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Psychosoziale Interventionen
in der Demenzbehandlung
digiDEM Bayern-Sonderreihe zur
Bayerischen Demenzwoche 2023
Heute in Teil 7: MUSEUMSBESUCHE FÜR
MENSCHEN MIT DEMENZ
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Liebe Leserin, lieber Leser,
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in unserer Sonderreihe anlässlich der Bayerischen Demenzwoche 2023 stellen wir Ihnen heute eine weitere psychosoziale Intervention in der Demenzbehandlung vor.
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Wir wünschen Ihnen viele neue Erkenntnisse beim Lesen!
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Museumsbesuche für Menschen mit Demenz
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von Lisa Laininger, M. Sc.
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Welche Bedeutung haben Museumsbesuche für Menschen mit Demenz?
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In Deutschland gibt es rund 7.100 Museen und 530 Ausstellungshäuser, die jährlich über 117 Millionen Mal besucht werden. Davon finden sich 1.200 in Bayern. Immer mehr von ihnen bieten Programme für Menschen mit Demenz, deren Familien und Freunden an (siehe Referenz 1.). Kunstbasierte Interventionen wie zum Beispiel der Besuch von Museen und Museumsausstellungen dienen nicht in erster Linie der reinen Wissensvermittlung, sondern richten sich an die individuellen Fähigkeiten und Potenziale von Menschen mit Demenz. Museumsbesuche sind ein Angebot zur sozialen und kulturellen Teilhabe mit dem Ziel, vorhandene Fähigkeiten zu fördern, um das Wohlbefinden und das Selbstwertgefühl von Menschen mit Demenz zu verbessern.
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Für wen eignet sich der Besuch von Museen?
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Museen, Galerien und Kulturstätten sind meist barrierefrei und daher für alle interessierten Personen zugänglich. Es sind keine besonderen Kenntnisse oder Fähigkeiten notwendig. Viele Einrichtungen bieten spezielle Führungen oder Veranstaltungen für Menschen mit Demenz an. Die Museen können alleine oder mit Angehörigen und Freund*innen, aber auch als geführte Gruppe von Betroffenen besucht werden.
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Welche wissenschaftlichen Belege gibt es für die Wirksamkeit von Museumsbesuchen?
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Eine aktuelle Übersichtsarbeit (englisch: Systematic Review) zeigt, dass Museumsbesuche dazu beitragen, das subjektive Wohlbefinden, die Stimmung und die Lebensqualität von Menschen mit Demenz zu verbessern (siehe Referenz 2.). Auch eine weitere Studie aus England bestätigt die positiven Auswirkungen von Museen auf das Wohlbefinden (siehe Referenz 3.).
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1. Museen in Deutschland. Wikipedia (Hrsg.) (o.J.). [Online, zitiert am 19.07.2023]
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2. Letrondo PA, Ashley SA, Flinn A, Burton A, Kador T, Mukadam N (2023).
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Systematic review of arts and culture-based interventions for people living with dementia and their caregivers. Ageing research reviews, 83, 101793.
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3. Camic PM, Dickens L, Zeilig H, Strohmaier S (2021).
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Aufruf zur Studienteilnahme:
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Das Demenz-Forschungsprojekt digiDEM Bayern zielt darauf ab, die Lebensbedingungen von Menschen mit Gedächtnisbeeinträchtigungen oder Demenz und ihren Angehörigen zu verbessern. Dafür suchen wir weiterhin Teilnehmende in ganz Bayern:
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- Forschungspartner: Als Forschungspartner befragen Sie Betroffene im Verlauf von drei Jahren zu ihrer Versorgungssituation. In Frage kommen zum Beispiel Beratungsstellen, Fachstellen für pflegende Angehörige, Arztpraxen oder Gedächtnisambulanzen. Sie können die Befragungen aber auch als Einzel-Person durchführen. Weitere Informationen finden Sie hier.
- Betroffene: Sie leiden unter Gedächtnisproblemen oder bemerken dies verstärkt bei einem Angehörigen? In persönlich geführten Befragungen haben Sie die Möglichkeit, Ihre Situation zu schildern. Tragen Sie aktiv dazu bei, die Versorgungssituation nachhaltig zu verbessern. Weitere Informationen gibt es hier.
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Über digiDEM Bayern
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Das Forschungsprojekt ist eine Kooperation von:
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