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Psychosoziale Interventionen
in der Demenzbehandlung
digiDEM Bayern-Sonderreihe zur
Bayerischen Demenzwoche 2023
Heute in Teil 2: THERAPIEHUNDE bei DEMENZ
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Liebe Leserin, lieber Leser,
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in unserer Sonderreihe anlässlich der Bayerischen Demenzwoche 2023 stellen wir Ihnen heute die erste psychosoziale Intervention in der Demenzbehandlung vor.
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Wir wünschen Ihnen viele neue Erkenntnisse beim Lesen!
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von Lisa Laininger, M. Sc.
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Was sind Therapiehunde bei Demenz?
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Therapiehunde sind eine Form der tiergestützten Therapie, bei der Hunde als Teil einer zielgerichteten Behandlung entweder eigenständig oder ergänzend zu weiteren therapeutischen Angeboten eingesetzt werden (siehe Referenz 1.). Der Einsatz von Therapiehunden unter Begleitung von geschulten Fachpersonen kann die Motivation der Betroffen erhöhen und so zur aktiveren Teilhabe an Therapiemaßnahmen beitragen (siehe Referenz 2.). Ziel der von Hunden begleiteten Therapie ist es, die körperliche, soziale, emotionale und auch kognitive Gesundheit sowie das Wohlbefinden von Menschen mit Demenz zu verbessern. Zudem können die Hunde Nähe und Wärme schenken und fördern durch ihre Anwesenheit sozialen Austausch und Bewegung (siehe Referenz 1.).
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Für wen eignen sich Therapiehunde?
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Therapiehunde sind grundsätzlich für alle Menschen mit Demenz geeignet, die entweder zu Hause oder dauerhaft in einer Einrichtung leben. Allerdings sollte darauf geachtet werden, dass bei den betroffenen Personen keine Allergien oder Ängste gegenüber den Tieren vorliegen. Angebote, bei denen Therapiehunde eingesetzt werden, können sowohl in Form von Einzel- als auch Gruppeninterventionen durchgeführt werden.
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Welche wissenschaftlichen Belege gibt es für die Wirksamkeit von Therapiehunden bei Demenz?
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Eine Übersichtsarbeit (englisch: Systematic Review) zeigt, dass der Einsatz von Therapiehunden positive Auswirkungen auf die geistige und körperliche Gesundheit von Menschen mit Demenz haben kann. Das Verhalten der Betroffenen kann durch das Zusammensein mit den Tieren positiv beeinflusst werden, was zu einer Verringerung der Gefühle von Depression, Angst, Unruhe und Aggression beiträgt (siehe Referenz 1.). Gestützt werden diese Ergebnisse auch durch eine Studie, die sich ausschließlich auf Menschen mit Demenz bezieht, die in Pflegeeinrichtungen leben (siehe Referenz 2.).
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1. Klimova B, Toman J, Kuca K (2019).
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2. Vegue Parra E, Hernández Garre JM, Echevarría Pérez P (2021).
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Benefits of Dog-Assisted Therapy in Patients with Dementia Residing in Aged Care Centers in Spain. Int. J. Environ. Res. Public Health 2021, 18, 1471. Weblink zur Veröffentlichung: https://doi.org/10.3390/ijerph18041471
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Aufruf zur Studienteilnahme:
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Das Demenz-Forschungsprojekt digiDEM Bayern zielt darauf ab, die Lebensbedingungen von Menschen mit Gedächtnisbeeinträchtigungen oder Demenz und ihren Angehörigen zu verbessern. Dafür suchen wir weiterhin Teilnehmende in ganz Bayern:
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- Forschungspartner: Als Forschungspartner befragen Sie Betroffene im Verlauf von drei Jahren zu ihrer Versorgungssituation. In Frage kommen zum Beispiel Beratungsstellen, Fachstellen für pflegende Angehörige, Arztpraxen oder Gedächtnisambulanzen. Sie können die Befragungen aber auch als Einzel-Person durchführen. Weitere Informationen finden Sie hier.
- Betroffene: Sie leiden unter Gedächtnisproblemen oder bemerken dies verstärkt bei einem Angehörigen? In persönlich geführten Befragungen haben Sie die Möglichkeit, Ihre Situation zu schildern. Tragen Sie aktiv dazu bei, die Versorgungssituation nachhaltig zu verbessern. Weitere Informationen gibt es hier.
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Über digiDEM Bayern
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Das Forschungsprojekt ist eine Kooperation von:
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