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digiDEM Bayern Science Watch

Titelbild digiDEM Bayern
Liebe Leserin, lieber Leser,

Südkorea, China, Deutschland, Schweden und Singapur – gehen Sie mit uns auf eine wissenschaftliche Entdeckungsreise. Denn aus diesen Ländern stammen aktuelle Ergebnisse aus der Demenzforschung, die wir Ihnen in diesem digiDEM Bayern Science Watch-Newsletter vorstellen. Freuen Sie sich außerdem auf die Tipps für die Praxis, die jeden Newsletterbeitrag begleiten.

Überraschendes fanden südkoreanische Forschende heraus. Wie wirksam kognitive Trainings unter Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien bei Menschen mit leichten kognitiven Beeinträchtigungen oder leichter Demenz sind, erfahren Sie in unserem Beitrag Formel gegen das Fortschreiten einer Demenz.

Nichts geht über einen erholsamen Schlaf. Doch zunehmend wird in vielen Berufen rund um die Uhr gearbeitet, was häufig Schichtarbeit bedeutet. Demenzrisikofaktor Schichtarbeit? ist der Titel des Beitrags über eine Studie, in der chinesische Forschende das Demenzrisiko bei Schichtarbeitenden bewertet haben.

Aus welchen Gründen werden Menschen mit Demenz in das Krankenhaus eingewiesen? Wissenschaftlerinnen der Universität Bremen und der Psychiatrischen und Psychotherapeutischen Klinik der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) haben den aktuellen Stand der Forschungsliteratur erfasst. Lesen Sie dazu mehr im Beitrag Viele Krankenhausaufenthalte sind vermeidbar.

Fußballspielen ist mehr als ein Breitensport, es ist die beliebteste Sportart weltweit. Was aber viele nicht wissen: Fußballprofis haben ein 1,62-mal höheres Risiko, an einer Demenz zu erkranken als die Allgemeinbevölkerung. In Der Ball ist rund - und das Demenzrisiko erhöht erfahren Sie mehr über eine aktuelle Studie aus Schweden.

Unser letzter Newsletterbeitrag Demenzrisiko reduzieren mit einem Hörgerät führt Sie nach Singapur. Dort haben Forschende einen Zusammenhang zwischen der Nutzung von Hörgeräten und dem kognitiven Abbau aufgezeigt. Demnach beugen Hörgeräte und Cochlear-Implantate einem Rückgang der kognitiven Fähigkeiten vor.

Schon heute möchten wir Ihnen einen ganz besonderen Termin ans Herz legen. In unserem nächsten digiDEM Science Watch LIVE-Webinar am Dienstag, 06.06.2023 von 11.00 bis 12.00 Uhr spricht Prof. Dr. med. Elmar Gräßel, Versorgungsforscher und digiDEM Bayern-Projektleiter, über ein stark debattiertes Thema: die Kontroverse um die Alzheimer-Frühdiagnostik. In seinem Vortrag stellt Prof. Dr. med. Elmar Gräßel auf Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse die Vor- und Nachteile der Frühdiagnostik vor. Des Weiteren nimmt er eine Bewertung der neuesten pharmakologischen Therapieversprechen zur Behandlung der Alzheimer-Demenz vor.

Melden Sie sich hier zum Webinar an.

Wir wünschen Ihnen viele Erkenntnisse beim Lesen unseres Newsletters!

Herzliche Grüße

Ihr digiDEM Bayern-Team

Formel gegen das Fortschreiten einer Demenz

Wie wirksam sind kognitive Trainings unter Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien bei Menschen mit leichten kognitiven Beeinträchtigungen oder leichter Demenz? Eine Wissenschaftlerin und ein Wissenschaftler aus Südkorea fanden in einer im Herbst 2022 veröffentlichten Übersichtsarbeit Überraschendes heraus. Sie empfehlen eine bestimmte Trainingsmethode, die das Fortschreiten einer Demenz verzögern kann. Sprachgewandtheit, Wortflüssigkeit, Aufmerksamkeit oder Gedächtnisleistung – lassen diese Fähigkeiten nach, steigt …

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Die Lebensqualität älterer Menschen verbessert sich, sofern sie IKT-gestützt trainieren.

Demenzrisikofaktor Schichtarbeit?

