreen & Co. Apps für kognitives Training, Terminplanung, Spiele, Freizeitaktivitäten oder Kunst: In den vergangenen Jahren wurden im Bereich des Gesundheitsmanagements viele digitale Anwendungen …
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Demenzfrüherkennung mit Hilfe von „Deep Learning“
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„Deep Learning“ ist eine spezielle Art der maschinellen Informationsverarbeitung. Werden auf diese Weise zum Beispiel digitale, individuelle Sprachaufnahmen analysiert, lassen sich aus den vorhandenen Daten Rückschlüsse ziehen und Prognosen stellen. Eine Studie aus dem Jahr 2021 kommt in Punkto Demenzfrüherkennung zu interessanten Ergebnissen. Immer öfter kommen in der Früherkennung von Erkrankungen digitale Technologien zum Einsatz. So werden zunehmend Screening-Instrumente entwickelt, bei …
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Kampf gegen die Tabuisierung
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Obwohl die Zahl der Demenzerkrankten weltweit stetig zunimmt, ist Demenz in der Gesellschaft nach wie vor ein großes Tabuthema. Betroffene haben Vorbehalte, öffentlich über die Erkrankung zu sprechen, was sich negativ auf die Gesundheit auswirkt, aber auch auf die Bereitschaft, sich Hilfe und Unterstützung zu suchen. Ein Team australischer und israelischer Wissenschaftler*innen hat nun ein Programm entwickelt, um der Stigmatisierung …
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Aufruf zur Studienteilnahme:
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Das Demenz-Forschungsprojekt digiDEM Bayern zielt darauf ab, die Lebensbedingungen von Menschen mit Gedächtnisbeeinträchtigungen oder Demenz und ihren Angehörigen zu verbessern. Dafür suchen wir weiterhin Teilnehmende in ganz Bayern:
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- Forschungspartner: Als Forschungspartner befragen Sie Betroffene im Verlauf von drei Jahren zu ihrer Versorgungssituation. In Frage kommen zum Beispiel Beratungsstellen, Fachstellen für pflegende Angehörige, Arztpraxen oder Gedächtnisambulanzen. Sie können die Befragungen aber auch als Einzel-Person durchführen. Weitere Informationen finden Sie hier.
- Betroffene: Sie leiden unter Gedächtnisproblemen oder bemerken dies verstärkt bei einem Angehörigen? In persönlich geführten Befragungen haben Sie die Möglichkeit, Ihre Situation zu schildern. Tragen Sie aktiv dazu bei, die Versorgungssituation nachhaltig zu verbessern. Weitere Informationen gibt es hier.
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Über digiDEM Bayern
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Das Forschungsprojekt ist eine Kooperation von:
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