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Psychosoziale Interventionen
in der Demenzbehandlung
digiDEM Bayern-Sonderreihe zur
Bayerischen Demenzwoche 2023
Heute in Teil 6: YOGA und TAI CHI bei DEMENZ
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Liebe Leserin, lieber Leser,
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in unserer Sonderreihe anlässlich der Bayerischen Demenzwoche 2023 stellen wir Ihnen heute eine weitere psychosoziale Intervention in der Demenzbehandlung vor.
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Wir wünschen Ihnen viele neue Erkenntnisse beim Lesen!
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Yoga und Tai Chi bei Demenz
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von Florian Weidinger, M. Sc.
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Was sind Yoga und Tai Chi?
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Yoga und Tai Chi bestehen aus Körper- und Atemübungen (siehe Referenz 1.). Beide Techniken sollen unter anderem dabei helfen, Sorgen, Stress und Ängste zu bewältigen. Sowohl bei Yoga als auch bei Tai Chi finden sanfte Bewegungen, Atemtechniken sowie Entspannungstechniken und Meditationen ihre Anwendung. Die beiden Techniken unterscheiden sich jedoch in ihren Bewegungsabläufen. Während es im Yoga eher um das Erreichen und Halten von bestimmten Positionen geht, werden im Tai Chi eher fließende Bewegungen durchgeführt.
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Für wen eignen sich Yoga und Tai Chi?
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Yoga und Tai Chi eignen sich allgemein für Menschen, die unter anderem unter Angstzuständen oder Panikattacken leiden oder für Menschen, die Stress abbauen wollen. Yoga und Tai Chi empfiehlt sich auch für Menschen mit Demenz, die häufig unter den genannten Symptomen leiden.
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Welche wissenschaftlichen Belege gibt es für die Wirksamkeit von Yoga und Tai Chi?
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Die Ergebnisse der beiden systematischen Übersichtsarbeiten (englisch: Systematic Reviews) zeigen positive Wirkungen von Yoga und Tai Chi. Beide Techniken zeichnet eine positive Wirkung auf die Gedächtnisleistung von Menschen mit Demenz aus. Bei Yoga wurde darüber hinaus auch ein positiver Effekt auf die Stimmung und das Gleichgewicht gefunden (siehe Referenz 2.). Diese körperlichen und emotionalen Auswirkungen konnten beim Tai Chi nicht gesichert festgestellt werden.
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1. Tai Chi. Gesundheitsinformation.de, Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), Köln. (Zugriff am: 05.09.2023)
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Weblink zur Veröffentlichung:
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2. Karamacoska D, Tan T, Mathersul DC, Sabag A, de Manincor M, Chang D, Steiner-Lim GZ (2023).
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A systematic review of the health effects of yoga for people with mild cognitive impairment and dementia. BMC Geriatr. 23(1):37.
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3. Liu DM, Wang L, Huang LJ (2023).
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Tai Chi Improves Cognitive Function of Dementia Patients: A Systematic Review and Meta-analysis. Altern Ther Health Med.; 29(1):90-96. Weblink zur Veröffentlichung: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35839111/
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Aufruf zur Studienteilnahme:
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Das Demenz-Forschungsprojekt digiDEM Bayern zielt darauf ab, die Lebensbedingungen von Menschen mit Gedächtnisbeeinträchtigungen oder Demenz und ihren Angehörigen zu verbessern. Dafür suchen wir weiterhin Teilnehmende in ganz Bayern:
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- Forschungspartner: Als Forschungspartner befragen Sie Betroffene im Verlauf von drei Jahren zu ihrer Versorgungssituation. In Frage kommen zum Beispiel Beratungsstellen, Fachstellen für pflegende Angehörige, Arztpraxen oder Gedächtnisambulanzen. Sie können die Befragungen aber auch als Einzel-Person durchführen. Weitere Informationen finden Sie hier.
- Betroffene: Sie leiden unter Gedächtnisproblemen oder bemerken dies verstärkt bei einem Angehörigen? In persönlich geführten Befragungen haben Sie die Möglichkeit, Ihre Situation zu schildern. Tragen Sie aktiv dazu bei, die Versorgungssituation nachhaltig zu verbessern. Weitere Informationen gibt es hier.
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Über digiDEM Bayern
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Das Forschungsprojekt ist eine Kooperation von:
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