Eine niedrigere Schlafqualität und ein gestörter Schlaf-Wach-Rhythmus – haben Schichtarbeitende tatsächlich ein höheres Demenzrisiko? Chinesische Wissenschaftler*innen haben nun eine Bewertung des Demenzrisikos bei Schichtarbeitenden vorgenommen. Nichts geht über einen erholsamen Schlaf. Doch zunehmend wird in vielen Berufen rund um die Uhr gearbeitet, was häufig Schichtarbeit bedeutet. Einige Studien deuten darauf hin, dass Schichtarbeit die Entwicklung neurodegenerativer Erkrankungen sowie die kognitiven …

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Welches Demenzrisiko Schichtarbeitenden haben, untersuchten chinesische Wissenschaftler*innen anhand der Daten der Teilnehmenden, deren Durchschnittsalter bei Studienbeginn zwischen 37,8 und 60,9 Jahre lag

Viele Krankenhausaufenthalte sind vermeidbar

Aus welchen Gründen werden Menschen mit Demenz in das Krankenhaus eingewiesen? Wissenschaftlerinnen der Universität Bremen und der Psychiatrischen und Psychotherapeutischen Klinik der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) haben den aktuellen Stand der Forschungsliteratur erfasst. Doch sie wissen auch: Krankenhausaufenthalte können vermieden werden, wenn die rechtzeitige ambulante Versorgung von Menschen mit Demenz gestärkt werden würde. Menschen mit Demenz haben gegenüber gleichaltrigen Menschen ohne Demenz ein …

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Krankenhausaufenthalte können vermieden werden, wenn die rechtzeitige ambulante Versorgung von Menschen mit Demenz gestärkt werden würde.

Der Ball ist rund - und das Demenzrisiko erhöht

Fußball macht Spaß, Fußball ist der beliebteste Sport der Welt. Was aber viele nicht wissen: Fußballprofis haben ein 1,62-mal höheres Risiko, an einer Demenz zu erkranken als die Allgemeinbevölkerung. Dieser größeren Gefahr sind allerdings nur die Feldspieler ausgesetzt, nicht aber die Torhüter. Die aktuelle Studie aus Schweden umfasste 6007 männliche, in Schweden geborene Fußballspieler (davon waren 510 Torhüter), die zwischen 1924 …

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Sowohl bei Feldspielern als auch Tormännern war das Risiko für die Parkinson-Erkrankung geringer als in der allgemeinen Bevölkerung.

Demenzrisiko reduzieren mit einem Hörgerät

Hörgeräte und Cochlear-Implantate beugen einem Rückgang der kognitiven Fähigkeiten vor. Diesen Zusammenhang zwischen der Nutzung von Hörgeräten und dem kognitiven Abbau haben Forschende der National University of Singapore und des National University Hospital in einer aktuellen Studie gezeigt. Demnach sinkt das Risiko, langfristig kognitiv abzubauen, um 19 Prozent, wenn Hörgeräte getragen werden. Dies wurde innerhalb eines Nachbeobachtungszeitraumes von zwei bis 25 …

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Das Risiko, langfristig kognitiv abzubauen, sinkt um 19 Prozent, wenn Hörgeräte getragen werden. Dies wurde innerhalb eines Nachbeobachtungszeitraumes von zwei bis 25 Jahren wissenschaftlich belegt.
Aufruf zur Studienteilnahme:
Das Demenz-Forschungsprojekt digiDEM Bayern zielt darauf ab, die Lebensbedingungen von Menschen mit Gedächtnisbeeinträchtigungen oder Demenz und ihren Angehörigen zu verbessern. Dafür suchen wir weiterhin Teilnehmende in ganz Bayern:
  • Forschungspartner: Als Forschungspartner befragen Sie Betroffene im Verlauf von drei Jahren zu ihrer Versorgungssituation. In Frage kommen zum Beispiel Beratungsstellen, Fachstellen für pflegende Angehörige, Arztpraxen oder Gedächtnisambulanzen. Sie können die Befragungen aber auch als Einzel-Person durchführen. Weitere Informationen finden Sie hier.
  • Betroffene: Sie leiden unter Gedächtnisproblemen oder bemerken dies verstärkt bei einem Angehörigen? In persönlich geführten Befragungen haben Sie die Möglichkeit, Ihre Situation zu schildern. Tragen Sie aktiv dazu bei, die Versorgungssituation nachhaltig zu verbessern. Weitere Informationen gibt es hier.

Über digiDEM Bayern

Das Forschungsprojekt ist eine Kooperation von:
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